Programm

BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!

UNSERE EINTRITTSPREISE SIND MODERAT UND ABHÄNGIG VON DEN GESPIELTEN FILMEN UND BEWEGEN SICH ZWISCHEN 4,50 EUR und 6,00 EUR.

BEI ÜBERLÄNGE UND FESTIVALS ERHEBEN WIR EINEN MINIMALEN PREISAUFSCHLAG.

KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.

WIR NEHMEN NUR BARGELD. CASH ONLY.

WIR SPIELEN KEINE WERBUNG, DESHALB BITTE PÜNKTLICH KOMMEN.

 

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CORONA-PANDEMIE:

Der Schutz unseres Publikums und unserer Mitarbeiter*innen ist uns weiterhin wichtig!

Einlass nur für Geimpfte, Genesene und Getestete und weiterhin bitte nur mit Maske!

 

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LUZIFER
Österreich 2021. Regie: PETER BRUNNER. Mit Franz Rogowski, Susanne Jensen, Monika
Hinterhuber. HD Digital. 103 Min. Erstaufführung.
In der Abgeschiedenheit der Berge leben eine zutiefst religiöse Frau und ihr erwachsener,
geistig zurückgebliebener Sohn fernab von jeglicher Zivilisation. Ihr Tagesablauf ist geprägt
von Ritualen, Askese und Gebet. Doch so sehr sie die Menschen aus dem Tal auch meiden,
irgendwann kündigen bedrohlich surrende Flugobjekte ihr baldiges Heraufkommen an, um das
letzte Stück unberührter Natur touristisch zu erschließen – und damit etwas Bedrohliches
aufzuwecken … Brunners neuester Film stellt die wichtigen Fragen unserer Zeit und erweist
sich dabei als zeitlos. Viel wichtiger aber, vermag er sie in ein Stück pures, überwältigendes,
transzendentales Kino zu übersetzen, wie man es definitiv nicht alle Tage sehen, spüren, ja
erleben kann. (Florian Widegger)
Letzte Vorstellung am Sonntag, 22.5. um 17.30 h

 
 
STAND UP MY BEAUTY
Deutschland/Schweiz 2021.
Regie: HEIDI SPECOGNA.
HD Digital. 110 Min. Originalfassung (amharisch) mit deutschen Untertiteln.
Erstaufführung.
Fünf Jahre lang begleitet der Dokumentarfilm die äthiopische Azmari-Sängerin
Nardos Wude Tesfaw, wobei weniger die berufliche Karriere der in ihrer Heimat
als Star gefeierten Protagonistin im Zentrum steht als vielmehr ihre Suche
nach einem ersten eigenen Song. Dieser soll exemplarisch vom Schicksal vieler
im Kindesalter zwangsverheirateter Äthiopierinnen erzählen und die Frauen
ermutigen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Eine präzise beobachtete
und mit viel Feingefühl gefertigte Langzeitstudie, die als eine Art Doku-Musical
in die Tiefen einer uralten Kultur führt und zugleichvon rasanten
gesellschaftlichen Veränderungen zeugt. (Filmdienst)
Freitag, 20.5./Samstag, 21.5./Montag, 23.5./Dienstag, 24.5. jeweils um 17.30 h
Sonntag, 22.5. um 11.00 h (Matinée)
 

FUCHS IM BAU
Österreich 2020.
Regie: ARMAN T. RIAHI.
Mit Aleksandar Petrovic, Maria Hofstätter, Luna Jordan, Andreas Lust, Sibel
Kekilli.
HD Digital. 102 Min. Erstaufführung. Max-Ophüls-Preis 2021: Beste Regie,
Bestes Drehbuch, Preis der Jugendjury.
Seine neue Stelle führt den Mittelschullehrer Hannes Fuchs an einen
ungewöhnlichen Arbeitsplatz – nämlich in die Gefängnisschule einer Wiener
Haftanstalt. Dort trifft er auf die altgediente Kollegin Elisabeth Berger, die nicht
nur die Jugendlichen, sondern auch die Gefängnisleitung fest im Griff hat –
auch wenn ihnen ihr Kunstunterricht ein Dorn im Auge ist. Fuchs gelingt es,
das Vertrauen der in sich gekehrten Insassin Samira zu gewinnen, deren
künstlerisches Talent er erkennt und fördert. Ein Suizidversuch von Samira
reißt schließlich alte Wunden bei Fuchs auf, und er begreift, dass die Stelle als
Gefängnislehrer mehr als ein Job für ihn ist.
Regisseur Arman T. Riahi (DIE MIGRANTIGEN) bezieht in seinem mitreißenden
Spielfilm eindeutig Stellung ohne in Schwarz-Weiß Malerei abzugleiten: Er legt
die Schwächen der Haft- und Arbeitsbedingungen im Strafvollzug offen und
hinterfragt die Sinnhaftigkeit der Gefängnisse. Gleichzeitig ist FUCHS IM BAU
ein kraftvoller Film über das Erwachsenwerden, Identitätsfindung und Courage.
„Ein präzise gespieltes und inszeniertes, blitzgescheites, ebenso bitteres wie
hoffnungsvolles Drama voller emotionaler Wucht, das lange haften bleibt.“
(kino-zeit.de)
19. – 24.5. jeweils um 20.00 h
 
