Programm

BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!

UNSERE EINTRITTSPREISE SIND MODERAT UND ABHÄNGIG VON DEN GESPIELTEN FILMEN UND BEWEGEN SICH ZWISCHEN 4,50 EUR und 5,50 EUR.

ÜBERLÄNGE 6,00 EUR.

KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.

KEIN VORVERKAUF, NUR ABENDKASSE!

 

 
 

 

 
"GIVE US BACK OUR VOICE"
Im Vorfeld des Festivals SPIELART zeigt das Werkstattkino in Zusammenarbeit mit dem SPIELART FESTIVAL MÜNCHEN eine Reihe mit Filmen aus dem asiatischen Raum.
Soldaten, die an einer rätselhaften Schlafkrankheit leiden und eine mystische Welt unter der Erde: CEMETERY OF SPLENDOUR ist eine gleichsam meditative wie humorvolle Geschichte, die sich an der Schwelle zwischen Traum und Wirklichkeit, Gegenwart und Vergangenheit bewegt.
Mit der Frage im Blick, welcher Weg und welche Mittel in die Freiheit führen können, erzählt EIN JUNGE NAMENS TITLI vom verzweifelten Versuch, sich aus der kriminellen und verarmten Welt der Slums zu befreien.
In Sion Sonos poetischem Science-Fiction-Film THE WHISPERING STAR reist Androide ID 722 als Paketbotin durch das Universum und sucht einsame Bewohner verlassener und trostloser Landschaften, gedreht an Originalschauplätzen in Fukushima, auf.
A TOUCH OF SIN erzählt episodenhaft vier Schicksale im modernen gespaltenen und von sozialer Ungerechtigkeit dominierten China.
 
CEMETERY OF SPLENDOUR
Thailand/Großbritannien/Frankreich/Deutschland 2015. Regie: APICHATPONG WEERASETHAKUL.
HD Digital. 122 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Donnerstag, 12.10. um 17.45 h
 
EIN JUNGE NAMENS TITLI
Indien 2014. Regie: KANU BEHL.
HD Digital. 124 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Montag, 16.10. um 17.45 h
 
THE WHISPERING STAR
Japan 2015. Regie: SION SONO.
HD Digital. 101 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Freitag, 20.10. um 17.45 h
 
A TOUCH OF SIN
China/Japan 2013. Regie: JIA ZHANG-KE.
HD Digital. 125 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Mittwoch, 25.10. um 17.45 h
 
 
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WENN GOTT SCHLÄFT
(WHEN GOD SLEEPS). Deutschland/USA 2017.
Regie: TILL SCHAUDER
HD Digital. 88 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Im Jahr 2012 veröffentlichte der iranische Sänger Shahin Najafi einen satirischen Rap, der dazu führte, dass Tausende seine Hinrichtung forderten. In dem Song soll er Ali al-Naghi verunglimpft haben, einen der zwölf Imame, die von den Schiiten verehrt werden. Radikale Geistliche erließen eine Todes-Fatwa gegen ihn und setzten ein Kopfgeld von $100,000 auf ihn aus.
Der Fall sorgte für Aufsehen, die nationale und internationale Presse, von der New York Times über den Guardian bis zum Spiegel und der FAZ, berichteten.
Seit seiner Flucht lebt Shahin in Deutschland im Exil. Jedes Mal wenn er die Bühne betritt, steht sein Leben auf dem Spiel; die Bedrohung durch die Todes-Fatwa ist allgegenwärtig. „Die Angst ist ein Teil von mir“. Ein Leben in Ungewissheit: Shahin könnte für seine Überzeugung mit seinem Leben bezahlen.
Letzte Vorstellung am Sonntag, 5.11. um 11.00 h (Matinee)
 
 
 
