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WHEN LIGHTNING FLASHES OVER THE SEA
Deutschland/Ukraine 2025.
Regie: EVA NEYMANN.
HD Digital. 124 Min. Originalfassung (russisch, ukrainisch, jiddisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Seit der russischen Invasion in der Ukraine 2022 gehört die Hafenstadt Odessa zu den meistumkämpften Orten. Ein Dokumentarfilm porträtiert Einwohner von Odessa, die ihren Alltag leben, auch wenn er immer wieder durch Bombenangriffe, Stromausfälle und andere Auswirkungen des Krieges unterbrochen wird. Intime Erzählungen und beklemmende Sequenzen werden mit Szenen voller Leichtigkeit und sanfter Komik in Kontrast gesetzt, wobei die einfühlsame Inszenierung Bild- und Tonebene mal zusammenführt, mal dissoziativ behandelt. Die Kriegserfahrungen treten dabei besonders eindrücklich in den Beobachtungen von Kindern und sehr alten Menschen zutage, über deren Zukunftsträume oder trostsuchende Erinnerungen auch das Prinzip Hoffnung in den Film einfließt. – Sehenswert. (Filmdienst)
Donnerstag, 11.12. und Freitag, 12.12. jeweils um 20.00 h
Dienstag, 16.12. um 17.30 h
STILLE BEOBACHTER
(SILENT OBSERVERS)
Bulgarien/Deutschland 2024.
Regie: ELIZA PETKOVA.
HD Digital. 100 Min. Originalfassung (bulgarisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
„Sechs Tiere verfolgen in diesem experimentellen und poetischen Dokumentarfilm mit Charme, Neugier, Selbstbewusstsein und Treue das Leben der Bewohner*innen eines abgelegenen bulgarischen Bergdorfes. Aberglaube und Folklore mischen sich hier mit alltäglichen Begegnungen. SILENT OBSERVERS bleibt dabei bei der sensiblen, beobachtenden Perspektive der Tiere und beleuchtet so das Schwinden traditioneller Lebensweisen. Ein musik- und bildgewaltiger Film, der uns selbst mit den Fragen konfrontiert: Welchen Wert haben Tiere eigentlich für uns? Und wie viel Macht haben wir über sie? Die Filmemacherin Eliza Petkova eröffnet eine Sichtweise auf Mensch-Tier- Beziehungen, die wie aus der Zeit gefallen scheint.“ (dokfest-muenchen.de)
Freitag, 12.12. um 18.00 h
Dienstag, 16.12. um 20.00 h
MUDDI – 12 ANNÄHERUNGEN AN DAS ALTERN
Deutschland 2025.
Regie: SOBO SWOBODNIK.
HD Digital. 74 Min. Erstaufführung.
Die Mutter des Regisseurs ist 90 Jahre alt – und beginnt sich selbst zu vergessen. Nicht nur sich, auch alles andere. Sie ist dement. Nur ihr Glaube und das unermüdliche Stricken ausnahmslos blauer Socken halten sie noch am Leben. Der Regisseur, dessen Verhältnis zu seiner Mutter zeitlebens sehr angespannt war, nähert sich in diesem experimentellen und essayistischen Film der Auflösung des Ichs seiner Mutter mit Unterstützung von Didier Eribon, Simone de Beauvoir, Norbert Elias, Jean Améry u.a. und erzählt neben dieser sehr persönlichen Geschichte zugleich eine universelle Geschichte über den Prozess des Alterns, über Repressionen, aber auch Rebellionen im Umgang von und mit alternden Menschen.
Vorfilm: SYNTAX IN SPACE von Fabiane Kemmann.
Samstag, 13.12. um 17.30 h | In Anwesenheit von Sobo Swobodnik, Margarita Breitkreiz und Fabiane Kemmann mit anschließendem Filmgespräch
PALLIATIVSTATION
Deutschland 2025.
Regie: PHILIPP DÖRING.
HD Digital. 245 Min. Erstaufführung.
In der palliativen Versorgung und Begleitung schwer erkrankter Menschen geht es um die Linderung der Beschwerden, die Steigerung der Lebensqualität und die Bedürfnisse der Patienten wie ihrer Angehörigen. Mehrere Monate lang begleitet der Film den Alltag auf der palliativmedizinischen Station des Berliner Franziskus-Krankenhauses. Er folgt Ärzten bei der Visite und bei Gesprächen, filmt Teamsitzungen und den leisen Austausch des Personals auf den Fluren. Den kranken Menschen und dem Sterben kommt er sehr nahe, aber auch der gemeinschaftlichen Arbeit aus Berührungen, Gesprächen und Trost. So entsteht über die Dauer von vier Stunden das Porträt eines geschützten Raums, in dem sich das Leben, und sei es auch noch so fragil, schwindend und mit der Aussicht auf den nahenden Tod verbunden, als bedeutsam erweist. (Filmdienst)
Sonntag, 14.12. um 18.00 h
SEHNSUCHT IN SANGERHAUSEN
Deutschland 2025.
Regie: JULIAN RADLMAIER.
Mit Maral Keshavarz, Clara Schwinning, Paula Schindler, Henriette Confurius.
HD Digital. 90 Min. Erstaufführung.
