BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!
EINTRITTSPREIS: 6,00 EUR.
BEI ÜBERLÄNGE, FESTIVALS UND SONDERVERANSTALTUNGEN ERHEBEN WIR EINEN KLEINEN PREISAUFSCHLAG.
KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.
RESERVIERUNGEN SIND LEIDER NICHT MÖGLICH.
WIR NEHMEN NUR BARGELD. CASH ONLY.
WIR SPIELEN KEINE WERBUNG, DESHALB BITTE PÜNKTLICH KOMMEN.
//////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////
26. – 31.3.2026
KAPITALISMUS
REBELLINNEN
(REBELLES)
Frankreich 2019.
Regie, Buch: ALLAN MAUDUIT.
Mit Cécile de France, Yolande Moreau, Audrey Lamy.
HD Digital. 87 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
„Eine Tasche voller Bargeld fällt plötzlich in die Hände dreier vom Glück vernachlässigter Frauen, denen sich damit unerwartet ein Ausweg aus ihrer Misere bietet. REBELLINNEN nutzt diese Prämisse für einen turbulenten, schwarzhumorigen Spiessrutenlauf, der ein bisschen an die Räuberpistolen eines Quentin Tarantino denken lässt.“ (Cineman)
Samstag, 28.3. um 20.00 h | Dienstag, 31.3. um 22.00 h
HOW TO BLOW UP A PIPELINE
USA 2022.
Regie: DANIEL GOLDHABER.
Mit Ariela Barer, Lukas Gage.
HD Digital. 104 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Aufgezogen wie ein höllisch spannender Raubüberfall, nur mit anderer Beute: Junge Menschen treffen sich undercover in Texas, um eine Öl-Pipeline zu sabotieren. „Not since Sergio Leone’s DUCK, YOU SUCKER! has someone produced such a subversive, politically forthright, partisan piece of genre entertainment. There are undoubtedly some well-oiled clichés and on-the-nose dialogue, but it’s refreshing to watch a film that doesn’t dress up weary, unimaginative irony as political sophistication. It means what it says; fire alarms aren’t meant to be subtle. HOW TO BLOW UP A PIPELINE is eco-friendly dynamite, a necessarily dangerous film that argues that violence against property can be an act of self-defence.“ (Sight and Sound)
Samstag, 28.3. um 22.00 h | Montag, 30.3. um 20.00 h
DUMB MONEY
USA 2023.
Regie: CRAIG GiILLESPIE.
Mit Paul Dano, Vincent D’Onofrio.
HD Digital. 105 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
„DUMB MONEY is the ultimate David vs. Goliath tale, based on the insane true story of everyday people who flipped the script on Wall Street and got rich by … turning GameStop (yes, the mall videogame store) into the world’s hottest company.“ (Prime Video)
„The true story of The GameStop Shares: how everyday people, detached from Wall Street, sent an earthquake through the establishment.“ (das Internet)
Sonntag, 29.3. um 20.00 h | Montag, 30.3. um 22.00 h | Dienstag, 31.3. um 20.00 h
THE NEGOTIATOR
(RELAY)
USA 2024.
Regie: DAVID MACKENZIE.
Buch: Justin Piasecki.
Mit Riz Ahmed, Lily James.
HD Digital. 112 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
„This clever, high-concept thriller stars Oscar winner Riz Ahmed as a rigorously reclusive middleman for would-be whistleblowers seeking to settle with corporate malefactors. RELAY is a cat-and-mouse game for an age of hyper-surveillance when it’s never been harder to leave no trace.“ (TIFF)
„A lot of modern questions that viewers might have pondered while reading the news, like ‚how can a person remain anonymous in a world where everybody seems to know everything about everyone,‘ are answered here.“ (Matt Zoller)
Sonntag, 29.3. um 22.00 h
***
MIT HASAN IN GAZA
(WITH HASAN IN GAZA)
Palästina/Frankreich/Deutschland/Katar 2025.
Regie: KAMAL ALJAFARI.
