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UNGEDULD DES HERZENS
Deutschland 2025.
Regie: LAURO CRESS.
Mit Giulio Brizzi, Ladina von Frisching, Thomas Loibl, Livia Matthes.
HD Digital. 108 Min. Erstaufführung.
Was als Geste des Mitgefühls beginnt, wird zur gefährlichen Versuchung, sich als Retter zu fühlen. In UNGEDULD DES HERZENS verlegt Regisseur Lauro Cress Stefan Zweigs zeitlose Geschichte von Mitleid und moralischer Überforderung in die Gegenwart – ein intensives Psychodrama über die Sehnsucht nach Nähe, die Grenzen von Empathie und die Unmöglichkeit, für andere zu leben.
Ausgezeichnet beim Max Ophüls Preis 2025 (Bester Spielfilm, Bester Schauspielnachwuchs), ist der Film ein herausragendes Beispiel für das neue deutsche Autorenkino – kraftvoll, berührend und von großer emotionaler Klarheit.
Letzte Vorstellung am Samstag, 28.3. um 17.30 h
CROCODILE TEARS
(AIR MATA BUAYA)
Regie: TUMPAL TAMPUBOLON.
Indonesien/Frankreich/Singapur/Deutschland 2024.
Mit Yusuf Mahardika, Zulfa Maharani, Marissa Anita, Sapta Taliwang.
HD Digital. 98 Min. Originalfassung (indonesisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Johan betreibt einen Krokodilpark mit seiner dominanten Mutter, die den Raubtieren näher zu stehen scheint als den menschlichen Besucher:innen. Als sich der unsichere Junge in ein Mädchen aus der Stadt verliebt, gerät die ohnehin fragile Balance zwischen Mutter und Sohn komplett aus den Fugen.
Das Debüt des indonesischen Filmemachers Tumpal Tampubolon ist eine Mischung aus Coming-of-Age-Geschichte, Sozialdrama und freudianischem Tierhorror. Beeindruckende Bilder, schleichende Spannung und furioses Schauspiel sorgen für eine Filmerfahrung, die man nicht so bald vergisst. (filmfestival.cologne)
26.2. – 4.3. jeweils um 20.00 h
THE POOL
Thailand 2018.
Regie: PING LUMPRAPLOENG.
Mit Theeradej Wongpuapan, Ratnamon Ratchiratham.
HD Digital. 91 Min. Originalfassung (thailändisch) mit deutschen Untertiteln.
Durch eine Reihe von Missgeschicken finden sich ein junger Mann und seine Freundin in einem mehrere Meter tiefen, leeren Swimmingpool ohne Leiter gefangen; allein können sie sich aus der gefliesten Grube nicht befreien, und Hilfe können sie auch nicht herbeirufen. Richtig brenzlig wird die Lage, als neben ihnen auch noch ein stattliches Krokodil in dem Pool landet. Aus seiner schlichten, etwas absurden Ausgangssituation holt der thailändische Thriller dank einer einfallsreichen Kameraarbeit, guten Schauspielern und vielen raffiniert-bösen Plotideen ein Maximum an Nervenkitzel heraus. (Filmdienst)
Montag, 2.3. und Donnerstag, 5.3. jeweils um 22.00 h
Sonntag, 1.3. um 18.00 h
FASSADEN
Deutschland 2025.
Regie: ALINA CYRANEK.
HD Digital. 90 Min. Erstaufführung.
In FASSADEN erzählt Sandra Hüller die Geschichte einer Frau, die aus einer langjährigen gewalttätigen Beziehung ausbricht, sowie von einem politischen und gesellschaftlichen System, das lieber wegschaut. Der Film zeigt, welche Machtstrukturen hinter den Fassaden stecken und wie der Staat Frauen unzulänglich schützt.
Letzte Vorstellung am Montag, 2.3. um 18.00 h
COEXISTENCE, MY ASS!
USA/Frankreich 2025.
Regie: AMBER FARES.
HD Digital. 95 Min. Originalfassung (englisch, hebräisch, arabisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
COEXISTENCE, MY ASS! begleitet die israelische Aktivistin und Komikerin Noam Shuster-Eliassi bei der Entstehung ihrer gleichnamigen Comedy-Show. Der Film, der über einen Zeitraum von fünf turbulenten Jahren gedreht wurde, zeichnet Noams persönliche, berufliche und politische Entwicklung parallel zur stetigen Verschlechterung der Lage in der Region nach. Aufgewachsen in einem zweisprachigen israelisch-palästinensischen Dorf – der einzigen bewusst integrierten Gemeinde des Landes – verliert Noam zunehmend den Glauben an den traditionellen Friedensaktivismus. Sie wendet sich dem Stand-up-Comedy zu und erregt schnell Aufmerksamkeit im gesamten Nahen Osten. Doch während ihr Stern steigt, bricht alles um sie herum zusammen. Mit beißender Satire konfrontiert Noam ihr Publikum mit schwierigen Wahrheiten, die nicht immer lustig sind, uns aber daran erinnern, dass eine andere Realität möglich ist.
