Programm

 

BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!

EINTRITTSPREIS: 6,00 EUR.

BEI ÜBERLÄNGE, FESTIVALS UND SONDERVERANSTALTUNGEN ERHEBEN WIR EINEN KLEINEN PREISAUFSCHLAG.

KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.

RESERVIERUNGEN SIND LEIDER NICHT MÖGLICH.

WIR NEHMEN NUR BARGELD. CASH ONLY.

WIR SPIELEN KEINE WERBUNG, DESHALB BITTE PÜNKTLICH KOMMEN.

 

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MANCHE MÖGEN’S FALSCH
Deutschland 2025.
Regie: STANISLAW MUCHA.
HD Digital. 94 Min. Originalfassung (deutsch, chinesisch) mit deutschen Untertiteln.
Ein Dokumentarfilm über das Wohnviertel Dafen in der Millionenstadt Shenzhen in Südchina, wo das Nachmalen berühmter Gemälde mit Ölfarben zum zentralen Industriezweig geworden ist. Im Fokus steht das Nebeneinander von Massen-Kunst und Menschen, Interviews mit den Kunstschaffenden erforschen ihre Beziehung zu den alten Meistern. Der sanftmütige Film ist weniger an einer historischen oder theoretischen Einordnung interessiert als an einem Porträt des alltäglichen Lebens. Nachahmung wird dabei nicht nur als die aufrichtigste Form der Schmeichelei gezeigt, sondern als Grundlage jedes schöpferischen Akts. (Filmdienst)
Nur am Freitag, 23.1. um 17.30 h | Anschließendes Filmgespräch mit Corbinian Böhm, Michael Gruber, Thomas Adebahr und Marcus Winterbauer

 

MADAME KIKA
(KIKA)
Belgien/Frankreich 2025.
Regie: ALEXE POUKINE.
Mit Manon Clavel, Suzanne Elbaz, Makita Samba, Thomas Coumans.
HD Digital. 110 Min. Originalfassung (französisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Als Sozialarbeiterin ist es Kika gewohnt, anderen zu helfen. Dabei könnte sie selbst Hilfe gebrauchen: Während sie mit ihrem zweiten Kind schwanger ist, stirbt ihr neuer Partner unerwartet. Pleite und mit gebrochenem Herzen muss sie ihre Prioritäten neu setzen: Stark bleiben, Geld machen – und zwar schnell. Um über die Runden zu kommen, wird sie Sexarbeiterin. Anfangs tut sie sich schwer damit, doch die erfahrene Domina Rasha weiß Rat. Das Portrait einer Frau zwischen Trauer, ökonomischem Druck, emotionaler Selbstfindung, Lust und Zerbrechlichkeit. Zärtlich, liebevoll und bitter-komisch.
Freitag, 23.1. und Samstag, 24.1. jeweils um 20.00 h

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KURZFILME DER HFF MÜNCHEN
Das Werkstattkino und Studierende der Hochschule für Fernsehen und Film präsentieren eine Auswahl rund zehnminütiger Dokumentarfilme. Im Zentrum der Filme stehen Menschen, die sich gesellschaftlichen, politischen und privaten Herausforderungen stellen. Der Weg aus Gewalt, künstlerischer Widerstand in der Münchner Punk-Szene, lebenslange Freundschaft im Leben mit HIV, Einblick in die Arbeit eines Sicherheitsbeauftragten bei Nacht, der Streit um einen nicht funktionierenden Aufzug, Erinnerungen eines Beamten im Kampf gegen Graffiti, die intime Begleitung eines Demenz erkrankten Vaters, erste Arbeitserfahrungen und Freundschaften junger Erwachsener, sowie einen intimen Einblick in Rausch, Musik und Selbstverlust.
Nur am Sonntag, 25.1. um 15.00 h

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COMIC CAFÉ
https://highlightzone.de/comic-cafe/
Sonntag, 25.1. um 17.45 h
Eintritt frei!