HD Digital. 106 Min. Originalfassung (arabisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Vor Kurzem entdeckte der palästinensische, in Berlin ansässige Regisseur Kamal Aljafari drei MiniDV-Kassetten in seinem Archiv, die das Leben in Gaza im Jahr 2001 dokumentieren. Dieses Filmmaterial dient als Zeugnis eines Ortes und einer Epoche, die so nicht länger existieren. Was als Suche nach einer Gefängnisbekanntschaft von 1989 begann – nach einem Mann, der in den Wirren der Zeit verloren ging – wurde zu einem unerwarteten Roadtrip vom Norden in den Süden Gazas, mit Hasan, einem einheimischen Reiseführer, über dessen weiteres Schicksal heute nichts bekannt ist. Während die Kamera durch die Straßen und Landschaften Gazas fährt, hält sie flüchtige Momente des Alltagslebens fest – Fragmente einer Realität, die sich bis heute unwiderruflich verändert hat. MIT HASAN IN GAZA verwandelt das vergessene Material in eine filmische Reflexion über Erinnerung, Verlust, den Lauf der Zeit und Menschen, die vielleicht nie wiedergefunden werden können.
„Eine Hommage an Gaza und seine Bevölkerung, an all das, was ausgelöscht wurde und mir in diesem dringlichen Moment der palästinensischen Existenz – oder Nicht-Existenz – wieder in den Sinn kam. Es ist ein Film über die Katastrophe und über eine Poesie, die Widerstand leistet. Dies ist der erste Film, den ich nicht gedreht habe.“ (Kamal Aljafari)
Sonntag, 29.3. und Dienstag, 7.4. jeweils um 17.30 h
A USEFUL GHOST
Thailand/Frankreich/Singapur/Deutschland 2025.
Regie: RATCHAPOOM BOONBUNCHACHOKE.
Mit Davika Hoorne, Witsarut Himmarat, Apasiri Nitibhon.
HD Digital. 130 Min. Originalfassung (thailändisch, englisch, lao, teochew) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Witwer March trauert um seine Frau Nat, die an den Folgen von Luftverschmutzung gestorben ist. Doch Nat kehrt zurück – nicht als Mensch, sondern als Geist, der in einem Staubsauger wohnt. Zwischen Farce und melancholischer Trauerarbeit entspinnt sich eine berührend-absurde Liebesgeschichte zwischen Mensch und Maschine, die Marchs Familie ablehnt. Zugleich wird das Haus von einem weiteren ruhelosen Geist heimgesucht: einem verstorbenen Fabrikarbeiter, dessen Tod einst zur Schließung des Familienbetriebs führte.
Das thailändische Kino hat eine lange, bei uns kaum bekannte Tradition des Geisterfilms. Doch das Debüt von Ratchapoom Boonbunchachoke sucht nicht den Grusel, sondern erweitert das Genre um Komödie und Fantasy. Das Ergebnis ist ein Amalgam an Tonlagen, in dem die skurrile Idee eines Staubsauger-Spuks zur Reflexion über Umweltzerstörung, Arbeit und kollektive Erinnerung wird. Hinter burlesken Momenten steckt eine präzise Kritik an einem System, das selbst die Toten noch ökonomisch einspannt. A USEFUL GHOST erzählt das alles verspielt und ernst zugleich, queer und pulpig, weniger pantheistisch als Apichatpong Weerasethakul, aber ebenso von der Frage getrieben, wie Erinnerung gegen das Vergessen verteidigt werden kann. Ein radikaler Film, der in Cannes (Semaine de la Critique) mit dem Grand Prix ausgezeichnet wurde – und seinen Regisseur als neue, unüberhörbare Stimme des südostasiatischen Kinos etabliert. (Around the World in 14 Films)
Letzte Vorstellung am Montag, 30.3. um 17.30 h
***
IN MEMORY OF ROBERT DUVALL (1931 – 2026)
THE GREAT NORTHFIELD MINNESOTA RAID
USA 1972.
Regie, Buch: PHILIP KAUFMAN.
Mit Robert Duvall, Cliff Robertson.
