Programm

BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!

UNSERE EINTRITTSPREISE SIND MODERAT UND ABHÄNGIG VON DEN GESPIELTEN FILMEN UND BEWEGEN SICH ZWISCHEN 4,50 EUR und 5,50 EUR.

ÜBERLÄNGE 6,00 EUR.

KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.

KEIN VORVERKAUF, NUR ABENDKASSE!

 

 

 

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RÜCKENWIND VON VORN
Deutschland 2018. Regie: PHILIPP EICHHOLTZ. Mit Victoria Schulz, Aleksandar Radenkovic, Daniel Zillmann, Angelika Waller. HD Digital. 77 Min. Erstaufführung.
Eine Grundschullehrerin aus Berlin zweifelt an ihrem bisherigen Leben und vor allem an ihrem phlegmatischen Freund. Nach einer gemeinsamen Spritztour mit ihrer Großmutter und einem Kollegen will sie ihrem Dasein eine andere Richtung geben, doch das Leben hält noch andere ungeplante Wendungen für sie parat. Das mit geringem Budget und improvisierten Dialogen realisierte Porträt einer Thirtysomething-Existenz lebt von überzeugenden Schauspielern, seinem nonchalanten Charme und dem inszenatorischen Mut, anstelle eines Happy Ends die Fülle der Möglichkeiten nicht allzu schnell einzugrenzen. (Filmdienst)
Filmografie Philipp Eichholtz: LIEBE MICH! (2014), LUCA TANZT LEISE (2016)

Letzte Vorstellung am Sonntag, 6.5. um 11.00 h (Matinee)



 

 

 
 
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AMERICAN FREAKS:
Filme von Jennifer Chambers Lynch, Jack Cardiff und Jerry Lewis
16. – 18.4. um 20.30 h/22.30 h
 
 

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FRUITVALE STATION
USA 2013.
Regie: RYAN COOGLER.
Mit Michael B. Jordan, Melonie Diaz, Octavia Spencer.
HD Digital. 85 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Verfilmung eines US-amerikanischen Polizeiskandals aus dem Jahr 2009: Ein junger Afroamerikaner wird nach einer U-Bahn-Schlägerei von einem weißen Polizisten an einer Bahnstation in San Francisco erschossen. Stilsicher folgt das vorzüglich gespielte Spielfilmdebüt den letzten Stunden des Mannes, der mit seiner kriminellen Vergangenheit abschließen und in Zukunft ein besserer Sohn, Freund und Vater sein will. Eine ungemein dichte Milieudarstellung, die den Figuren nahekommt, ohne sie zu verklären, und Rassismus schlüssig als unterschwelliges, fest etabliertes Phänomen der US-Gesellschaft darstellt. (Filmdienst)
FRUITVALE STATION ist der Erstlingsfilm des BLACK PANTHER-Regisseurs Ryan Coogler.
19. – 21.4. um 20.15 h  
Sonntag, 22.4. um 11.00 h (Matinée)
 
 
 
 
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FOR AHKEEM
USA 2017.
Regie: EREMY S. LEVINE, LANDON VAN SOEST.
HD Digital. 90 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Daje ist 17 Jahre alt, so widerspenstig und verträumt wie ihre Altersgenossinnen anderswo auf der Welt. Wie ernst es um ihre Zukunft steht, das ahnt man zwar, als Daje mit ihrer Mutter zum Jugendrichter muss, weil sie wegen Aufsässigkeit von der Schule geflogen ist und nur noch eine Chance bekommt. Doch wirklich begreifen lässt sich ihre Situation erst allmählich: Wenn man auf ihrem Schulheft die vielen Namen von ihren Freunden sieht, mit dem Kuli gekritzelt – dahinter ein R.I.P. und ein frisches Datum. Wenn Daje mit ihrem Freund darüber redet, dass sie – oder er – vielleicht auch so jung sterben werden? FOR AHKEEM erforscht den Kosmos einer jungen schwarzen Frau in St. Louis, Missouri, unweit von Ferguson, wo im August 2014 Michael Brown erschossen wurde. Aus einer strikt persönlichen Sicht erzählt der Film von ihrem Aufwachsen im heutigen US-Amerika, von den für sie vorgezeichneten Wegen, den verrammelte Backsteinhäuser säumen. Aber auch von Dajes Talent, weder als Opfer noch als „Musterschülerin" zur beeindruckenden Protagonistin in einem Dokumentarfilm zu avancieren, der ihr kompliziertes Leben eher wie ein bewegender Spielfilm denn als Sozialreportage zeigt. (Berlinale)
23.4. – 25.4. um 20.15 h
 
 
 
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DIE HAUT DER ANDEREN
Deutschland 2016.
Regie: THOMAS STILLER.
Mit Oliver Mommsen, Isabel Thierauch, Torsten Michaelis.
HD Digital. 113 Min. Erstaufführung.
Marc Deville, ein erfolgreicher Schriftsteller erotischer Literatur, ist pornosüchtig. So gut er im Alltag funktioniert – sobald es um tatsächliche körperliche Nähe mit dem anderen Geschlecht geht, funktioniert er gar nicht mehr. Noch nie hat jemand seine Wohnung betreten, an wirkliche Berührungen in seinem Leben kann er sich nicht erinnern. Sexualität funktioniert für ihn nur, wenn eine Kamera dazwischen geschaltet ist und er sich über das Abbild selbst befriedigt. Bei einer Lesung trifft Marc auf die Krankenschwester Justine. Justine ist mit Eric, einem Theaterregisseur, verheiratet, der sie über alles liebt, aber mit der von ihr eingeforderten Sexualität nicht klarkommt und sie aus dieser Frustration heraus schlägt. Justine hat einen Todesfetisch – beim Sex steht sie auf Würgespiele – und sammelt in einem Schuppen in ihrem Garten tote Tiere, denen sie beim Verwesen zusieht. (Internationale Hofer Filmtage 2016)
Donnerstag, 19.4. & Sonntag, 22.4. um 22.15 h
Montag, 23.4. um 17.45 h
 
