Programm

 

BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!

UNSERE EINTRITTSPREISE SIND MODERAT UND ABHÄNGIG VON DEN GESPIELTEN FILMEN UND BEWEGEN SICH ZWISCHEN 4,50 EUR und 5,50 EUR.

BEI ÜBERLÄNGE ERHEBEN WIR EINEN MINIMALEN PREISAUFSCHLAG.

KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.

KEIN VORVERKAUF, NUR ABENDKASSE.

WIR NEHMEN NUR BARGELD. CASH ONLY.

WIR SPIELEN KEINE WERBUNG, DESHALB BITTE PÜNKTLICH KOMMEN.

 

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15. – 28. August 2019
Dolly & Bernd zeigen: ONE-FILM WONDERS

Man brauchte dafür Massenmedien und ein Ranking in der Popkultur. So entstanden One-Hit Wonders, die Songs, die einmal in den Charts explodierten, dann verschwand die Band wieder im Nichts. Das gibt es auch bei Filmen. One-Film Wonders sind ein Versprechen, das dem Zuschauer gegeben wird, ein Film in dem alles zusammentrifft: große Schönheit, gute Laune, innovative Kraft. Manchmal allerdings gelingt demselben Regisseur so etwas kein zweites Mal. Diese Regisseure haben wir gesucht: Einige Namen sind unbekannter als der Titel ihres Films, bei einigen hat es nur für einen Film gereicht in ihrem Leben. Manche gingen nach dem ersten Erfolg zum Fernsehen und machten Mittelmaß, manche kehrten zurück in ihren eigentlichen Beruf, denn oft sind es Schauspieler, die kurz das Fach wechseln, bis ihr Ehrgeiz verpufft. Sie alle haben trotzdem Filmgeschichte geschrieben – mit nur einem, wundersamen Film, den wir in diesem Sommer nochmal ins Kino holen. Neben Filmen von Rainer Knepperges, Christian Mrasek, Hiroaki Yoshida, Charles Laughton, Peter F. Bringmann, Herk Harvey, Wisit Sasanatieng, Frank Henenlotter, Marlon Brando, Richard Kelly, Samuel Beckett, Allan Schneider, Yukio Mishima, Jean Genet, Barbara Loden, James William Guerico und Chris Bernard gelangen auch noch folgende Werke zur Aufführung:

 

 

THE DANCER UPSTAIRS
USA/Spanien 2002. Regie: JOHN MALKOVICH. Mit Javier Bardem, Juan Diego Botto, Laura Morante. Digital. 133 Min. Originalfassung (englisch, spanisch) mit englischen Untertiteln.
Javier Bardem ist Kommissar irgendwo in Lateinamerika. Er soll Terroristen finden. Statt dessen bleibt sein Blick an einer Tanzlehrerin hängen. Die erste Regiearbeit des Schauspielers John Malkovich, die Verfilmung des Bestsellers »The Dancer Upstairs« von Nicholas Shakespeare, ist ein durch und durch europäischer Film geworden: Ein psychologisches Drama um einen Menschen, der hin- und hergerissen zwischen verschiedenen Leidenschaften seinen Weg finden muss. Malkovichs Stil ist kühl, seine Regie zurückhaltend, das lässt den Film streckenweise fast wie eine Dokumentation wirken.“ (Rüdiger Suchsland)
Dienstag, 27.8. um 20.15 h 

 

