Programm

 


KATER
Österreich 2016. Regie: HÄNDL KLAUS.
Mit Philipp Hochmair, Lukas Turtur. HD Digital. 114 Min. Erstaufführung.
Andreas und Stefan leben gemeinsam mit ihrem Kater Moses wie im Paradies. Ein Gewaltausbruch, plötzlich und unerklärlich, erschüttert ihre Beziehung – der blinde Fleck, den wir in uns tragen. Andreas und Stefan haben ein glückliches Leben voller Leidenschaft: Gemeinsam mit ihrem geliebten Kater Moses bewohnen sie ein schönes altes Haus in den Weinbergen von Wien, sie arbeiten als Musiker und Disponent in demselben Orchester. Die Leidenschaft für die Musik, der große Kollegen- und Freundeskreis und ihr pelziger Gefährte prägen den Alltag der beiden Männer. Doch eines Morgens erschüttert ein unvorhergesehener Gewaltausbruch Stefans die harmonische Beziehung der beiden. Skepsis und Entfremdung bestimmen von diesem Zeitpunkt an den Beziehungsalltag und stellen eine nur schwer überwindbare Hürde dar. Während Stefan den Boden unter den Füßen verliert, ringt Andreas weiter mit seinem Misstrauen und um seine Liebe zu Stefan. Nach seinem preisgekrönten Debütfilm MÄRZ inszeniert Händl Klaus in seinem zweiten Werk die Vertreibung zweier Liebender aus dem Paradies. Mit viel Feingefühl für die männliche Seele und den blinden Fleck, den wir in uns tragen, erzählt diese musisch-poetische Ballade von der Fragilität der Liebe.
9.12. um 17.30 h
 
 

 

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HELI
Mexiko/Frankreich/Deutschland/Niederlande 2013. Regie: AMAT ESCALANTE.
Mit Armando Espitia, Andrea Vergara, Linda Gonzalez.
HD Digital. 105 Min. Spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Ein blutjunger mexikanischer Familienvater aus armen Verhältnissen gerät durch eine Kette unglücklicher Zufälle, Ungeschick und Dummheit mit einem Drogenkartell aneinander, als sich der Freund seiner Schwester als Hehler versucht. Ein in präzise konturierten Momentaufnahmen entfaltetes Drama, das die allgegenwärtige Gewalt und Brutalität nicht ausspart, dabei aber stets die Folgen der mörderischen Auseinandersetzung im Auge behält.
3./4.12. um 22.30h & 6./7.12. um 20.30h
 

 

 

RIGHT NOW, WRONG THEN
Südkorea 2015. Regie und Buch: HONG SANG-SOO.
Mit Jung Jae-young, Kim Min-hee, Ko Ah-sung, Youn Yuh-jung.
HD Digital. 121 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
„Es hat nicht sollen sein.“ Was retrospektiv über viele Beziehungen gesagt wird, die scheitern bevor sie richtig begonnen haben, trifft auch auf das Verhältnis von Ham Chun-su und Yoon Hee-jung zu. Er ist Regisseur und wegen einer Filmvorführung in Suwon. Dummerweise reist er einen Tag zu früh an und lernt zufällig die Künstlerin Hee-jung kennen. Die beiden verbringen den Tag zusammen, besuchen ihr Atelier, essen Sushi, trinken Soju und gehen am Abend mit Freundinnen aus. So kommen sie einander näher, und doch geht am Ende alles schief. Doch was genau läuft verkehrt? Dieser Frage geht Regisseur Hong Sang-soo in seiner verspielten, humorvollen Romanze nach – und lässt sie mitten im Film einfach noch einmal beginnen, unter leicht veränderten Voraussetzungen…
8. – 10.12. & 12. – 14.12. um 20.00 h und Montag, 19.12. um 18.00 h
 
 
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LUCIO FULCI SPECAIL 1
Donnerstag, 8.12. um 22.30 h
 
