Programm

 

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NINJA MOTHERF*UCKING DESTRUCTION
Deutschland 2025.
Regie: LOTTA SCHWERK.
Mit Emma Suthe, Marie Tragousti, Merle von Mach.
HD Digital. 79 Min. Erstaufführung.
Mit 18 sind die besten Freundinnen Leonie und Marlene sich sicher, dass nichts sie trennen kann. Doch Leonie verliebt sich in Naomi, gibt sich ganz ihrer ersten großen Liebe hin und entfernt sich immer weiter von ihrer besten Freundin. Naomis depressive Schübe jedoch überfordern Leonie zunehmend. Als ihre Beziehung scheitert, merkt Leonie, wie sehr sie sich isoliert hat. Sie verlässt Berlin, beginnt eine Ausbildung und versucht die Welt um sich herum zu ordnen. Doch auch Jahre später fehlt jemand in ihrem Leben: Marlene. Was macht meine Identität aus? Und wem muss ich sie beweisen? Als filmische Langzeitstudie angelegt, ist NINJA MOTHERF*CKING DESTRUCTION ein wildes und ungefiltertes Porträt eines queeren Erwachsenwerdens – überbordendes Gefühlschaos inklusive. Nach acht Jahren Drehzeit und ohne Förderung oder Filmschule im Hintergrund ist Regisseurin Lotta Schwerk mit ihrem Langfilmdebüt die intensive, immer authentische Chronik einer Jugend gelungen. Dafür gab es beim Festival AchtungBerlin! den Preis für die Beste Regie und das Beste Schauspiel!
Letzte Vorstellung am Dienstag, 4.8. um 18.15 h 

 

SCHWARZE HÄUSER
Deutschland 2026.
Regie: KATRIN SIKORA.
HD Digital. 85 Min. Erstaufführung.
Zwischen den 1950er und 1980er Jahren wurden in Deutschland Millionen von Kinder in sogenannte Kurheime verschickt. Das Ziel war Heilung und Erholung. Doch stattdessen erlebten viele Zwangsmedikation, Demütigung und systematische Gewalt. Zahlreiche Verschickungskinder kehrten traumatisiert zurück – unter ihnen die Bestsellerautorin Sabine Ludwig und der Aktivist Detlef Lichtrauter. SCHWARZE HÄUSER macht die strukturelle Gewalt dieses vermeintlichen „Heilsystems“ sichtbar. Der Film beleuchtet die lange verdrängten Erfahrungen durch intime Zeitzeugenberichte und Archivmaterial, verflochten mit der Familiengeschichte der Regisseurin. Parallel dazu bringt das Jugendensemble des Jungen Deutschen Theaters Berlin ein Stück auf die Bühne, das auf Originaldokumenten und Erinnerungen basiert. Die künstlerische Auseinandersetzung der Regisseurin eröffnet einen generationsübergreifenden Dialog über Schweigen, Macht und institutionalisierte Gewalt – Themen, die erschreckend relevant sind. (Filmhaus Köln)
Dienstag, 4.8. und Mittwoch, 5.8. jeweils um 20.15 h

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3 FILME VON SANDRA WOLLNER 

EVERYTIME
Deutschland/Österreich 2026.
Regie: SANDRA WOLLNER.
Mit Birgit Minichmayr, Lotte Shirin Keiling, Tristan Lopez, Carla Hüttermann. HD Digital. 121 Min. Erstaufführung.
Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.
Sandra Wollners in Cannes mit dem Hauptpreis der Reihe Un Certain Regard ausgezeichneter Film entwirft eine Trauerstudie und eine Auseinandersetzung mit Erinnerungen, wie sie im Kino noch nicht zu sehen war. (epd Film)
6. – 9.8. jeweils um 20.00 h
Mittwoch, 12.8. um 20.15 h

DAS UNMÖGLICHE BILD
Österreich/Deutschland 2016.
Regie: SANDRA WOLLNER.
Mit Alexander E. Fennon, Isabel Schmidt, Mira Reisinger, Isabella Simon.
HD Digital. 70 Min.
Johanna ist dreizehn Jahre alt, als ihr Vater plötzlich stirbt. Er hinterlässt ihr eine 8mm-Kamera, mit der sie fortan auf das Leben und die Familiengeheimnisse um sich herum blickt. Alles spielt sich im Haushalt der strengen Großmutter ab, die regelmäßig ihren Kochclub unterhält, in dem jedoch nie gekocht wird. Im Österreich der Nachkriegszeit spielen sich hinter der Fassade der Familie für die Zeit schließlich unaussprechliche Szenen ab.
DAS UNMÖGLICHE BILD taucht als Heimatfilm in eine Kindheit nach dem Krieg ein und spielt mit der unzuverlässigen Perspektive von Erinnerungen. Dabei stellt sich eine fluide Kamerarealität ein, die mit den Konventionen des Found Footage spielt. Der Film streut Zweifel an den Bildern, die er selbst erschafft, sobald Johanna mit ihrer Kamera Aufnahmen der Unmöglichkeit macht. (filmz)
Montag, 10.8. und Dienstag, 11.8. jeweils um 18.30 h