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ICH WAR ZUHAUSE, ABER…
Deutschland/Serbien 2019.
Regie: ANGELA SCHANELEC.
Mit Maren Eggert, Jakob Lassalle, Clara Möller, Franz Rogowski.
HD Digital. 105 Min. Erstaufführung.
Astrids 13-jähriger Sohn Phillip kehrt wortlos zurück, nachdem er für eine Woche verschwunden war. Mutter und Lehrer*innen mutmaßen, dass sein Verschwinden mit dem Verlust des Vaters zusammenhängen könnte. Nur allmählich kommt der Alltag wieder in Gang. Die Fragen, mit denen sich Astrid konfrontiert sieht, lassen sie anders auf ihr bürgerliches Leben und ihren Beruf im Berliner Kulturbetrieb blicken. Auch ihre Auffassung von Kunst verändert sich. Zu Hause fällt es der alleinerziehenden Frau immer schwerer zu akzeptieren, dass ihr Sohn ein eigenes Leben führt. Dann kommt Phillip mit einer Blutvergiftung ins Krankenhaus. Aufgerieben zwischen Sorge, Versagen und Schuldgefühlen, verliert Astrid die Nerven. Aber Phillip und seine kleine Schwester wenden sich nicht von ihr ab. Das Familiengefüge zerfällt, um sich neu zu bilden. Die Kamera tritt stets einen Schritt zurück, gibt Mutter und Kindern den Raum und die Zeit, ihre Gefühle wieder und anders zu entdecken. Diese Szenen werden eingerahmt von den Proben einer Schulklasse zu Shakespeares „Hamlet“, dem Kauf eines kaputten Fahrrads und weiteren, losen Handlungssträngen, die wechselseitig Widerhall finden. (Berlinale)
Sonntag, 25.8. um 11.00 h (Matinée)
Dienstag, 3.9. um 18.00 h
 
 

 
 
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HOLIDAY
Dänemark/Niederland/Schweden/Türkei.
Regie: ISABELLA EKLÖF.
Mit Victoria Carmen Sonne, Lai Yde, Thijs Romer.
HD Digital. 93 Min. Originalfassung (dänisch, englisch, holländisch, französisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Die junge und betörende Sascha führt ein Traumleben in der Luxusvilla ihres Freundes Michael, einem Drogenbaron. Die wunderschöne Blondine und Michaels anhängiger krimineller Clan füllen ihre Tage und Nächte mit Shopping, Grillpartys, ausufernden Feiern und wildem Sex. Da sie wenig Rücksicht auf irgendetwas oder irgendjemanden außerhalb ihrer Welt nehmen, leben sie in einer Blase des Überflusses, in der Michaels Regeln gelten – und wer gegen diese verstößt, wird gnadenlos bestraft. Als Sascha sich mit einem Niederländer anfreundet, der ihr Avancen macht, widersetzt sie sich Michaels Autorität und beschwört eine Situation herauf, die nicht gut enden kann…
„Es ist ein sehr spezieller Film, den die schwedische Filmemacherin, die auch am Drehbuch von BORDER mitschrieb, da als Debüt abgeliefert hat. Ein böser Film auch, der gerade auf der Zielgerade keine Gefangenen mehr macht und dafür sorgt, dass es einen selbst bei den hohen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein eiskalt den Rücken hinunterläuft.“ (filmrezensionen.de)
Samstag, 24.8. und Sonntag, 25.8. jeweils um 16.15 h
Donnerstag, 29.8. und Freitag, 30.8. jeweils um 22.00 h
Samstag, 31.8. bis Dienstag, 3.9. jeweils um 22.15 h
 

 

 

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BECOMING ANIMAL
Schweiz/Großbritannien/Kanada 2019.
Regie: EMMA DAVIE/PETER METTLER.
HD Digital. 82 Min. Originalfassung (englisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Die Dokumentarfilmer Emma Davie und Peter Mettler unternehmen gemeinsam mit dem US-amerikanischen Kulturökologen David Abram eine sensorische Entdeckungsreise in die Natur. Abram ist mit Arbeiten über die Wahrnehmungsschärfung im Verhältnis von Mensch, Tier und Landschaft, Sprache und Sinnen bekannt geworden und kommentiert auch im Film die Versuche, sich ganzheitlicher auf die Natur einzulassen. Dabei eröffnen sich oft reizvolle Reflexionen, in der die anthropozentrische Perspektive ausgehebelt wird, doch gelingt es dem Film auch, sich mittels beeindruckender Aufnahmen vom dominanten Kommentar zu lösen. Zugleich denkt er die Gegenwart des technischen Apparats stetig mit. (Filmdienst)
29.8. & 30.8. um 20.15 h
Sonntag, 1.9. um 11.00 h (Matinée)
Montag, 2.9. um 18.30 h
 