HD Digital. 91 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
„A great cast of character actors propels this offbeat Western, which chronicles the exploits of the James-Younger gang. Cliff Robertson is an effectively world-weary and witty Cole Younger, and Robert Duvall sets off sparks as a crafty, calculating Jesse James.“ (Martin&Porter)
Mittwoch, 1.4 um 20.00 h | Donnerstag, 2.4. um 21.30 h
***
SHORTS ATTACK: OSCAR SHORTS 2026 – ANIMATION
5 Filme in 65 Minuten in Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Von To-do-Listen und dem Hoffen auf ihr Ende. Von der Quelle zum Fluss schwimmend das Leben reflektieren. Vom verwaisten Bärenjungen und einem väterlichen Baum. Ein armer Junge verliebt sich in ein Mädchen, dessen Trauer sich in wertvolle Perlen verwandelt. Und: Drei Schwestern auf einer Insel droht Hausvermietung.
https://www.shortsattack.com/oscar-shorts-2026/
Donnerstag, 2.4. um 20.00 h
***
DER TOD WIRD KOMMEN
(LA MORT VIENDRA)
Belgien/Deutschland/Luxemburg 2024.
Regie: CHRISTOPH HOCHHÄUSLER.
Mit Sophie Verbeeck, Louis-Do de Lencquesaing, Marc Limpach, Liliom Lewald.
HD Digital. 101 Min. Originalfassung (französisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Ein sterbenskranker Gangster heuert eine Killerin an, um in Brüssel einen Mord an einem Kurier zu rächen. Doch bald findet sie sich in einem Dickicht wieder, in dem zwischen Auftrag und Intrige nicht mehr zu unterscheiden ist. In seinem ersten auf Französisch gedrehten Film entwirft der Berliner Regisseur Christoph Hochhäusler einen so stilsicheren wie finsteren Plot um Macht, Manipulation und Kontrolle. Finster, kalt, mit archetypischen Figuren und in der Inszenierung auf das Notwendigste reduziert, steht der atmosphärisch dichte Film noir in der Nachfolge von Jean-Pierre Melville. (Filmdienst)
Freitag, 3.4. um 17.30 h
***
3.4.1976 – 3.4.2026
50 JAHRE WERKSTATTKINO JUBELPROGRAMM
Zum 15. Geburtstag des Werkstattkinos, am 3. April 1991, wurde das Publikum mit der mittlerweile legendär gewordenen Reihe CHRISTLICHE TODESMELODRAMEN beschert. In den letzten Jahren hat es sich dann etabliert, am Karfreitag Kreuzigungsfilme zu zeigen, quasi prototypische christliche Todesmelodramen. Diesmal allerdings möchten wir am Karfreitag, dem 50. Jahrestag der Eröffnung des Werkstattkinos, zwei Filme von damals als Double Feature präsentieren. Garantiert feiertagsfrei!
DIE GLOCKEN VON NAGASAKI
(NAGASAKI NO KANE)
Japan 1950.
Regie: HIDEO ÔBA.
Mit Masao Wakahara, Keiko Tsushima.
HD Digital. 94 Min. Deutsche Fassung.
Die Lebensgeschichte des japanischen Radiologen Paul Takashi Nagai, der zum christlichen Glauben übertrat und im Bezirk Urakami, dem Ort des Einschlags der Atombombe, gewirkt hat.
„Ist nicht Urakami, der einzige katholische Distrikt Japans, erwählt worden, um durch Brand und Vernichtung als Opfer auf dem Altar dargebracht zu werden, als Sühne für die im Weltkrieg von der Menschheit begangenen Sünden? Erkennt die Größe und Herrlichkeit der Opfertat, die am 9. August vor der Kathedrale von Urakami aufleuchtete!“ (PT Nagai)
Karfreitag, 3.4. um 20.00 h
THE HOODLUM PRIEST
USA 1961.
Regie: IRVIN KERSHNER.
Mit Don Murray, Larry Gates, Keir Dullea.
16mm. 101 Min. Originalfassung.
Im Stil des Cinéma vérité gedrehter biographischer Film über den Jesuitenpater Charles „Dismas“ Clark, der sein Leben der Rehabilitierung ehemaliger Strafgefangener widmete.