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BITTERSWEET REVENGE
Deutschland 2016. Regie: DAVID LUNCH. Mit Melisa Ackermann, Thomas Arnold. HD Digital. 92 Min.
Die 16jährige Kim hat´s nicht gerade leicht. Mutter psychisch krank, Vater ein Säufer, der sie missbraucht. Ihrer Freundin Claire geht es nicht besser: Sie ist in den Händen einer Loverboygang. Kim gelingt es, Claire zu befreien. Gemeinsam gehen Sie auf einen Rachefeldzug gegen ihre Peiniger. Wüster Kracher mit einem famos aufspielenden Ensemble, allen voran Olaf Ittenbach. (Weekend of Fear)
Freitag, 9.12. um 22.30 h
 
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DAS HAUS AN DER FRIEDHOFSMAUER
(QUELLA VILLA ACCANTO AL CIMITERO) Italien 1980. Regie: LUCIO FULCI.
Mit Catriona McColl, Dagmar Lassander. HD Digital. 84 Min. Deutsche Fassung.
Lucio Fulcis Das Haus an der Friedhofsmauer ist die perfekte Synthese aus Bild, Klang und Atmosphäre zu einem meisterlichen Horrorfilm.
(Grogor Torinus, artechock)
Samstag, 10.12. & Montag, 12./Dienstag, 13.12. um 22.30 h
 
 
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LUCIO FULCI SPECIAL 2
Mittwoch, 14.12. um 22.30 h
 
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LOVE, SEX AND VENGEANCE: A KALEIDOSCOPE OF SHORTS
The Underground FilmFest presents
a curated selection of short fiction and documentary film covering all aspects of relationships – love, sex, and revenge, offering the viewer different perspectives on relationships among family, men and women, among women, among men, and also the encounters with the sex industry and dealing with sex abuse. Top new independent filmmakers from Germany, Sweden and Austria are featured.
Underground FilmFest is a unique global pop-up series, underground in spirit, connecting filmmakers and film lovers from around the world.
https://www.facebook.com/events/975454785931326/
Samstag, 10.12. um 15.00 h
 
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SEEFEUER
(FUOCOAMMARE). Italien/Frankreich 2016. Regie: GIANFRANCO ROSI. HD Digital. 114 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Auf der Mittelmeerinsel Lampedusa prallen aktuelle Gegensätze aufeinander: Wo früher einfache Fischer ihrem Alltag nachgingen, stranden in wachsender Zahl Tausende Afrikaner, die sich mit viel Hoffnung auf ein besseres Leben aufs Meer gewagt haben. Ein ruhig erzählter Dokumentarfilm als mutiger Beitrag zum europäischen Umgang mit der Flüchtlingskrise, der facettenreich einen Mikrokosmos beleuchtet, in dem existenzielle Not und bürgerliche Normalität hautnah nebeneinander liegen. Mit ausgesuchten Einstellungen und sinnträchtigen Verdichtungen konfrontiert die filmästhetisch nicht widerspruchsfreie Gestaltung mit einer humanitären Katastrophe, vor der man nicht weiter die Augen schließen kann.
Samstag, 10.12. um 17.30 h
 
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MARKETA LAZAROVA
CSSR 1967. Regie: FRANTISEK VLÁCIL. Mit Josef Kemr, Magda Vasaryova, Nad Hejna.
HD Digital. 165 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Ein 15-jähriges Mädchen im Hochmittelalter erblickt seine Zukunft in der vollkommenen Ergebenheit zu Gott, wird aber in die Strudel der Zeit gerissen und zur irdischen Liebe bekehrt. Die komplex verästelte Legende einer leidenschaftlichen Liebe, die alle mit ihr in Berührung kommenden Menschen verwandelt, übersetzt die Empfindungen der Figuren in metaphorische Bilder und assoziative Montagen. Das monumentale Epos ist in den Übergang aus einer Ära der ungehemmten Gewalt in die neue Entwicklungsstufe der Humanität eingebunden und erinnert in seiner
Symbiose aus Naturalismus und Überhöhung, Wildheit und Poesie, Grausamkeit und Zärtlichkeit an Andrej Tarkowskis fast zeitgleich entstandenes Drama ANDREJ RUBLJOW (1966-69). (Filmdienst)

Sonntag 11.12. um 14.30 h
Ausserdem 22./23.12. um 20.15 h und 25.12./26.12. um 15.00 h
 