In der ostdeutschen Berg- und Rosenstadt Sangerhausen kreuzen sich die Wege einer Niedriglohnarbeiterin und einer aus dem Iran geflüchteten Influencerin. Beide suchen nach einem Ausweg aus ihren beengten Lebensverhältnissen und schließen sich einer Geisterjagd im Gebirge an. Eine leicht verschrobene Komödie, die mit zahlreichen Symbolen und der Figur einer Magd, die im 18. Jahrhundert dem Dichter Novalis dient, die Zeit der Romantik mit der Gegenwart verbindet. Mit Bildtableaus und bühnenhaften Arrangements erzählt der Film von Klassenverhältnissen und der Suche nach einem besseren Leben, wobei er bei aller Abstraktion darauf aus ist, Klischeedarstellungen von Ostdeutschland zu umgehen. Sehenswert. (Filmdienst)
Letzte Vorstellung am Montag, 15.12. um 18.00 h
TO A LAND UNKNOWN
Griechenland/Frankreich/Großbritannien/Niederlande/Saudi-Arabien/Katar 2024.
Regie: MAHDI FLEIFEL.
Mit Mahmood Bakri, Aram Sabbah, Angeliki Papoulia, Mohammad Alsurafa.
HD Digital. 105 Min. Originalfassung (arabisch, englisch, griechisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Zwei palästinensische Cousins sind auf der Flucht in einem Armenviertel in Athen gestrandet. Sie setzen alles daran, um an Geld für gefälschte Pässe und ein Flugticket nach Deutschland zu kommen. Sie bestehlen eine alte Frau, drangsalieren andere und lassen sich auf dunklere Geschäfte ein. Als einer von ihnen auch noch ihre ganzen Ersparnisse verliert, scheint ihr Traum in weite Ferne zu rücken. Der illusionslose Film skizziert anfangs mit bitterem Realismus das Los der Flüchtlinge am Rande der Gesellschaft, dreht dann aber zunehmend in einen düsteren Thriller über Verzweiflung und den Verlust jeder moralischen Orientierung ab. Ein schonungsloser Film über die Folgen existenzieller Not und Ausweglosigkeit. (Filmdienst)
Letzte Vorstellung am Montag, 15.12. um 20.00 h
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1001 NIGHTS APART
Deutschland/Slowakei/Niederlande/USA 2021.
Regie: SARVNAZ ALAMBEIGI.
HD Digital. 82 Min. Originalfassung (persisch) mit englischen (!) Untertiteln.
Seit der Islamischen Revolution von 1979 steht das Tanzen im Iran unter staatlicher Beobachtung. Neben vielen anderen Menschen flohen auch die international anerkannten Mitglieder des Nationalballetts ins Exil und die facettenreiche Geschichte des iranischen Tanzes geriet in Vergessenheit. In einem versteckten Studio in Teheran entwickelt eine Gruppe junger Tänzer:innen dennoch heimlich Choreografien zu Themen wie Glaube, Angst oder Sexualität. Als die Filmemacherin Sarvnaz Alambeigi historische Filmaufnahmen des ehemaligen Nationalballetts entdeckt, entsteht die Idee, die Exiltänzer:innen mit der jungen Generation zusammenzubringen.
Mittwoch, 17.12. um 17.00 h
https://www.globaldisconnect.org/
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IM OSTEN WAS NEUES
Deutschland 2025.
Regie: LORAINE BLUMENTHAL.
HD Digital. 86 Min. Erstaufführung.
Thomas „Eichi“ Eichstätt trainiert in Mecklenburg-Vorpommern die Fußballmannschaft FC Pio. Viele der jungen Spieler, wie der 17-jährige Asad oder Thomas aus Sierra Leone, sind aus ihren Heimatländern geflohen und kämpfen mit Jobsuche und Akzeptanz. Für viele ist Eichi Vaterfigur, doch er blickt auf eine düstere Zeit als Rechtsextremist zurück. Loraine Blumenthals preisgekrönter Dokumentarfilm ist ein starkes filmisches Plädoyer für Wandel, Verantwortung und Gemeinschaft.
Letzte Vorstellung am Mittwoch, 17.12. um 20.00 h
SATANISCHE SAU
Deutschland 2025.
Regie: ROSA VON PRAUNHEIM.
Mit Armin Dallapiccola, Justus Hermann, Nico Ehrenteit, Katy Karrenbauer.
HD Digital. 89 Min. Erstaufführung.
Der 1942 geborene schwule Filmemacher und Aktivist Rosa von Praunheim erzählt als selbsterklärte „satanische Sau“ von seinem Leben in Gestalt einer anarchisch-überbordenden (Schein-)Autobiografie. Stationen der eigenen Filmografie und der medialen Rezeption mischen sich mit Interviews seines Alter Egos Armin Dallapiccola und skurrilen Spielszenen, die um Sex, Tod und das Leben danach kreisen. Dabei reicht die Bandbreite von berührenden dokumentarischen Momenten über spielerisch-aktivistische Reaktionen auf Hassattacken bis zu burleskem Quatsch. (Filmdienst)
Letzte Vorstellung am Mittwoch, 17.12. um 22.00 h
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PROGRAMMÜBERSICHT:
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