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HAPPINESS

Japan/Deutschland 2016. Regie: SABU.
Mit Masatoshi Nagase, Hiroki Suzuki, Erika Okuda. Tetsuya Chiba.
HD Digital. 91 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Ein mysteriöser Mann namens Kanzaki taucht eines Tages in einer japanischen Kleinstadt auf. Bei sich trägt er eine nicht weniger mysteriöse Erfindung: einen Helm, der es der*dem jeweiligen Träger*in ermöglicht, sich in den glücklichsten Moment seines Lebens zurückzuversetzen. Nachdem zahlreiche Bewohner*innen den Helm ausprobiert haben, lässt sich auch der Bürgermeister begeistern und bittet Kanzaki, in der Stadt zu bleiben. Doch der vermeintliche Glücksbote verfolgt einen Plan, hinter dem sich grausame Erfahrungen verbergen. Kultregisseur SABU präsentiert ein Drama von existenzialistischer Kraft, das nach harmonischem Beginn wie ein Schlag in die Magengrube geht.
(Nippon Connection)
19. – 25.10. um 20.30 h
Samstag, 28.10. um 18.15 h
 
 
 
BLESSING BELL
(KOFUKU NO KANE)
Japan 2002. Regie: SABU.
Mit Susumu Terajima, Naomi Nishida, Seijun Suzuki.
35mm. 88 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Ein arbeitslos gewordener Mann wandert durch eine Industrielandschaft, wobei ihm mehr oder weniger absurde Begegnungen und Erlebnisse widerfahren, von denen er anderntags seiner fassungslosen Frau berichtet. Der extrem ruhige, fast statische Film verdichtet sich auf subtile
Weise zur Reflexion über das Geschichtenerzählen und schlägt trotz (oder gerade wegen) seiner exzentrischen Form den Zuschauer in Bann. (Filmdienst)
19. – 22.10. um 22.30 h
 
MONDAY
Japan 1999. Regie: SABU.
Mit Shinichi Tsutsumi, Masuko Matsuyuki, Akira Yamamoto.
35mm. 100 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Ein introvertierter Geschäftsmann wacht orientierungslos in einem Hotelzimmer auf, ohne sich an die Ereignisse der letzten drei Tage zu erinnern. Erst langsam dringen die Erinnerungsblitze aus seinem Gedächtnis an die Oberfläche und entlarven den Unglücklichen als einen
Amokläufer. Fesselnd und langsam in Rückblenden inszeniertes Puzzle, das Ingredienzen aus Yakuza-Filmen, Melodram und psychologischem Drama mit Slapstick-Elementen verbindet. Trotz des nur bedingt gelungenen surrealen Einschlages zelebriert das Krimi-Patchwork intelligente Unterhaltung auf hohem Niveau. (Filmdienst)
23. – 25.10. um 22.30 h
 
 
 
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CLASH
(ESHTEBAK)
Ägypten/Deutschland/Frankreich 2016. Regie: MOHAMED DIAB.
Mit Nelly Karim, Hani Adel, Tarek Abdel Aziz.
HD Digital. 95 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Während der politischen Unruhen in Ägypten im Sommer 2013 werden zwei Journalisten als angebliche Spione der entmachteten Muslimbrüder festgenommen. Zusammen mit weiteren Verdächtigen landen sie in einem Kastenwagen der Polizei, wo die angespannte Stimmung unter den Eingesperrten zu eskalieren droht. Das auf engstem Raum spielende Drama konfrontiert die typisierenden, freilich nicht eindimensionalen Charaktere mit der Situation im nachrevolutionären Ägypten, wobei ihm ein dichtes Plädoyer für Versöhnung und Gedankenfreiheit in einer von hysterischen Meinungsmachern geprägten Atmosphäre gelingt. (Filmdienst)
21. – 23.10. um 18.30 h & 27.10. um 18.00 h
 