 

 

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SCHEICH JACKSON
(SHEIKH JACKSON)
Ägypten 2017.
Regie: AMR SALAMA.
Mit Ahmad El-Fishawi, Maged El Kedwany, Ahmed Malek.
HD Digital. 93 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Die Nachricht vom Tod Michael Jacksons löst bei einem ägyptischen Imam eine schwere persönliche Krise aus. Erinnerungen an seine Jugend in den 1990er-Jahren, als er ein glühender Fan des King of Pop war, drängen unvermittelt in seine Gegenwart. Der Film wechselt zwischen den Zeiten hin und her und scheint auch mal mehr eine Komödie, dann wieder eine Tragödie zu sein, erzählt auf diese Weise aber anschaulich von den Konflikten, Perspektiven und Lebensrealitäten des modernen Ägyptens, bei der unterschiedliche Männerbilder eine Rolle spielen. (Filmdienst)
Letzte Vorstellung am Sonntag, 1.9. um 16.00 h
 
 
 
 
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KINO WIEN FILM
Österreich 2018.
Regie: PAUL ROSDY.
HD Digital. 97 Min. Erstaufführung.
KINO WIEN FILM ist eine Kinoreise durch Wien von 1896 bis heute. Sie erzählt mittels Gesprächen mit Kinobetreibern, Filmvorführern und Technikern, Kinobesuchern und einem Historiker sowie zahlreichen Film-, Foto- und Textdokumenten eine Kinogeschichte Wiens – vom ersten Kino auf der Kärntner Straße bis zur heutigen Multiplexwelt.
Kurz nachdem die Brüder Lumière 1896 in der Kärntner Straße ihre ersten „lebenden Bilder“ vorführten, entstanden in Wien hunderte Kinos. Nicht allein den heute noch existierenden spürt diese lokale Kinoreise mit enzyklopädischer Zugewandtheit nach. Architektur, Technik, Besitzverhältnisse und längst vergessene Berufsbilder werden aufgerufen – der „Filmpendler“ als ambulante Vorwegnahme digitaler Downloadzeiten hetzte mit kurzen Filmteilen von Haus zu Haus. Warum, so fragt das „Blatt des Kinobesuchs“ 1923 sein Publikum, geht ihr ins Kino? Antwort aus Freuds Wien: „Um meine Fantasien und unterdrückten Sehnsüchte spielen zu lassen.“ (Viennale)
Samstag, 31.8. & Sonntag, 1.9. um 20.15 h
 
 
 

 

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SHORTS ATTACK – SUNDANCE SHORTS 2019
HD Digital. 100 Min. Originalfassungen mit deutschen Untertiteln.
Die Sundance Film Festival Short Film Tour 2019 präsentiert im typisch wilden und anspruchsvollen Sundance-Style in sieben Independent-Filmen die Gewinner und Highlights des diesjährigen Festivals.
Sonntag, 1.9. um 18.00 h
Mittwoch, 4.9. um 22.15 h
 

 

 

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AXEL, DER HELD
Deutschland 2018.
Regie: HENDRIK HÖLZEMANN.
Mit Johannes Kienast, Christian Grashof, Emilia Schüle.
HD Digital. 90 Min. Erstaufführung.
Lange Zeit ist Axel alles andere als ein Held, er ist im Gegenteil sogar ein tagträumender Feigling, der sich unterbuttern lässt. Doch dann entscheidet er sich, den märchenhaften Strukturen von Hendrik Hölzemanns AXEL, DER HELD zu folgen und sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Ein wenig Märchen, etwas Western, Melodram und Liebesfilm ist dieser originelle, bewusst künstliche Film. (programmkino.de)
2. – 4.9. um 20.15 h