 
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DAS LAND DER ERLEUCHTETEN
(THE LAND OF THE ENLIGHTENED) Belgien/Irland/Niederlande/Deutschland/Afghanistan 2016. Regie: PIETER-JAN DE PUE.
HD Digital. 87 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Eine Bande afghanischer Nomaden-Kinder gräbt alte sowjetische Landminen aus und verkauft den explosiven Inhalt an Kinder, die in den Lapis Lazuli Minen arbeiten. Eine andere Kinderbande behält die Karawanen fest im Blick, die die blauen Edelsteine durch die unwirtlichen Berge des Pamirgebirges schmuggeln – wenn sie nicht gerade ihren Träumen nachhängen, in denen die amerikanischen Truppen ein für allemal ihr Land verlassen.
Sonntag, 11.12. um 18.00 h/Freitag, 16.12. um 18.30 h/Freitag, 23.12. um 18.30 h
 

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EIN HAUS IN BERLIN
GB/Deutschland 2013/14. Regie: CYNTHIA BEATT
Mit Susan Vidler, Isi Metzstein, Clemens Schick.
HD Digital. 96 Min. Erstaufführung.
Manchmal ist es das Zusammenspiel aus einer gewissen Alltagsroutine und einem kleinen Zufall, das plötzlich in der Summe so etwas wie Schicksal ermöglicht. So wie im Falle Stellas. Die Schottin lebt als Literaturdozentin in Glasgow (Fachgebiet: Robert Louis Stevenson und seine Literatur im Exil) und fühlt seit dem Tod ihres Vaters oft phantomschmerzhaft die Abwesenheit der eigenen Wurzeln, der eigenen Zugehörigkeit. Doch dann ereilt sie ein Brief aus Berlin: Sie ist die Alleinerbin eines Wohnhauses, das einst ihrem jüdischen Großonkel gehörte. Die Geschichte des Hauses ist ein Stück deutsche, europäische Geschichte: Erst nach einem Restitutionsprozess konnte der Großvater in den 90er Jahren wieder als Besitzer über sein rechtmäßiges Eigentum verfügen. Nun soll das Haus – vom Anwalt des ehemaligen Besitzers abgewickelt – verkauft werden. Stella reist nach Berlin und stellt fest, dass es sich keinesfalls einfach nur um eine Immobilie in Berlin handelt, die den Besitzer wechseln soll. Vielmehr soll
hier ein lebendiges Stück der jüdischen Geschichte Berlins, aber auch ihrer eigenen Familienbiographie, veräußert werden.
Sonntag, 11.12. um 20.30 h in Anwesenheit der Regisseurin
Montag, 12.12. um 18.00 h & Sonntag, 18.12. um 11.00 h (Matinée)
 
 
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VIACRUCIS MIGRANTE – KREUZWEG DER MIGRANT_INNEN
D 2015. Regie: HAUKE LORENZ. Digital. 60 Min.
Dokumentation über Männer, Frauen und Kinder, die vor den existentiell bedrohlichen Verhältnissen in ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala fliehen. Der Film begleitet drei zentralamerikanische Migrant_innen auf einem Teilstück ihrer Flucht in den Norden – einer lebensgefährlichen Reise, auf der sie Risiken wie Entführung, Vergewaltigung und Überfällen ausgesetzt sind. Auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben finden Sie Kraft, Glaube und Unterstützung in einer Herberge kurz hinter der südmexikanischen Grenze. Hier gibt es Menschen, die ihnen dabei helfen wollen, das Martyrium der mindestens 1.700 Kilometer langen Reise Richtung USA zu überstehen. Die Migrantenherberge wird von einem Franziskanerorden betrieben. Doch auch an diesem sicheren Ort der katholischen Kirche kommen die
Protagonisten nicht zur Ruhe. Sie treffen auf Leidensgenossen, die Abschiebungen, Überfälle, sexuelle Gewalt und Angriffe erlebt haben. Unter
ihnen sind Frauen, Familien und Transgenderpersonen, die eher in Mexiko Asyl beantragen als die gefährliche Reise zu riskieren.
VIACRUCIS MIGRANTE – KREUZWEG DER MIGRANT_INNEN erzählt ihre Geschichten und lässt sie erklären, warum sie ihr Leben auf einer Reise durch eines der gefährlichsten Länder der Welt in die Ungewissheit riskieren.
Dienstag, 13.12. um 18.00 h
 