„An unrelievedly grim, serious and action-filled case… There is no doubt as to the film’s sharp, authentic pictorial look, since it was photographed largely in St. Louis, whose lower depths rise strikingly before an audience. Its cheap saloons, alleys and slums, photographed in newsreel detail by Haskell Wexler, lend polish and support to the fast pace maintained by the director, Irvin Kershner.“ (A.H. Weiler, NYTimes)
Karfreitag, 3.4. um 22.00 h
Weiterhin zeigen wir im Jubelprogramm jeweils um 20 Uhr den Film, den der entsprechende Kollektivist als erstes im Werkstattkino sah. Den Sündenfall, quasi. In den Nachtvorstellungen kommen ein paar Lieblingsfilme dazu. Das ausführliche Programm dazu findet sich in unserem Newsletter.
DIE ERDE, EIN SÜNDHAFT LIED
Finnland 1973.
Regie: RAUNI MOLLBERG.
35mm. 108 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Bis zum Januar 1977 hatten wir Filme eigentlich nur im Schmalfilmformat 16mm vorgeführt. Die erste 35mm-Vorführung fand aber bereits im Sommer 1976 statt und zwar in der „Kulisse“ (die damals noch „Jägerstüberl“ hiess und in der das sogenannte „Bergwachtorchester“ probte) auf zwei transportablen Wehrmachts-WANDERKINO BAUER-SONOLUX-Projektoren, die im Raum standen und gehörig Radau machten. Rauni Mollbergs Skandalfilm DIE ERDE, EIN SÜNDHAFT LIED über Sex, Alkoholismus und religiöse Furcht im finnischen Lappland hatte mich so schwer beeindruckt, dass mir das 35mm als das doch subversivere Format dünkte. Jedenfalls hatte das Werk einen entscheidenden Einfluß auf meine künftige Programmgestaltung. (Waco)
Wir zeigen die Kopie aus dem Finnischen Filmarchiv, die damals auf der Berlinale und anschließend bei uns lief.
Samstag, 4.4. um 20.00 h
SACCO & VANZETTI
Italien/Frankreich 1971.
Regie: GIULIANO MONTALDO.
Mit Gian Maria Volonté, Riccardo Cisiolla.
35mm. 124 Min. Englische Fassung.
Ein politischer Film natürlich. Mein damaliger Freund Anatol hat mich mitgeschleppt in das Kino, das er grade entdeckt hatte. Es war voll, wir saßen erste Reihe links außen. Ich war hingerissen, nicht bloß vom Film, sondern von dem hochmütigen Ort, vom wilden Publikum. Ich kam dann oft, ich wollte werden wie dieses Kino. Die Mitarbeit dort, das war erst später. (Dolly)
Montag, 6.4. um 20.00 h
WHY NOT
USA 1969-71.
Von S. ARAKAWA.
Mit Mary Window.
16mm. 118 Min.
Initiation anno 1984: Erst fragt mich der Punk an der Kasse, warum ich eigentlich hier bin, in dieser Hinterhof-Gruft (war angeblich eine „spontane Publikumsbefragung“), und dann startet während der dark-tristen Super8-Berlin-Underground-Show die schwarze „Hauskatz“ von der Lautsprecherbox aus einen Frontalangriff. Auf mich. Erstmal Pause vom Werkstattkino. Doch der Sex/Avantgardefilm WHY NOT sollte mich ein paar Wochen später zurückholen. Und ich konnte, obwohl nachhaltig verstört, der unverschämten Idee von Freiheit im Kinomachen nicht widerstehen. So ist das bis heute. (Bernd)
„Vielleicht zu beschreiben als ritualisierte Schilderung eines weiblichen Orgasmus. Eines Orgasmus, der nicht auf Personen bezogen ist, sondern – die Situation in unserer Gesellschaft spiegelnd – auf Objekte. Masturbation als entfremdete Form des Geschlechtsaktes, mechanischer Vollzug statt Freiheit der Person und Entfaltung ihrer Möglichkeiten, Verborgenheit statt Offenheit. Ein Film der versucht, Schranken zu durchbrechen.“ (Werkstattkino, 1984)
Dienstag, 7.4. um 20.00 h
DER SALON REVISITED
In den Jahren 2005/2006 machten Waco, Bernd, Dolly und Hans Schifferle in loser Folge Samstagnacht-Vorstellungen, für die sie die entlegensten Kurzfilme sichteten und die besten davon zu langen Programmen bündelten. Wir werden ein paar davon wiederholen.