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MOTHER’S BABY
Österreich/Schweiz/Deutschland 2025.
Regie: JOHANNA MODER.
Mit Marie Leuenberger, Hans Löw, Claes Bang, Julia Franz Richter.
HD Digital. 108 Min. Erstaufführung.
Eine erfolgreiche Dirigentin und ihr Partner wünschen sich ein Kind. Eine Privatklinik für Fruchtbarkeitsbehandlungen lässt diesen Wunsch mit einem neuen, experimentellen Verfahren endlich wahrwerden. Bei der Geburt des Kindes kommt es aber zu Komplikationen. Das Neugeborene muss wegen Sauerstoffmangel in die Neonatologie. Als es schließlich gesund in den Arm der Mutter zurückkehrt, spürt die eine unerklärliche Distanz zum Kind. Der zwischen Drama und Horrorfilm changierende Film macht die Elternzeit zum Schreckenserlebnis und bringt Babyalltag, das Gesellschaftsbild der Mutter und Genretopoi geschickt zusammen. Dabei verbleibt er im Raum der bürgerlichen Lebensrealitäten, ohne diesen allzu weit in Richtung der Fantastik verlassen zu wollen. (Filmdienst)
Montag, 26.1. und Dienstag, 27.1 jeweils um 20.00 h

 

AISHA CAN’T FLY AWAY
Tunesien/Ägypten/Katar 2025.
Regie: MORAD MOSTAFA.
Mit Buliana Simon Arop, Ziad Zaza, Emad Ghoneim, Mamdouh Saleh.
HD Digital. 123 Min. Originalfassung (arabisch, französisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Aisha, eine sudanesische Krankenschwester, die davon träumt, eines Tages ihre Lebensumstände zu verbessern, muss sich in der komplexen Unterwelt von Ain Shams in Kairo mit Migration, Rassismus und Kriminalität auseinandersetzen. Aisha ist eine 26- jährige sudanesische Pflegerin, die in einem Viertel im Herzen von Kairo lebt, wo sie die Spannungen zwischen ihren afrikanischen Mitbürgern und den örtlichen Gangs miterlebt. Zwischen einer unbestimmten Beziehung zu einem jungen ägyptischen Koch, einem Gangster, der sie zu einem unmoralischen Deal im Tausch gegen Sicherheit erpresst, und einem neuen Haus, in dem sie arbeiten soll, kämpft Aisha mit ihren Ängsten und verlorenen Kämpfen, wodurch sich ihre Träume mit der Realität kreuzen.
Letzte Vorstellung am Dienstag, 27.1. um  17.30 h

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Käte Hamburger Kolleg – Global Dis:connect zeigt in Zusammenarbeit mit dem Werkstattkino:
SPRING IN KANGIQSUALUJJUAQ
Deutschland/Kanada 2025.
Regie: MARIE ZRENNER.
HD Digital. 89 Min. Originalfassung mit englischen Untertiteln.
Der Schnee schmilzt, die Huskys raufen und die Kinder spielen den ganzen Tag draußen. Frühling in der kanadischen Arktis. Der Dokumentationsfilm zeigt einfühlsam, wie eine abgelegene Inuit-Siedlung wieder zum Leben erwacht. Dabei liegt der Fokus auf drei Protagonistinnen: Annah-Sky ist ein kleines Mädchen, das ohne Mutter mit seinem Vater aufwächst. Kathy, die gerade ihre High School beendet hat, überlegt ihre geliebte Heimat zu verlassen, um in der Stadt zu studieren. Und da ist Ellassie, eine Sozialarbeiterin, die Alte und Junge zusammenbringen möchte, indem alle zusammen nach traditioneller Inuit-Art fischen. Die Träume, Geschichten und Stimmen der drei vermischen sich mit eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen. Ein leiser Film, der uns Platz für unsere Gedanken lässt und uns zeigt, worum es eigentlich im Leben geht. (Bimovie Frauenfilmfest)
Mittwoch, 28.1. um 17.00 h | In Anwesenheit der Regisseurin Marie Zrenner und Sarah Smith mit einem anschließenden Publikumsgespräch 

 