*****
 
Filme von CURTIS HARRINGTON und HECTOR BABENCO
(Filmtitel siehe Newsletter)
20.5. – 24.5. um 22.15 h
25.5. um 20.15 h
 

THE UNITED STATES OF AMERICA
USA 2022. Regie: JAMES BENNING. HD Digital. 98 Min. Englische
Originalfassung (kaum Dialog). Erstaufführung.
„In 52 makellos komponierten, knapp zweiminütigen Ansichten porträtiert
Benning die Bundesstaaten der USA, sowie Puerto Rico und den District of
Columbia, begonnen bei Heron Bay, Alabama, bis hin zu Kelly, Wyoming. Die
statischen Aufnahmen von Landschaften, Städten und dem, was
dazwischenliegt, ergeben ein aktuelles Bild der USA, das en passant auch
deren Bruchlinien nachzieht.“ (Arsenal Institut)
„Nach seinem 1975 zusammen mit Bette Gordon gedrehtem Road Movie „The
United States of America“ vermisst der Experimentalfilmer James Benning
unter dem gleichen Titel erneut die Landschaft der USA. In einer seriellen
Aneinanderreihung statischer Aufnahmen aus je einem Bundesstaat und einer
kritisch kommentierenden Tonspur, die Originalgeräusche mit Stimmen unter
anderem von Woody Guthrie und Stokely Carmichael collagiert, formiert sich
das Bild eines Landes, das von Widersprüchen, mythologischen Erzählungen
und Gewalt gleichermaßen gezeichnet ist.“ (Filmdienst)
27. – 31.5.2022 jeweils um 20.00 h
 

NACHTBLENDE
(L' IMPORTANT, C'EST D'AIMER). BRD/Frankreich/Italien 1974. Regie: ANDRZEJ
ZULAWSKI. Mit Romy Schneider, Fabio Testi, Klaus Kinski. HD Digital. 113 Min.
Erstaufführung der restaurierten Fassung.
Aus Liebe verdingt sich ein Bildjournalist als Pornofilmer, um einer erfolglosen
Schauspielerin, deren Mann sich aus Lebensschwäche vergiftet, zu einer
Karriere zu verhelfen.
„Der Film wurde im Winter 1974/75 sehr schnell abgedreht, die Handlung ließ
das zu. Regisseur Andrzej Zulawski baute Szenen ein, die ein Publikum in den
70er Jahren nur aus eindeutigen Softpornostreifen kannte. In einem
dramatischen Film gab es so etwas bis dahin noch nicht. Die Folge war, dass
die Kritik fast überwiegend negativ ausfiel. Von Skandalfilm, Schweinerei und
Porno-brutal war die Rede. Es gab aber auch sachliche Kritik. So schaffe es der
Film, die Themen Geld, Liebe und schwierige existentielle Situationen
miteinander zu vereinbaren. Er zeige auch, dass es außer Geld, Sex und Liebe
noch etwas anderes geben muss, wofür es sich zu leben lohnt.“ (ucm.one)
„‚Nachtblende‘ ist ein Skandalfilm. Brutal, nackt, obsessiv und intensiv. Ein
Filmgenuss der komplizierteren Art.“ (mitternachtskino.de)
Donnerstag, 26.5. um 22.15 h (Deutsche Fassung)
27. – 31.5. jeweils um 22.15 h (Originalfassung mit Untertiteln)
Mittwoch, 1.6. um 20.30 h (Deutsche Fassung)
 