„Ein Must-see-Film über eine mutige und liebenswerte Frau steht, die nicht anders kann, als der Trauer mit Humor zu begegnen.“ (Visions du Réel)
Letzte Vorstellung am Dienstag, 3.3. um 18.00 h
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SHORTS ATTACK – DIE TIERE SIND LOS
7 Filme in 88 Minuten mit deutschen Untertiteln.
Schafe springen fröhlich singend durch Indien. Wasserschweine befreunden sich mit Küken und Enten sollte man nicht füttern. Kleintiere hopsen in einer turbulenten Parade und Hunde erobern die Theaterbühne. – Hält da tatsächlich jemand ein riesen Krokodil zu Hause!?
https://www.shortsattack.com/die-tiere-sind-los/
Donnerstag, 5.3. um 20.00 h
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NO MERCY
Deutschland/Österreich 2025
Regie: ISA WILLINGER.
HD Digital. 105 Min. Erstaufführung.
„In einem Gespräch mit der Dokumentaristin Isa Willinger erklärte die Filmemacherin Kira Muratowa: „Frauen machen die härteren Filme“. Von diesem Satz aus entfaltet der Film einen aktivistischen Parcours durch das Filmschaffen von Regisseurinnen, deren Werke als radikal gelten, weil sie sichzur herrschenden patriarchalen Macht in ein Verhältnis setzen.“ (Filmdienst)
„NO MERCY geht mitten hinein in die Fragen, die heute brennen: Wo stehen wir wirklich in Sachen Macht, Geschlecht und Freiheit – im Kino wie im Leben? Für ihre radikale Bestandsaufnahme bringt die Filmemacherin Isa Willinger einige der bedeutendsten Regisseurinnen unserer Zeit zusammen: Mit Céline Sciamma, Alice Diop, Joey Soloway, Nina Menkes, Valie Export, Catherine
Breillat und Virginie Despentes treten erstmals wegweisende Filmemacherinnen in einen gemeinsamen, intimen Dialog – über ihre Kunst, ihre Wut, ihre Verletzlichkeit und die Bilder, die unsere Welt prägen. Inspiriert von einer Beobachtung der Regisseurin Kira Muratova, dass Frauen in Wahrheit die härteren Filme machen, sprechen sie über Sex und Gewalt, über Demütigung und Rache, über Trauma und Lust, Zärtlichkeit und Poetik und den viel diskutierten female gaze. Nie zuvor hat man Regisseurinnen auf der Leinwand so offen und nah erlebt. „No Mercy“ ist schonungslos ehrlich, überraschend humorvoll, provokant und herausfordernd – und vor allem ein großes Kinoerlebnis. Ein Film, der inspiriert und aufrüttelt. Ein Manifest für ein neues Sehen.“ (kinokult.de)
Freitag, 6.3. um 17.30 h
Dienstag, 10.3. und Mittwoch, 11.3. jeweils um 20.00 h
THE CHRONOLOGY OF WATER
Frankreich/Lettland/USA 2025.
Regie: KRISTEN STEWART.
Mit Imogen Poots, Thora Birch, Charlie Carrick, Tom Sturridge.
HD Digital. 128 Min. Originalfassung (englisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Verfilmung der gleichnamigen Memoiren der Schriftstellerin Lidia Yuknavitch, die als Jugendliche eine erfolgreiche Leistungsschwimmerin war, aber ebenso wie ihre Schwester von ihrem Vater sexuell missbraucht wurde. Mit einem Schwimmstipendium gelingt ihr die Flucht an eine Universität in Texas, doch mit einer Alkoholsucht und selbstzerstörerischem Verhalten verbaut sie sich ihre sportliche Zukunft. Erst als sie zum Schreiben findet, kann sie sich von ihrer Vergangenheit lösen. Ein komplexer, kraftvoller und mutiger Film, der als Collage aus Bildern, Geräuschen, Erinnerungsfetzen, Einsprengseln und Fragmenten angelegt ist und die Linearität der Erzählung immer wieder aufbricht. Die rohe Inszenierung wird vor allem in der Hauptrolle herausragend umgesetzt. (Filmdienst)
6. – 9.3. jeweils um 20.00 h
Dienstag, 10.3. um 17.30 h
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WAS HEISST’N HIER LIEBE?
BRD 1978.
Regie: WALTER HARRICH, CLAUS STRIGEL, BERTRAM VERHAAG und das Theater ROTE GRÜTZE
Mit Holger Franke, Günther Brombacher, Helma Fehrmann, Alfred Cybulska, Ulli Radhöfer.
HD Digital. 138 Min.
„Abfilmung einer brillant inszenierten Originalshow der linken Berliner Theatergruppe „Rote Grütze“, die durch die unbefangene und fröhliche, aber auch radikale und angriffslustige Art in den 70er Jahren einen freien Umgang mit der Sexualität forderte. In einer Mischung von Kabarett-, Stegreif- und Kellerbühne sprechen die jugendlichen, sehr spontan wirkenden Darsteller Themen wie Onanie, Petting und Orgasmus an – eine Gelegenheit auch für ironische Glossen über „besorgte Eltern“ und konservativen Religionsunterricht. Ein Programm, das in seiner Entstehungszeit heftige Kontroversen auslöste.“ (Filmdienst)
„Ein sehr vitaler, komödiantisch hinreißender, putzmunterer Film. […] Die Kinder kommen mit roten Ohren und glänzenden Augen, im besten Sinne aufgekratzt aus dem Kino. Ein Rat: Schickt auch die Erwachsenen in diesen besten und lustigsten, ehrlichsten und wahrscheinlich wirksamsten „Aufklärungsfilm“, den es bisher gab.“ (Der Abend, 1978)
Sonntag, 8.3. um 17.00 h
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PROGRAMMÜBERSICHT:
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