Programm

 

BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!

UNSERE EINTRITTSPREISE SIND MODERAT UND ABHÄNGIG VON DEN GESPIELTEN FILMEN UND BEWEGEN SICH ZWISCHEN 4,50 EUR und 5,50 EUR.

BEI ÜBERLÄNGE UND FESTIVALS ERHEBEN WIR EINEN MINIMALEN PREISAUFSCHLAG.

KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.

WIR NEHMEN NUR BARGELD. CASH ONLY.

WIR SPIELEN KEINE WERBUNG, DESHALB BITTE PÜNKTLICH KOMMEN.

 

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CORONA-PANDEMIE:

Der Schutz unserer Gäste und Mitarbeiter/innen ist uns wichtig. Es werden von uns alle notwendigen Maßnahmen getroffen und die behördlichen Vorgaben umgesetzt.

– Es gilt im Kinobereich überall ein Mindestabstand von 1,5 Meter.

– Unsere Sitzplatzanzahl wurde von 46 auf 15 Plätze reduziert.

– Momentan wieder Maskenpflicht am Sitzplatz.

– Personen mit Krankheitssymptomen wie Husten oder Fieber dürfen das Kino nicht betreten.

– Alle Besucher/innen müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen. Der Datenschutz wird ausdrücklich gewahrt.

 

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Mo. 26.10. um 18.30 h: IM STILLEN LAUT
Mo. 26.10. um 20.15 h: BOHNENSTANGE (OmU)
 
Di. 27.10. um 20.15 h: BOHNENSTANGE (OmU)
 
Mi. 28.10. um 20.15 h: BOHNENSTANGE (OmU)
 
Do. 29.10. um 20.00 h: OCCUPIED CINEMA – KINOBESETZUNG (OmU)
Do. 29.10. um 22.00 h: RUBEN BRANDT, COLLECTOR (DF)
 
Fr. 30.10. um 18.00 h: ZOMBI CHILD (OmU)
Fr. 30.10. um 20.15 h: SRBENKA (OmU)
Fr. 30.10. um 22.00 h: RUBEN BRANDT, COLLECTOR (OmU)
 
Sa. 31.10. um 11.00 h (Matinée): WIE WIR EINMAL (FAST) BERÜHMT WURDEN
Sa. 31.10. um 17.00 h: THE END WILL BE SPECTACLUR (OmU)
Sa. 31.10. um 20.15 h: SRBENKA (OmU)
Sa. 31.10. um 22.00 h: RUBEN BRANDT, COLLECTOR (OmU)
 
So. 1.11. um 11.00 h (Matinée): WIE WIR EINMAL (FAST) BERÜHMT WURDEN)
So. 1.11. um 18.15 h: OCCUPIED CINEMA – KINOBESETZUNG (OmU)
So. 1.11. um 20.15 h: SRBENKA (OmU)
So. 1.11. um 22.00 h: RUBEN BRANDT, COLLECTOR (OmU)
 
Mo. 2.11. um 18.15 h: REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT
Mo. 2.11. um 20.15 h: SRBENKA (OmU)
Mo. 2.11. um 22.00 h: RUBEN BRANDT, COLLECTOR (OmU)
 
Di. 3.11. um 18.15 h: REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT
Di. 3.11. um 20.15 h: SRBENKA (OmU)
Di. 3.11. um 22.00 h: RUBEN BRANDT, COLLECTOR (DF)
 
Mi. 4.11. um 20.00 h: RIFT FINFINNEE (OmU)
 
 
 
 

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ZOMBI CHILD
Frankreich 2019.
Regie: BERTRAND BONELLO.
Mit Louise Labeque, Wislanda Louimat, Katiana Milfort.
HD Digital. 103 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Ein dunkelhäutiges Mädchen aus Haiti wird in die Literaturgruppe einer katholischen Privatschule in Paris aufgenommen, weil sich seine Familie auf Voodoo-Rituale versteht. Eine der Jugendlichen möchte damit ihren Ex-Freund gefügig machen, was zu magisch-exotischen Brüchen führt. Das vielschichtige Drama wechselt raffiniert zwischen Teenagerkummer, Pop- Kultur und Zombie-Mythen, um von Migration, kultureller Aneignung und der Konstruktion von historischen Projektionen zu erzählen, bis die unterschiedlichen Realitäten in einem gewaltigen Finale kulminieren. (Filmdienst)
Wiederholung am Freitag, 30.10. um 18.00 h
 
 
 

 
 
REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT
Deutschland 2020.
Regie: YULIA LOKSHINA.
HD Digital. 92 Min. Erstaufführung.
In der westdeutschen Provinz kämpfen osteuropäische Leiharbeiter im größten Schweineschlachtbetrieb des Landes gegen entwürdigende Arbeitsverhältnisse, unterstützt von Aktivisten, die sich für ihre Rechte einsetzen. Zur gleichen Zeit proben Münchener GymnasiastInnen das Stück „Die Heilige Johanna der Schlachthöfe“ und reflektieren über die deutschen Wirtschaftsstrukturen und ihr Verhältnis dazu. In unterschiedlichen Fragmenten handelt der Film von Bedingungen und Facetten der Arbeitsmigration in Deutschland. (Filmdienst)
Wiederholung am Montag, 2.11. und Dienstag, 3.11. jeweils um 18.15 h
 
 
 

 
 
 

 

BOHNENSTANGE
(DYLDA)
Russland 2019.
Regie: KANTEMIR BALAGOW.
Mit Viktoria Miroschnitschenko, Wasilisa Pereligina, Timofej Glaskow.
HD Digital. 137 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Im Herbst 1945 kehrt eine russische Soldatin nach Sankt Petersburg zurück, wo sie ihren kleinen Sohn bei einer Freundin zurückgelassen hat. Doch das Kind ist bei einem Unglück ums Leben gekommen. Die Heimkehrerin, die keine Kinder mehr bekommen kann, zwingt die Kameradin, an ihrer Stelle für Nachwuchs zu sorgen. Das bestechende, hochkonzentrierte Kammerspiel lotet mit großer visueller und dramaturgischer Kunst die Traumatisierungen der beiden Frauen aus. In lakonisch-leisen Szenen bricht sich immer wieder die Erinnerung an das Grauen des Krieges Bahn, dessen Spuren sich tief in Blicke, Gesten und die Körperhaltungen der Menschen eingegraben haben. (Filmdienst)
26. – 28.10. jeweils um 20.15 h
Wiederholung am Sonntag, 8.11. um 17.30 h
 
 
 
 
 
 
Das Kurdische Gesellschaftszentrum München , Kurdischer Frauenrat SARA , Münchener Solidaritätsbündnis für Kurdistan zeigen:
 
THE END WILL BE SPECTACULAR
(JI BO AZADIYE)
Iran/Syrien/Spanien/Frankreich 2019.
Regie: ERSIN CELIK.
Mit Arjîn Baysal, Delîl Pîran, Cîhan Seve, Arîf Demîr, Sevda Kina.
HD Digital. 140 Min. Kurdische Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Der auf wahren Begebenheiten und Personen beruhende Film erzählt die Geschichte von Zilan, einer jungen kurdischen Frau, die auf den Spuren ihres getöteten Bruders in ihre Heimat Diyarbakir zurückkehrt. Plötzlich findet sie sich in gewaltvollen Gefechten mit der türkischen Polizei und Armee wieder. Eine Geschichte von Idealen, Kampf, Freundschaft, Verlusten und Aufopferung in einem hoffnungslos erscheinenden Konflikt.

THE END WILL BE SPECTACULAR ist ein beispielloser Kriegsfilm über WiderstandskämpferInnen, deren Ziel es ist, die Belagerung der Altstadt von Diyarbakir, der Hochburg des kurdischen Widerstands, durch die türkische Armee zu brechen. Die 100 Tage dauernden Gefechte im Winter 2015/16 fordern zahlreiche Opfer und die historische Altstadt von Sur wird fast komplett zerstört.

Wiederholungen am 31.10./14.11./21.11./28.11. jeweils um 17.00 h
 
 

 
 
 
 
OCCUPIED CINEMA
(OKUPIRANI BIOSKOP)
Serbien/Kroatien 2018.
Regie: SENKA DOMANOVIĆ.
HD Digital. 87 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
OCCUPIED CINEMA ist ein beobachtender Dokumentarfilm, der die Besetzung des Kinos Zvezda in Belgrad begleitet, eines der 14 Kinos, die einst dem jugoslawischen Staat gehörten und dann an einen Privatinvestor verkauft wurden. Senka Domanović ist Zeugin dieser einzigartigen Allianz von Künstler*innen, Aktivist*innen und ehemaligen Mitarbeiter*innen des Kinos, die für einen gemeinsamen Traum zusammengekommen sind. Aber kollektiver Aktivismus hat seine Tücken. In den Worten der Regisseurin: ”Die Besetzung des Kinos war eine Gelegenheit für die Menschen, zusammenzukommen, sich selbst zu organisieren und eine in sich geschlossene Mikroökonomie zu verwalten, die Marktlogik im Wesentlichen zu umgehen und sich vom ideologischen Apparat des Staates zu lösen. Einen Moment später brach alles zusammen.”
Donnerstag, 29.10. um 20.00 h & Sonntag, 1.11. um 18.15 h
 

 
 