Samstag, 11.4. um 20.00 h
KINOGESCHICHTEN
Home-Movies und Filmfragmente aus alten Zeiten, in und mit dem Werkstattkino.
China Girls: Testbilder aus den Allongen von 35mm-Rollen, gesammelt und kombiniert.
Stagmovies: Stummfilmpornos aus den 1920er/1930er Jahren.
Scopitones: frühe Musikvideos auf 16mm.
Sonntag, 12.4. um 20.00 h
„Orpheus descending, ich stieg die winklige Treppe hinunter und öffnete die schwere Eisentür, ein Vorraum zuerst, wo der Kassierer, der auch Vorführer ist und auch einer der Mitbesitzer, wortkarg vor einem hohen Tischchen sitzt […]rechts davon blickt man in die Höhle, wo die lebendigen Malereien an die Wand geworfen werden. Ich war im werkstattkino, eckig, abseitig, mitten ins Herz treffend. THINGS TO COME hieß der Film, den ich mir anschaute, ein alter Zukunftsfilm von William Cameron Menzies nach H.G. Wells, und der Titel sollte Programm sein für mich. Im werkstattkino trat meine Education Sentimentale in eine entscheidende Phase, eine Phase, die noch nicht abgeschlossen ist.“ – Hans Schifferle
***
WIR WAREN DAS DUNKLE HERZ DER STADT – DER UNTERGANG DER HAMBURGER GÄNGEVIERTEL
Deutschland 2022.
Regie: ANDREAS KARMERS.
HD Digital. 350 Min. Erstaufführung.
Der Film dokumentiert die Hamburger Altstadt und die darin liegenden historischen drei Hamburger Gängeviertel. Dieser von Armut und zunehmender Verwahrlosung betroffene, Jahrhunderte alte Kern Hamburgs galt an der Schwelle des 20. Jahrhunderts als einer der größten Slums Europas und wurde zwischen 1880 bis 1939 flächensaniert. Es entstanden dort u. a. das Kontorhausviertel und die prestigeträchtige Einkaufsmeile Mönckebergstraße, die den Pariser Boulevards nachempfunden wurde. Es verschwanden dafür nicht nur Elend, dunkle Höfe und eine zunehmend als bedrohlich empfundene Einwohnerschaft, sondern auch bedeutende architektonische Zeugen der Renaissance, des Barock und Rokoko.
In der Perspektive des Ich-Erzählers führt Walter Wedstedt, der Großvater des Filmemachers, mittels autobiografischer und fiktiver Handlung durch die Labyrinthe der Gänge und Gassen und erinnert an eine »verschwundene Welt von gestern«.
Wir zeigen dieses äußerst gelungene und nachhallende Zeitdokument auf großer Leinwand!
1. Kapitel – Vorhang auf – 35 Min.
2. Kapitel – Halbstarke, Radikale, Verbrecher, Spitzel, Huren, Gottesfürchtige, Antisemiten, Schöngeister, Gelichter aller Art – 50 Min.
Samstag, 4.4. um 18.00 h
3. Kapitel – Experten, Expertisen – 60 Min.
4. Kapitel – Mutter, Onkel, Großvater, Ich – 67 Min.
Sonntag, 5.4. um 17.30 h
5. Kapitel – Revolte, Revolution – 33 Min.
6. Kapitel – Moderne, links-rechts – 60 Min.
7. Kapitel – Vorhang fällt – 45 Min.
Montag, 6.4. um 17.00 h
//////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////
PROGRAMMÜBERSICHT:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
HEUTE NOCH DEN WÖCHENTLICHEN KOSTENLOSEN NEWSLETTER DES WERKSTATTKINOS ABONNIEREN, UM FORTAN IMMER BRANDAKTUELL ÜBER DAS LAUFENDE UND KOMMENDE PROGRAMM INFORMIERT ZU SEIN: MAIL AN INFO@WERKSTATTKINO.DE ODER WERKSTATTKINO@MNET-ONLINE.DE