THE TROUBLE WITH BEING BORN
Österreich/Deutschland 2019.
Regie: SANDRA WOLLNER.
Mit Lena Watson, Dominik Warta, Ingrid Burkhard, Jana McKinnon.
HD Digital. 97 Min.
Ein Android lebt in Gestalt eines etwa elfjährigen Mädchens in einem Sommerhaus mit einem Mann zusammen, der den Roboter wie seine Tochter behandelt. Mehr und mehr wird dem Maschinenwesen jedoch seine Austauschbarkeit bewusst, weshalb es schließlich ausreißt; doch schon nach kurzer Zeit befindet es sich erneut in der Lage, einen verschwundenen Menschen ersetzen zu müssen. Außergewöhnlich komplexes und forderndes Science-Fiction-Drama, dessen formal strenge und stilsichere Inszenierung Fragen nach dem Wesen des Menschseins angesichts schwindender Grenzen zu Maschinen stellt. Ohne vorgefasste Urteile handelt der Film im Kern von der universellen Suche nach einem Platz in der Welt. (Filmdienst)
Montag, 10.8. und Dienstag, 11.8. jeweils um 20.15 h

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FLIEG STEIL
Deutschland 2024.
Regie: MARTINA SCHÖNE-RADUNSKI, LANA COOPER.
Mit Ceci Chuh, Alexander Merbeth, Andreas Anke, Tom Lass, Cora Mainz.
HD Digital. 86 Min. Erstaufführung.
Die Sängerin einer Neo-Nazi-Band eckt mit ihren Vorstellungen eines weiblichen Nationalsozialismus in ihrer Szene an. Auf der Suche nach Verbündeten stößt sie auf den einen Anarcho-Punk, der mit seinen Ideen, die rechte Blase zu unterwandern, bei seinen Mitstreitern ebenfalls wenig Gehör findet. Trotz ihrer gegensätzlichen Ausrichtung freunden sich beide an. Mit rohem Erzählrhythmus wirft der energiegeladene, der Mumblecore-Ästhetik verhaftete Film in ein Chaos performativer Widersprüche, die kenntlich gemacht, aber nicht aufgelöst werden. Ein frischer, herausfordernder Versuch über extremistische Szenen in Deutschland. (Filmdienst)
„Wer versucht, es jedem recht zu machen, wird es niemandem recht machen. Dieser Film hat nicht das Ziel, es irgendjemandem recht zu machen. Die mutigen Filmemacherinnen wagen sich furchtlos auf gefährliches politisches Terrain und erzählen aktuelle Themen auf rohe und ungezähmte Weise. Überraschend, herausfordernd, provokativ – kompromissloses Underground- Kino.“ (Filmfest Oldenburg)
Donnerstag, 6.8. um 22.15 hFreitag, 7.8. um 18.00 h
Samstag, 8.8. um 18.00 h | Sonntag, 9.8. um 22.15 h

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4TH IRANIAN DOCUMENARY FILMFESTIVAL MUNICH
https://www.idfmunich.com/
14. – 16. Juni 2026

 

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PROGRAMMÜBERSICHT:

 
Di. 4.8. um 18.15 h: NINJA MOTHERF*CKING DESTRUCTION | Letzte Vorstellung! 
Di. 4.8. um 20.15 h: SCHWARZE HÄUSER
 
Mi. 5.8. um 20.15 h: SCHWARZE HÄUSER
 
Do. 6.8. um 20.00 h: EVERYTIME
Do. 6.8. um 22.15 h: FLIEG STEIL
 
Fr. 7.8. um 18.00 h: FLIEG STEIL
Fr. 7.8. um 20.00 h: EVERYTIME
 
Sa. 8.8. um 18.00 h: FLIEG STEIL
Sa. 8.8. um 20.00 h: EVERYTIME
Sa. 8.8. um 22.15 h: HIRNLOSER SCHUND (siehe Newsletter)
 
So. 9.8. um 20.00 h: EVERYTIME
So. 9.8. um 22.15 h: FLIEG STEIL
 
Mo. 10.8. um 18.30 h: DAS UNMÖGLICHE BILD
Mo. 10.8. um 20.15 h: THE TROUBLE WITH BEING BORN
 
Di. 11.8. um 18.30 h: DAS UNMÖGLICHE BILD
Di. 11.8. um 20.15 h: THE TROUBLE WITH BEING BORN
 
Mi. 12.8. um 20.15 h: EVERYTIME
 
Do. 13.8. um 20.00 h: SHORTS ATTACK – SUNDANCE SHORTS 2026 (OmU)
 
Fr. 14.8. um 19.00 h: IRANIAN DOCUMENTARY FILM FESTIVAL (OmeU)
 
Sa. 15.8. um 15.00 h: IRANIAN DOCUMENTARY FILM FESTIVAL (OmeU)
Sa. 15.8. um 17.00 h: IRANIAN DOCUMENTARY FILM FESTIVAL (OmeU)
Sa. 15.8. um 19.00 h: IRANIAN DOCUMENTARY FILM FESTIVAL (OmeU)
 
So. 16.8. um 15.00 h: IRANIAN DOCUMENTARY FILM FESTIVAL (OmeU)
So. 16.8. um 17.00 h: IRANIAN DOCUMENTARY FILM FESTIVAL (OmeU)
So. 16.8. um 20.00 h: FUNERAL CASINO BLUES (OmU)
 
Mo. 17.8. um 20.00 h: FUNERAL CASINO BLUES (OmU)
 
Di. 18.8. um 20.00 h: FUNERAL CASINO BLUES (OmU)
 
Mi. 19.8. um 20.00 h: FUNERAL CASINO BLUES (OmU)
 
 

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