YI YI – A ONE AND A TWO
Taiwan/Japan 1999/2000.
Regie: EDWARD YANG.
Mit Wu Nianzhen, Elaine Jin, Kelly Lee, Jonathan Chang.
HD Digital. 173 Min. Originalfassung (mandarin, min nan, hokkien, englisch, japanisch, französisch) mit deutschen Untertiteln. Wiederaufführung.
Ein spätes Meisterwerk der taiwanesischen »Neuen Welle« der 80er und 90er Jahre in einer frisch restaurierten Fassung. Edward Yang entfaltet das Portrait einer taiwanesischen Mittelklasse Familie als Reflexion über Verantwortung, Verlust und Vergänglichkeit. Die Erzählung verbindet das Kleine und das Große, Intimes und gesellschaftliche Veränderungen, ohne zu moralisieren. Momente des Humors und der Stille stehen gleichberechtigt neben existenziellen Einsichten. Am Ende bleibt ein Gefühl von Melancholie und Trost. YI YI wurde gerade von der New York Times in die Liste der 100 besten Filme des 21. Jahrhunderts aufgenommen. (Filmhaus Köln)
Mittwoch, 28.1 um 20.00 h

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GRIMY GRITTY NEW YORK CITY #1
New York City von den späten 1960ern bis Mitte der 1970er.
Filme von John Frankenheimer, Martin Scorsese, Alan J. Pakula, Larry Cohen, Sidney Lumet, John Schlesinger, Chantal Akerman, John G. Avildsen u.a.
“The films shot on location in NYC in the 1970s have become relics of a very different New York: accidental documentaries of what the city once was. They were gritty dramas of social realism, full of desperate characters trying to stay afloat as the choppy waters of the city rise around them.”  – Jason Bailey
29.1. – 4.2.2026 | Täglich wechselndes Programm (siehe Newsletter)!  

SUMMER IN THE CITY
BRD/USA 1968. 
Regie: CHRISTIAN SCHWARZWALD (aka BLACKWOOD), ROBERT LEACOCK. 
Text & Kommentar: Uwe Johnson. 
HD Digital. 89 Min. Originalfassung (deutsch/englisch) mit englischen/deutschen Untertiteln.
Diese relativ unbekannte Dokumentation ist sehr nah dran an den Bewohnern des Viertels. Sie führt ein in das pulsierende Leben in NY zum Ende der 1960er, zur Zeit des MIDNIGHT COWBOYs. Absolute Empfehlung!
„Von 1966 bis 1968 lebte Uwe Johnson mit seiner Familie in Manhattan an der Upper Westside. Auf seinen Streifzügen durch die Stadt begegnete er Gewerkschaftlern, Transvestiten, Frauenrechtlerinnen und Fixern. Auf Anfrage des Sender Freies Berlin verfasste er 1968 für das Dokumentarfilmprojekt SUMMER IN THE CITY eine Liste favorisierter Plätze sowie einen Kommentar, den er schließlich selbst einsprach. In einer glücklichen Konstellation mit dem vom Direct Cinema beeinflussten Kameramann und Regisseur Christian Schwarzwald entstand ein gleichermaßen sprödes wie aufrichtiges Porträt New Yorks zu einem Zeitpunkt, als sich Hippie-Bewegung, Proteste von Schwarzen, Gentrifizierung und dekadentes Nachtleben in all seinen Facetten auf engstem Raum begegneten.“ (Cornelia Klauß)
„A collaborative portraiture, eliciting frank discussions with a wide array of residents. A protest outside City Hall, mainly by black women, against both cuts in welfare benefits and the so-called urban renewal around Lincoln Center—which was driving many poor and black people out of the neighborhood—ends with horrific police violence. The neighborhood’s politics and festivities converge in a weeklong block party sponsored by the Peace and Freedom Party; Blackwood’s agile, alert cinematography offers a moving vision of civic vitality amid the city’s tensions.“ 
(Richard Brody, The New Yorker)
Donnerstag, 29.1. um 20.00 h