VOLKSVERTRETER
Deutschland 2021. Regie: ANDREAS WILCKE. HD Digital. 94 Min.
Erstaufführung.
Dokumentarfilm über vier Bundestagsabgeordnete der AfD, die zwischen
2017 und 2020 zu Sitzungen, bei Bürgerdialogen oder auf Auslandsreisen
begleitet werden. Die daraus montierte Studie verdichtet sich gelegentlich
mit realsatirischem Furor zu einer Parade der Eitelkeiten, die stets nur den
selbstbezogenen Diskurs pflegt. Ohne jeden Off-Kommentar gelingen
kluge Tableaus zu Themen wie der medialen Selbstdarstellung der
Abgeordneten, ihrem verqueren Geschichtsbild oder dem Populismus im
Gespräch mit Wählern. (Filmdienst)
»Wir werden sie jagen!« Mit diesem Satz unterstrich Alexander Gauland
2017 den Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag. Was man nun in
Andreas Wilckes Film sieht, hat mit einer wilden Jagd nicht viel zu tun. Der
Politalltag für die vier Abgeordneten, die er begleitet, besteht in erster
Linie aus rhetorischem Herumgefeile, Selbstmitleid und vor allem Video-
drehs für den Social-Media-Moloch. Diese Nüchternheit ist es, die »Volks-
vertreter« zu einen gelungenen Film macht. Er inszeniert die Beteiligten
nicht als bitterböse Ungeheuer, die den Staat stürzen wollen. So kontras-
tiert er gleichzeitig wunderbar das steife, pathetische Auftreten der Betei-
ligten. Ansonsten hält sich Wilcke mit Wertungen zurück, sodass die
Zuschauer selbst entscheiden müssen, wo hier bloßer Populismus und
unter Umständen auch ein wahrer Kern vorherrscht. (Matthias Pfeiffer,
artechock)
Samstag, 28.5./Montag, 30.5./Dienstag, 31.5. jeweils 18.00 h
 

DAS STARKE GESCHLECHT
Deutschland 2021. Regie: JONAS ROTHLAENDER. HD Digital. 102 Min.
Erstaufführung.
Neun Männer lesen vor der Kamera Texte anderer Männer zum Thema Sex
vor und finden auf diese Weise einen Einstieg in Beschreibungen ihrer
eigenen Erfahrungen und Rollenbilder. Daraus entwickeln sich persönliche
Statements, die über reine Befindlichkeitsbekundungen hinausgehen. Der
streng seinen minimalistischen Ansatz durchhaltende Interviewfilm
schneidet viele Themen an und fördert überraschende Erkenntnisse vor
allem in der verbreiteten Unsicherheit zutage. (Filmdienst)
Donnerstag, 26.5. um 20.00 h
Sonntag, 29.5. um 17.30 h
 

 

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PROGRAMMÜBERSICHT

 

Fr. 20.5. um 17.30 h: STAND UP MY BEAUTY (OmU)
Fr. 20.5. um 20.00 h: FUCHS IM BAU
Fr. 20.5. um 22.15 h: A CURTIS HARRINGTON FILM
 
Sa. 21.5. um 17.30 h: STAND UP MY BEAUTY (OmU)
Sa. 21.5. um 20.00 h: FUCHS IM BAU
Sa. 21.5. um 22.15 h: A CURTIS HARRINGTON FILM
 
So. 22.5. um 11.00 h (Matinée): STAND UP MY BEAUTY (OmU)
So. 22.5. um 17.30 h: LUZIFER
So. 22.5. um 20.00 h: FUCHS IM BAU
So. 22.5. um 22.15 h: A CURTIS HARRINGTON FILM
 
Mo. 23.5. um 17.30 h: STAND UP MY BEAUTY (OmU)
Mo. 23.5. um 20.00 h: FUCHS IM BAU
Mo. 23.5. um 22.15 h: A CURTIS HARRINGTON FILM
 
Di. 24.5. um 17.30 h: STAND UP MY BEAUTY (OmU)
Di. 24.5. um 20.00 h: FUCHS IM BAU
Di. 24.5. um 22.15 h: A CURTIS HARRINGTON FILM
 
Mi. 25.5. um 20.15 h:  A HECTOR BABENCO FILM
 
Do. 26.5. um  20.00 h: DAS STARKE GESCHLECHT
Do. 26.5. um 22.15 h: NACHTBLENDE
 
Fr. 27.5. um 20.00 h: THE UNITED STATES OF AMERICA
Fr. 27.5. um 22.15 h: NACHTBLENDE (OmU)
 
Sa. 28.5. um 18.00 h: VOLKSVERTRETER
Sa. 28.5. um 20.00 h: THE UNITED STATES OF AMERICA
Sa. 28.5. um 22.15 h: NACHTBLENDE (OmU)
 
So. 29.5. um 17.30 h: DAS STARKE GESCHLECHT
So. 29.5. um 20.00 h: THE UNITED STATES OF AMERICA
So. 29.5. um 22.15 h: NACHTBLENDE (OmU)
 
Mo. 30.5. um 18.00 h: VOLKSVERTRETER
Mo. 30.5. um 20.00 h: THE UNITED STATES OF AMERICA
Mo. 30.5. um 22.15 h: NACHTBLENDE (OmU)
 
Di. 31.5. um 18.00 h: VOLKSVERTRETER
Di. 31.5. um 20.00 h: THE UNITED STATES OF AMERICA
Di. 31.5. um 22.15 h: NACHTBLENDE (OmU)
 
Mi. 1.6. um 20.30 h: NACHTBLENDE
 
 
 

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