 
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BEN BERLIN – AUS DIESEM TRALLALA KOMMST DU NICHT RAUS
Deutschland 2015. Regie: PANTEA LACHIN, SOBO SWOBODNIK.
HD Digital. 90 Min. Erstaufführung.
Zurückhaltende, mitunter fast schon meditative Langzeitbeobachtung des seit Jahrzehnten in Berlin lebenden Aktionskünstlers, Galeristen und Umweltschützers Ben Wagin, der sich mit sicherem Gespür für die Wunden der Historie um die Erinnerungskultur der Hauptstadt wie der Republik verdient gemacht hat, wofür er mittlerweile auch von der Politszene geschätzt wird. Aktuell ist der 85-jährige, körperlich noch durchaus agile Künstler damit beschäftigt, schon zu Lebzeiten seinen Nachlass zu verwalten. (Filmdienst)
Mittwoch, 14.12. um 17.30 h & Donnerstag, 15.12. um 18.00 h
 
 

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AUSTERLITZ
Deutschland 2016. Regie: SERGEI LOZNITSA. HD Digital. 94 Min. Erstaufführung.
In sorgfältigen Einstellungen beobachtet der Dokumentarfilm Besucher der KZ-Gedenkstätten in Sachsenhausen und Dachau, die sich weder äußerlich noch habituell von Touristen x-beliebiger Sehenswürdigkeiten unterscheiden. In seiner gesuchten „Entleertheit“ findet der provokative Film ein mächtiges Bild für den Verlust von Geschichtsbewusstsein und das Scheitern der Erinnerungskultur. Die nur scheinbar neutralen Beobachtungen provozieren dabei durchaus auch Widerspruch, weil sie allzu deutlich auf die Empörungsreflexe eines bildungsbürgerlichen
Publikums abzielen. (filmdienst)
16. – 21.12. um 20.30 h
Montag, 26.12. um 11.00 h (Matinée)
 

TOP GIRL
Deutschland 2014. Regie: TATJANA TURANSKYI.
Mit Julia Hummer, Susanne Bredehöft, RP Kahl, Jojo Pohl. HD Digital. 99 Min. Erstaufführung.
Eine alleinerziehende Mutter kommt als Schauspielerin wirtschaftlich nur schlecht über die Runden und bessert ihre Finanzen als Sex-Arbeiterin bei einem Escort-Service auf. Unter dem Pseudonym „Jacky“ sind ihre darstellerischen Fähigkeiten dabei oft mehr gefordert als vor der Kamera. Der (nach EINE FLEXIBLE FRAU, 2010) zweite Teil der „Frauen und Arbeit“-Trilogie von Tatjana Turanskyj kontrastiert den post-feministischen Individualismus seiner Protagonistin mit dem „Old-School-Feminismus“ von deren Mutter, die sich mit den Nebenjob der Tochter nicht
anfreunden will. Ein hellsichtiger, über weite Strecken fein ausbalancierter Film, der allerdings kurz vor Schluss in eine böse Satire abgleitet und mit einer Comedy-Pointe endet. (filmdienst)
16. – 20.12. um 22.30 h

 

 

EIN ABEND MIT MIKE SPIKE FROIDL                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Mike Spike Froidl (Jg. 1964) ist ein aus der Münchner Punkszene stammender Künstler. Er studierte bei Robin Page auf der Kunstakademie München, dem er 1985 erstmals den Bart blau färbte, und der Professor behielt den Bart als "Bluebeard" atlantikblau bis an sein Lebensende (2015). 

Wie Froidl zum Filmschaffen gekommen sei ?

O-Ton: "Nur im Atelier zu malen ist einsam – ich möchte meine Phantastereien und Ansichten der Welt auch mit anderen Gleichgesinnten zusammen ausleben – der Autorenfilm bietet mir ein tolles Mittel um mit wenig Budget meine Energie auf einem Feld auszutoben und dabei jede Menge ernsten Spaß für viele Menschen zu produzieren."