JOE
USA 1970. 
Regie: JOHN G. AVILDSEN. 
Mit Peter Boyle, Dennis Patrick, Susan Sarandon. 
HD Digital. 107 Min. Originalfassung mit englischen Untertiteln.
„Keep America beautiful“ – das war die sarkastische Ankündigung für den Film zum Filmstart 1970. Das ist nicht die einzige Parallele zu heutigen Tendenzen in den USA. Der Film ist eine Wiederentdeckung wert! 
Bill, ein besorgter, konservativer Vater, macht sich auf den Weg in die Stadt, um seine rebellische Hippie-Tochter zu suchen. Stattdessen findet er einen Verbündeten: Joe, einen Fabrikarbeiter, der in der „American Bar and Grill“ auf einem Barhocker sitzt und rechtsextreme Parolen wie „Alle Sozialarbeiter sind N…freunde!“ und „42 Prozent aller Liberalen sind schwul!“ von sich gibt. Der zynische Film war ein unerwarteter Erfolg, nicht zuletzt dank der zeitlichen Nähe seiner Veröffentlichung zum „Hard Hat Riot“ von 1970, bei dem zweihundert Bauarbeiter eine studentische Antikriegsdemonstration an der Ecke Wall Street und Broad Street angriffen. 
„As harsh, and ugly, and violent as the movie JOE is, at its heart it’s a kettle-black comedy about class in America, bordering on satire, while also being savagely vicious. Today it might be controversial to even refer to JOE as a black comedy. But it sure wasn’t when it was first released. The audience in 1970 watched the early section of the film in silence. But once Dennis Patrick enters the tavern, and Peter Boyle’s Joe enters the movie, the audience started laughing. And in no time at all they went from repulsed repose to outright hilarity. Avildsen, by combining Peter Boyle’s bravura comic performance with this grim trash-o-logue, produces a cocktail mixed with piss that’s disturbingly tasty.“ (Quentin Tarantino, Cinema Speculation)
Freitag, 30.1. um 19.45 h

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LITTLE TROUBLE GIRLS

Ab Freitag, 30. Januar

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SCHWESTERHERZ
Deutschland/Spanien 2025.
Regie: SARAH MIRO FISCHER.
Mit Marie Bloching, Anton Weil, Franziska von Harsdorf, Laura Balzer.
HD Digital. 95 Min. Erstaufführung.
„Eine junge Frau und ihr älterer Bruder stehen sich nah und teilen sich zeitweise eine Wohnung. Als er der Vergewaltigung beschuldigt wird, gerät die Schwester in einen moralischen Konflikt. Der Film erkundet abseits der üblichen Täter-Opfer-Konstellation eine durch ein Verbrechen erschütterte Geschwisterbeziehung.“ (Filmdienst)
„Manchmal schlummert das Böse hinter einer sanften Fassade, steckt das Monströse im Liebenswerten, in einem geliebten Menschen. So was ist oft schwer zu glauben. Da verwischen die Grenzen zwischen Gut und Böse, Sicherheiten und bedingungslose Solidarität geraten ins Schwanken. Das gilt für jede enge und vertraute Beziehung, in familiären Konstrukten noch einmal mehr. Die Regisseurin Sarah Miro Fischer nimmt in ihrem Spielfilmdebüt das Publikum mit auf eine solche emotionale, menschlich zutiefst verunsichernde Reise, lässt das körperliche und seelische Unbehagen miterleben und die Zerrissenheit spüren.“ (epd Film)
Letzte Vorstellung am Dienstag, 3.2. um 17.30 h

 

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PROGRAMMÜBERSICHT:

 
Fr. 23.1. um 17.30 h: MANCHE MÖGEN’S FALSCH | Mit Gästen
Fr. 23.1. um 20.00 h: MADAME KIKA (OmU)
Fr. 23.1. um 22.15 h: BRIGITTE BARDOT SPECIAL (siehe Newsletter)
 
Sa. 24.1. um 20.00 h: MADAME KIKA (OmU)
 
So. 25.1. um 15.00 h: KURZFILME DER HFF MÜNCHEN
So. 25.1. um 17.45 h: COMIC CAFÉ
So. 25.1. um 20.00 h: MADAME KIKA (OmU)
So. 25.1. um 22.15 h: HONG KONG SPECIAL – JOHNNIE TO (siehe Newsletter)
 
Mo. 26.1. um 17.30 h: MADAME KIKA (OmU)
Mo. 26.1. um 20.00 h: MOTHER’S BABY 
Mo. 26.1. um 22.15 h: HONG KONG SPECIAL – JOHNNIE TO (siehe Newsletter)
 
Di. 27.1. um 17.30 h: AISHA CAN’T FLY AWAY (OmU) | Letzte Vorstellung! 
Di. 27.1. um 20.00 h: MOTHER’S BABY
 
Mi. 28.1. um 17.00 h: SPRING IN KANGIQSUALUJJUAQ | Mit Gästen
Mi. 28.1. um 20.00 h: YI YI (OmU)
 
Do. 29.1. um 20.00 h: SUMMER IN THE CITY (OmU)
 
Fr. 30.1. um 19.45 h: JOE (OmeU)
 
 

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