Programm

 

BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!

UNSERE EINTRITTSPREISE SIND MODERAT UND ABHÄNGIG VON DEN GESPIELTEN FILMEN UND BEWEGEN SICH ZWISCHEN 4,50 EUR und 5,50 EUR.

BEI ÜBERLÄNGE UND FESTIVALS ERHEBEN WIR EINEN MINIMALEN PREISAUFSCHLAG.

KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.

WIR NEHMEN NUR BARGELD. CASH ONLY.

WIR SPIELEN KEINE WERBUNG, DESHALB BITTE PÜNKTLICH KOMMEN.

 

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CORONA-PANDEMIE:

Der Schutz unserer Gäste und Mitarbeiter/innen ist uns wichtig. Es werden von uns alle notwendigen Maßnahmen getroffen und die behördlichen Vorgaben umgesetzt.

– Es gilt im Kinobereich überall ein Mindestabstand von 1,5 Meter.

– Unsere Sitzplatzanzahl wurde von 46 auf 15 Plätze reduziert.

– Momentan wieder Maskenpflicht am Sitzplatz.

– Personen mit Krankheitssymptomen wie Husten oder Fieber dürfen das Kino nicht betreten.

– Alle Besucher/innen müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen. Der Datenschutz wird ausdrücklich gewahrt.

 

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UNSER KINO

IST IM MÄRZ

GESCHLOSSEN

 

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Hard-hitting public information film made at the height of the 1918-19 'Spanish Flu' pandemic. Dr Wise is here to advise! As Britain fell under the grip of the Great Influenza of 1918-19, the Local Government Board (later the Ministry of Health) commissioned this dramatised public information film. Its hard-hitting message was designed to shock people out of their complacency towards this common illness and take preventative measures, as recommended by Dr Wise. In 1918-19 the deadly ‘Spanish Flu’ ravaged Britain, claiming nearly a quarter of a million lives. At the time of filming around 2,500 people were dying every week in London alone. Look out for some impressive microscopic footage of the deadly microbes in question, as well as location footage of London’s West End.

DR. WISE ON INFLUENZA (1919)

 

 

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=lCIv4xLf_9E

 

ONLINE-START:

DER NACKTE KÖNIG – 18 FRAGMENTE ÜBER REVOLUTION

In einem recht persönlichen Doku-Essay rekapituliert der Dokumentarist Andreas Hoessli seine Erfahrungen mit der polnischen Solidarność-Bewegung Ende der 1970er-Jahre und kontrastiert die gesellschaftliche Erhebung der Arbeiter mit der islamischen Revolution 1979. Dazu zitiert er immer wieder auch die Aufzeichnungen des polnischen Reporters Ryszard Kapuściński, der den Sturz des Schahs aus nächster Nähe mitverfolgte. Der selbstreflexive Film umkreist die Frage nach den Energien und Hoffnungen kollektiver Erhebungen, und warum die Utopien des Aufbruchs nicht lange tragen. (Filmdienst)

https://koenig.wfilm.de/

 

 

 

 

 

ONLINE-START am 18. Februar

THE RED HOUSE

 

 

Ein Film von Francesco Catarinolo
https://vimeo.com/ondemand/redhouse

THE RED HOUSE erzählt die Lebensgeschichte des Südtiroler Abenteurers Robert Peroni. Er fand in Ostgrönland neuen Sinn für sein Leben und hilft dem letzten Jägervolk Europas in die Zukunft.

Robert Peroni war in den 1980er Jahren als Extremsportler bekannt. So überquerte Peroni als erster zu Fuß den Eispanzer Grönlands an seiner breitesten Stelle. Bei dem Weltrekord, den er bis heute hält, verliebte er sich so sehr in das Land und seine Menschen, dass er beschloss, sein Leben zu ändern. Statt weiter Geld und Ruhm zu suchen, zog er in den Hohen Norden mit neuer Mission: Er wollte das letzte Jägervolk Europas vor dem Untergang retten.

Seit Felle und Fleisch der Wildtiere nicht mehr gehandelt werden dürfen, haben die Jäger ihre Existenzgrundlage verloren. Stattdessen erhalten sie Sozialhilfe aus Dänemark. Die Dänen wollten allen Grönländern gleiche Chancen auf Bildung und Gesundheitsvorsorge bieten. Deshalb bekamen die Jägerfamilien feste Häuser und wurden in Dörfer umgesiedelt. Ihr Leben als Halbnomaden mussten sie aufgeben. Doch diese Umpolung ist bis heute nicht verdaut.

Verhaltensmuster der Vergangenheit stecken weiterhin in den Köpfen der Grönländer und sind schwer in den Griff zu kriegen. Dazu gehören der Missbrauch an Kindern ebenso wie eine hohe Selbstmordrate unter Jugendlichen. Weltweit gibt es nur in Russland mehr Suizide prozentual zur Bevölkerung. Jede Familie hat Opfer zu beklagen, vor allem in Ostgrönland, wo der Winter besonders lang ist – und die Natur besonders schön.

In Tasiilaq, mit 2000 Einwohnern größte Siedlung Ostgrönlands, gründete Robert Peroni das RED HOUSE. Es ist ebenso Gästehaus für Fremde wie Auffangstation für Einheimische in Not. Vor allem junge Menschen kommen ins Rote Haus, wenn sie nicht weiterwissen, darunter die 17jährige Laila, die als Kind mißbraucht wurde und die 25jährige Illanguaq, eine von vier Transfrauen in Tasiilaq. Beiden hilft Robert ins Leben zurück.

Robert Peroni will mit Hilfe eines sanften Tourismus nach dem Vorbild Südtirols dem Jägervolk der Ivi eine Zukunft bieten. Peroni ist davon überzeugt, dass nicht nur die Einheimischen davon profitieren, sondern auch seine zahlenden Gäste die Begegnung mit der fremden Kultur des Nordens als wertvolle Erfahrung mit nach Hause nehmen.

„Wir können von den Ivi mehr lernen als sie von uns“ – davon ist Peroni nach 30 Jahren in Grönland überzeugt.

Trailer:

https://www.youtube.com/watch?v=YbDDS-YGvso


 

FILMARCHIVE ONLINE

Für alle, die Netflix schon leer geschaut haben und denen Apple TV nur noch ein müdes Gähnen entlockt: Es gibt Rettung. Der Internationale Verband der Filmarchive, FIAF, hat eine Liste mit allen Filmmuseen zusammengestellt, die ein kostenloses Streamingprogramm anbieten, während die Kinos geschlossen sind. Sie ist unter fiafnet.org/filmsonline und 

https://www.fiafnet.org/programming-game

abrufbar. Die Auswahl führt durch Filmarchive auf der ganzen Welt, von Australien über Mexiko bis nach Frankreich. Aus Deutschland sind die Deutsche Kinemathek und das Münchner Filmmuseum dabei. Auch die amerikanische Filmakademie hat einen unterhaltsamen Youtube-Channel mit Probeaufnahmen von Audrey Hepburn, einem Heimvideo von Humphrey Bogart und Lauren Bacall, Aufnahmen von Graf Zeppelins Flug um die Welt im Jahr 1929 und alten "Star Wars"-Trailern.

David Steinitz, Süddeutsche Zeitung