 
 
 
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PIRATEN IN 35MM UND TECHNICOLOR
Freitag, 20.4. & Samstag, 21.4. um 22.15 h
 
 
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RUSSISCH_DOK:
AUFSTIEG

(VOSKHOZHDENIE)
Russland 2008.
Regie: PAVEL MEDVEDEV.
HD Digital. 50 Min. Originalfassung mit englischen Untertiteln.
Die Eroberung des Weltalls durch die Menschen. Erste Experimente mit Tieren und Menschen, geglückte Raketenstarts, Rückschläge. Die Geschichte der Raumfahrt, montiert aus kaum bekanntem bis spektakulärem Archivmaterial aus UdSSR, USA und China. Ein assoziativer Abgesang auf ambitionierte Aufstiegsträume. „Ein Film darüber, dass nationale, politische und staatliche Ambitionen jegliche vernünftigen Überlegungen beiseite wischen“, so Regisseur Pavel Medvedev.
Samstag, 21.4. um 16.45 h
 
 
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RESEBA – THE DARK WIND
(RESEBA)
Irak/Deutschland/Syrien/Katar 2016.
Regie. HUSSEIN HASSAN ALI.
Mit Rekish Shahbaz, Dimen Zandi, Adil Abdolrahman.
HD Digital. 89 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Beim Angriff der Terrormilizen des „Islamischen Staats“ auf ein nordirakisches jesidisches Dorf wird eine junge Frau entführt. Ihrem Verlobten gelingt es zwar, sie aus den Händen ihrer Peiniger zu retten, doch nachdem er die schwer Traumatisierte in ein Flüchtlingslager gebracht hat, sieht sie sich durch die Regeln ihrer Gemeinschaft als Mitschuldige an ihrem Schicksal gebrandmarkt. Konzentriertes, fast dokumentarisches Drama über die systematische sexuelle Ausbeutung von Frauen als Teil des IS-Terrors. Durch Großaufnahmen und die Inszenierung der Figuren vor karger Landschaftsszenerie vermittelt sich eindrücklich deren Verzweiflung und Einsamkeit. (Filmdienst)
20.4. – 22.4. um 18.15 h
Sonntag, 29.4. um 11.00 h (Matinée)
Montag, 30.4. um 18.15 h
 
 
 
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NOBODY'S WATCHING
(NADIE NOS MIRA)
Argentinien/Spanien/Kolumbien/Brasilien/USA 2017.
Regie: JULIA SOLOMONOFF.
Mit Guillermo Pfening, Katty Velasquez, Nadja Settel.
HD Digital. 102 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Ein schwuler argentinischer Schauspieler, der in seiner Heimat erfolgreich in einer Soap mitspielte, versucht, in New York in seinem Job Fuß zu fassen. Er tut sich dabei jedoch äußerst schwer und muss sich mit anderen Jobs über Wasser halten. Der Film wirft mitten in den unruhigen Alltag der Hauptfigur, deren Geschichte sich erst allmählich aus Facetten zusammensetzt, und besticht als sensibles Porträt wie auch als Milieustudie rund um die unterschwellige Brutalität einer urbanen Mittelschicht, die hier aus der Perspektive eines Immigranten gezeigt wird. (Filmdienst)
Sonntag, 22.4. um 20.15 h
23.4. – 25.4. um 22.15 h
 
 
 
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MAYBE, BABY!
Deutschland 2017.
Regie: JULIA BECKER.
Mit Julia Becker, Marc Ben Puch, Christian Natter.
HD Digital. 79 Min. Erstaufführung.
Eine Tragikomödie über’s erwachsen werden von Erwachsenen. Ein Film über die Angst Ideale aufzugeben, selbst wenn die einen gar nicht glücklich machen. Stilldemenz, Dammriss und drückende Brüste – Marie ist 34 und kann die Gespräche ihrer Freundinnen echt nicht mehr hören. Obendrein ist ihr Freund Sascha auch noch ganz heiß drauf, endlich Kinder mit ihr in die Welt zu setzen. Also werden die fruchtbaren Tage fleißig genutzt, um nochmal nackt zusammenzukommen. Aber will sie das wirklich? Also das ganze große Alles? Oder doch lieber frei und unabhängig sein? Und warum muss die verdammte biologische Uhr eigentlich so laut ticken?
Mittwoch, 25.4. um 17.30 h in Anwesenheit von Julia Becker
Sonntag, 29.4. um 16.00 h

 

 

 

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DEMNÄCHST:

 

GRAIN – WEIZEN

 

26.4. – 2.5.

 

 

 

 

 

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SPELL REEL

 

27. – 29.4.

 

 

 

 

 

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HELLRAISER

 

27. – 29.4.

 

 

 

 

 

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Charlie Chaplins Rede an die Menschheit aus dem Film DER GROSSE DIKTATOR (1940):