 
SRBENKA
Kroatien 2018.
Regie: NEBOJSA SLIJEPCEVIĆ.
HD Digital. 72 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Beobachtungen zu Proben eines Theaterstücks in Zagreb, das den Mord an einer zwölfjährigen Serbin am Beginn der Zerfallskriege im ehemaligen Jugoslawien thematisiert. Die jugendlichen Laiendarsteller reflektieren das Geschehen, den ethnischen Hass in ihrer Region und die daraus entstandenen gesellschaftlichen Traumata. Der aufmerksame, mit viel psychologischem Feingefühl beobachtete Dokumentarfilm zeigt Wege auf, wie man mit gesellschaftlichen Tabus und fremdenfeindlichen Einstellungen umgehen und die Spirale der Gewalt unterbrechen kann. (Filmdienst)
30.10. – 3.11. jeweils um 20.15 h

 

 

 
 
RUBEN BRANDT, COLLECTOR
(RUBEN BRANDT, A GYUJTO)
Ungarn 2018.
Regie: MILORAD KRSTIĆ.
HD Digital. 96 Min. Erstaufführung.
Seit seiner Aufführung auf der Piazza Grande in Locarno vor zwei Jahren gilt der herrlich schräge, abendfüllende Streifen RUBEN BRANDT, COLLECTOR als einer der besten Animationsfilme für Erwachsene der letzten Jahre. Im Mittelpunkt steht ein von heftigen Alpträumen geplagter Psychotherapeut. Immer wieder träumt Ruben von berühmten Gemälden wie Botticellis Venus, die ihn in das Bild hinein ziehen und brutal nach dem Leben trachten. Um seinen Seelenfrieden zu erlangen, beauftragt er die kleptomanische Zirkuskünstlerin Mimi und ihre Bande, 13 weltbekannte Gemälde u.a. aus den Uffizien, dem Musée D’Orsay, dem Louvre und der Eremitage zu stehlen. Erst wenn alle Meisterwerke sich in seinem Besitz befinden, hofft er wieder ruhig schlafen zu können.
„Humorvoll, surreal und audiovisuell atemberaubend gilt das Meisterwerk als einer der besten Animationsfilme Europas“ (epd Film)
Donnerstag, 29.10. & Dienstag, 3.11. um 22.00 h (Deutsche Fassung)
30.10. – 2.11. um 22.00 h (Originalfassung mit deutschen Untertiteln)
 

 
 
 
WIE WIR EINMAL (FAST) BERÜHMT WURDEN
Deutschland 2020.
Regie: CHRISTIANE NALEZINSKI.
HD Digital. 90 Min. Erstaufführung.
Sechs Schauspieler und die Serie Linsenstraße – aus einem spontanen Videoprojekt mit geliehener Kamera wird 20 Jahre später eine Langzeitdokumentation über den Traum vom selbstbestimmten Künstlerleben rund um den Mythos Kreuzberg.
Samstag, 31.10. und Sonntag, 1.11. jeweils um 11.00 h (Matinee)
 

 
 
 
 
 
 
ANSPRUCH EINSPRUCH
44. Duisburger Filmwoche zu Gast im Werkstattkino
 
"In Duisburg hatte ich bei meinen Besuchen immer den Eindruck, die Diskussion wäre das eigentliche Kunstwerk."
(Michael Glawogger, in: Zeitbomben. 30 Jahre Duisburger Filmwoche)
Die Filmwoche ist ein Ort, der das Sehen und Sprechen über Dokumentarfilm gleichermaßen feiert. Die gemeinsame Debatte, ob Zuspruch oder Einspruch, die konzentrierte Arbeit am Begriff, evoziert die leidenschaftliche Essenz der Duisburger Festivalatmosphäre. Zur 44. Ausgabe lädt die Filmwoche erstmals gemeinsam mit sechs Partnerkinos zu Gastspielen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. Mitglieder der Auswahlkommission und Freunde des Festivals moderieren und protokollieren die Gespräche mit den Filmgästen vor Ort. Bleiben Sie also zuhause und kommen Sie ins Werkstattkino!
 
RIFT FINFINNEE
Deutschland/Madagaskar 2019.
Regie: DANIEL KÖTTER.
HD Digital. 79 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Kühe grasen vor Häuserskeletten, Neubausiedlungen fressen sich kilomterweit in die Felder. Boomtown Addis Abeba. Im Osten der Stadt, wo ein Ausläufer des afrikanischen Grabenbruchs die Erde zerteilt, ist die Tektonik der Gesellschaft aufs Äußerste gespannt. Bauern gegen Investoren, Omoro gegen Amharen, Gegenwart gegen Zukunft. Ein Bus voller Arbeiter fährt rumpelnd an einem neuen Villenviertel vorbei. Die Bodenwellen der Urbanisierung erschüttern die einen und wiegen die anderen.
In Kooperation mit UNDER|DOX – internationales filmfestival für dokument und experiment.
Mit anschließendem Publikumsgespräch moderiert von Suanne Quester, protokolliert von Nora Moschüring.
Zu Gast: Daniel Kötter
Mittwoch, 4.11. um 20.00 h

www.duisburger-filmwoche.de