 
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STREETSCAPES
Deutschland/Israel 2017. Regie: HEINZ EMIGHOLZ.
HD Digital. DIALOGUE (132 Min.)/2+2=22 (92 Min.)/SOCIALISM (92 Min.)/URUGUAY (95 Min.)
Vier Filme des Experimentalfilmers Heinz Emigholz. Im Zentrum steht der Dialogfilm STREETSCAPES [DIALOGUE], mit dem Emigholz einen fesselnden Einblick in sein künstlerisches Schaffen, aber auch eine fundamentale Lebenskrise gibt. Höchst eigensinnig verwebt er ihn mit den drei weiteren Filmen, die als STREETSCAPES-Serie in Kapitel geordnet sind. 2+2=22 [THE ALPHABET] beobachtet Studioaufnahmen der Band Kreidler in Tiflis, BICKELS [SOCIALISM] porträtiert Gebäude des israelischen Architekten Samuel Bickels, DIESTE [URUGUAY] zeigt Industriebauten und Einkaufshallen des uruguayischen Baumeisters Eladio Dieste. Insgesamt ergänzen sich die Filme zu einem Gesamtkunstwerk, das durch die Mitteilsamkeit des Regisseurs existenzielle Fragen nach dem Sinn allen Tuns anklingen lässt. (Filmdienst)
http://www.filmdienst.de/kinokritiken/einzelansicht/streetscapes-serie–i-iv-,550297.html
STREETSCAPES [DIALOGUE] am Donnerstag, 19.10. um 17.45 h
BICKELS  [SOCIALISM] am Sonntag, 22.10. um 11.00 h und Samstag, 4.11 um 16.15 h
DIESTE [URUGUAY]  am Sonntag, 29.10. um 11.00 h und Sonntag, 12.11. um 11.00 h (Matinee)
2 + 2 = 22
 [THE ALPHABET] vom 26. – 27.10. und am 29.10. um 22.30 h
 
 
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Kinokränzchen # 117 zeigt einen Film von STAN WINSTON
Einführung: Thomas Reitmair
Sonntag, 22.10. um 14.30 h
 
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NaturWeltweit zeigt in Zusammenarbeit mit dem Werkstattkino:
LA BUENA VIDA – DAS GUTE LEBEN
Deutschland 2015. Regie: JENS SCHANZE.
https://www.naturweltweit.com/aktuelles/
Dienstag, 24.10. um 17.30 h
 
PLASTIC PLANET
Österreich  2009. Regie: WERNER BOOTE.
Donnerstag, 26.10. um 17.00 h
 
 
 

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UNTITLED
Österreich/Deutschland 2017. Regie: MICHAEL GLAWOGGER, MONIKA WILLI.
HD Digital. 107 Min. Erstaufführung.
„Dieser Film soll ein Bild der Welt entstehen lassen, wie es nur gemacht werden kann, wenn man keinem Thema nachgeht, keine Wertung sucht und kein Ziel verfolgt. Wenn man sich von nichts treiben lässt außer der eigenen Neugier und Intuition“, so Michael Glawogger, dessen frühere Filme häufig die globale Ausbeutung behandelten. 2014 verstarb der Regisseur auf seiner ziellosen Reise durch den Balkan, Italien, Nordwest- und Westafrika bereits nach fünf Monaten an Malaria. Zwei Jahre später übernahm seine Editorin Monika Willi die Fertigstellung des Films. Mal mit scharfen Schnitten, mal sanft und leise montiert sie aus dem entstandenen Material ein faszinierendes, bildgewaltiges Dokument, unterlegt mit einem starken, aber unaufdringlichen Mix aus Original- und komponierten Tönen. UNTITLED ist ein nie zur Ruhe kommender Film über Bewegung und das Unterwegssein, über das Fremde und die Fremde. Vor allem aber, und das macht die Magie der Bilder aus und das Betrachten zu einem aufregenden Erlebnis, ist es ein Film über die Poesie des Zufalls. Eine Reise durch die Welt, um zu beobachten, zuzuhören und zu erleben – mutig, roh und offen. (Berlinale 2017)
26.10. – 1.11. um 20.15 h
 

 