Donnerstag, 15.12. um 20.30 h

Vorfilm 1: MIKE SPIKE FROIDL – MEISTERWERKE (D 2016, 7 Min.)

Mike Spike Froidl als Maler, teilweise im Schnellschnitt live an seinen Werken arbeitend. Ein Ausschnitt aus seinem Schaffen.

Vorfilm 2: ADOLF WARHOLE (D 2009, 16 Min.) 

Die grosse Frage: was wäre aus Hitler geworden, wenn er als Kunststudent an einer Akademie angenommen worden wäre, und seinen Weg als Künstler gemacht hätte? In diesem Film heiratet er sogar die Tochter seines jüdischen Professors und nimmt teil an den großen Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. Freches Künstlerbiopic. 

FRIEDRICH, DER GROSSE SAUPREUSSE (D 2005/Director's Cut 2012, 65 Min.) 

Das Leben Friedrich des Großen – von den Jugendjahren über seine Kriege gegen Gott und die Welt und seine schöngeistigen Errungenschaften, sowie sein Einfluss auf den Mythos Preußen und was daraus entstand – schonungslos dargestellt in einem grandiosen und gnadenlosen Kostümfilm durch eine Horde Punks und Hausbesetzer aus Berlin, Sachsen, Polen, Österreich und Bayern. Zum Beispiel mit Erich Zander als gewalttätiger Vater und Demian von Prittwitz als junger und alter Fritz. 

 

Donnerstag, 15.12. um 22.30 h

Vorstellertrailer 1: OBERST FREUD UND GANG (2.30 Min.) 

Vorstellertrailer 2: DANGERMAN (2.30 Min.) 

INVASION DER WEGANER, OBERST FREUD VS. DANGERMAN (Zusammenarbeit von Mike Spike Froidl und Z-Movies Ritchie Strawinsky, D 2012, 44 Min.) 

Das schon in vielen Froidl-Filmen eingeführte Alter Ego des Filmemachers „Oberst Freud“, ein skrupeloser Söldner, tritt in diesem Superheldenepos zusammen mit seinen Sidekicks Leutnant Sarrazin (arabischstämmiger KSK-Soldat) und Leutnant Stauffenberg (Enkel des Attentäters) gegen eine Bedrohung aus dem Weltall und dem hippiesken Karlsruher Trash-Superhelden Dangerman an. Der ursprüngliche Dangerman-Autor Ritchie Strawinski ist vorallen für die genialen Specialeffekts in dieser Gemeinschaftstproduktion zu loben.

CONTINUITY
Deutschland 2015. Regie: OMER FAST.

Mit André M. Hennicke, Iris Böhm, Constantin von Jascheroff. HD Digital. 85 Min. Erstaufführung.
Ein verhärmtes Ehepaar holt einen jugendlich wirkenden Mann, der als Soldat aus Afghanistan zurückkehrt, vom Bahnhof ab und beherbergt ihn für eine Nacht. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrere Male mit anderen jungen Männern. Der Videokünstler Omer Fast entwickelt seine gleichnamige Videoinstallation von der documenta 2012 zum zirkulären Vexierspiel über Verlust und Trauma, Wahn und Wirklichkeit, wobei der spannend-suggestive Film auf eine lineare Handlung sowie auf psychologischen Realismus verzichtet. Aus dem Bruch mit dem Vertrauten resultiert eine verwirrende Befragung der erlebten Gegenwart, die sich auch durch die Wiederholung des Rituals nicht verflüchtigt. (filmdienst)
Samstag, 17.12. um 18.30 h
25./26.12. um 20.30 h
27./28.12. um 22.15 h
 

 

KINOKRÄNZCHEN
Einführung: Thomas Reitmair
Sonntag, 18.12. um 14.30 h
 

DER KÜRZESTE TAG  – DER KURZFILMTAG!
 

BEST OF BUNTER HUND 2016
Mittwoch, 21.12. um 18.30 h

SHORTS ATTACK – GOLDEN SHORTS
www.shortsattack.com
Mittwoch, 21.12. um 22.30 h