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ARAKIMENTARI
USA 2004. Regie: TRAVIS KLOSE.
Mit Nobuyoshi Araki, Björk, Richard Kern.
Digital. 80 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Der japanische Fotograf Nobuyoshi ARAKI ist kein stiller Genießer – er ist ein herausforderndes Phänomen. Mit etwa 300 veröffentlichten Bildbänden einer der produktivsten Fotografen der Welt, kann ARAKI auf ein breit gefächertes Oeuvre verweisen. Doch seinen Ruf verdankt er seinen erotischen Fotografien. ARAKI provoziert, überschreitet Grenzen und setzt seine eigenen Maßstäbe des ästhetischen. Die Dokumentation folgt dem Fotografen ARAKI einen Monat lang durch Tokio. Dabei erzählen Takeshi Kitano, Björk, Daido Moriyama, und viele seiner Models und Freunde von ihrem Zugang zum Werk eines Künstlers, der Japan polarisiert wie kein Zweiter.
„Ein beachtliches Portrait eines ikonoklastischen Künstlers und seines bahnbrechenden Werkes." (Variety)
In der Pinakothek der Moderne, Sammlung Moderne Kunst ist ab 26.10. die Ausstellung ARAKI.TOKYO zu sehen!
30.10. – 1.11. um 22.30 h

 

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SHORTS ATTACK – GÄNSEHAUT
7 Filme in 90 Minuten – Cinéastischer Genuss, der unter die Haut geht: Ob im Wald, auf dem Dachboden, im Keller, im freien Fall oder am Handy, satanische Rituale und Unheimlichkeiten der existenziellen Art erschüttern SHORTS ATTACK mit Gruselspaß im Oktober.
Sprachfassungen der Filme englisch/mit englischen Untertiteln/ohne Dialoge/deutsch.
Ausführliches Programm unter www.shortsattack.com
Samstag, 28.10. um 22.30 h
 

 


 


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DIE SICHERE GEBURT
Deutschland 2017. Regie: CAROLA HAUCK.
Was macht eine physiologische Geburt sicher? Wodurch wird sie gestört und was sind die Folgen für den Geburtsverlauf, für Mutter und Kind und in Zukunft für unsere Gesellschaft?
http://www.die-sichere-geburt.de/der-film.html
Sonntag, 29.10. um 14.30 h in Anwesenheit der Regisseurin

 

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DAS GEGENTEIL VON GRAU
Deutschland 2017. Regie: MATTHIAS COERS.
HD Digital. 90 Min.
Von Freiraum- und Wohnkämpfen über Solidarische Landwirtschaft bis hin zur Refugees’ Kitchen.
Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafes und Mieter*inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam. DAS GEGENTEIL VON GRAU zeigt unterschiedliche Gruppe , die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander um rubanen Raum kämpfen.
Sonntag, 29.10. um 17.30 h in Anwesenheit des Regisseurs

 


 

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GHOSTLAND – REISE INS LAND DER GEISTER

 

 

4. – 6.11. um 18.15 h

 

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IM INNEREN KREIS
Deutschland 2017. Regie: HANNES OBENS, CLAUDIA MORAR.

HD Digital. 83 Min. Erstaufführung.
In Hamburg haben verdeckte Ermittlerinnen jahrelang die linke Szene ausspioniert. Sie führten sexuelle Beziehungen, verschafften sich so Zutritt zu Wohnungen und Computern. Der Dokumentarfilm zeigt, wie weit die Polizei geht – und was das mit Bespitzelten macht.
„Der Film IM INNEREN KREIS lässt sich gut als Beitrag zur Debatte über die Ereignisse während des G20-Gipfels betrachten. Zwar war das nicht geplant, aber man kann die Zusammenhänge kaum ignorieren. In der Geschichte um die verdeckten Ermittlungen geht es einerseits um die »Gefahr« radikal linken Denkens und Handelns für die bürgerliche Gesellschaft – und konkret vor allem um die nun heiß diskutierte Rote Flora. Andererseits behandeln die knapp 90 Minuten die Frage, wo in dieser Gesellschaft Polizeigewalt anfängt, und wann und durch wen dieser Gewalt
Grenzen gesetzt werden.“ (intro magazin)
Weitere Spieltermine in Planung
 

 

 

 

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Charlie Chaplins Rede an die Menschheit aus dem Film DER GROSSE DIKTATOR (1940):