 

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SANTA & ANDRES
(SANTA Y ANDRES)
Kuba/Frankreich 2016.
Regie: CARLOS LECHUGA.
Mit Lola Amores, Eduardo Martinez, Cesar Domínguez.
HD Digital. 105 Min. Originalfassung (spanisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Eine kubanische Bäuerin soll 1983 einen missliebigen Schriftsteller bewachen, der im Osten der Insel in der Nähe eines Ortes wohnt, in dem ein internationaler Kongress stattfindet. Die Machthaber wollen ausschließen, dass der Autor seine Schriften außer Landes schmuggeln lässt. Dass der Poet auf Männer steht, erschwert die Mission der resoluten Frau zusätzlich. Die Konflikte der beiden Antagonisten entfalten sich anfangs recht vorhersehbar, doch die Inszenierung streift ihren pädagogischen Impetus zunehmend ab und entfaltet durch feine Nuancen und viel Raum für gegenseitiges Schweigen subversives Potenzial. (Filmdienst)
5. – 8.9. um 20.00 h & Montag, 9.9. um 18.00 h
 
 
 
 
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THE WORLD OF SHINYA TSUKAMOTO – EINE WERKSCHAU
Täglich ab 5. September!
 
 
 
 
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SUPER FRIEDE LIEBE LOVE
Österreich/Deutschland 2017.
Regie: TILL CÖSTER.
HD Digital. 90 Min.
Eine utopische Wortreihung. Ein Mantra zur Beruhigung innerer Stimmen. Durch die Flure und Stockwerke eines Männerwohnheims ertönt die Friedensbotschaft und wird Teil einer vielstimmigen Geräuschkulisse. Im „Haus an der Kyreinstraße“, mitten in München, leben unterschiedlichste Männer zusammen. Sie eint der Verlust einer Wohnung, eines festen Platzes in der Mitte der Gesellschaft. Hier ringen sie gemeinsam um Selbstachtung und um Verständnis für die Eigenheiten ihrer Zimmernachbarn. Sie verpflegen sich selbst und helfen einander aus. Sie teilen Zeiten der Not, wie auch Momente schieren Daseins. Der Dokumentarfilm begleitet die Gemeinschaft durch das Jahr. Zwischen zarten Begegnungen und tiefgreifenden Umbrüchen ist jeder ist auf der Suche. Jeder hat einen Traum.
Freitag, 6.9. um 18.00 h/Sonntag, 8.9. um 11.00 h (Matinée)/Montag, 9.9. um 20.15 h
 
 
 
 
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RUSSISCH_DOK:
STADT M

(GOROD M)
Russland 2012.
Regie: IGOR MOROZOV.
HD Digital. 46 Min. Originalfassung mit englischen Untertiteln.
Magnitogorsk entstand ab 1929 im Rahmen des ersten Fünfjahres-Planes. Durch das Prisma der eigenen Kindheitserlebnisse zeigt der Autor die Geschichte seiner Heimatstadt, und erzählt davon, wie in der «Traumstadt» ein Märchen wahr gemacht wurde. Alle Viertel der ziemlich jungen Stadt sind erhalten geblieben, und mit dem Überqueren der Straße kann man in eine völlig andere architektonisch-räumliche Dimension gelangen, und manchmal scheint es, dass es ein «Übergang in eine andere Zeit» ist.
Vorfilm: DER GEIST EUROPAS (PRIZRAK EVROPY). Regie: IGOR MOROZOV.
Russland 2007. HD Digital. 27 Min. Originalfassung mit englischen Untertiteln.
Samstag, 7.9. um 16.15 h
 
 
 
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ABGEFÄRBT
Deutschland 2017.
Regie: FABIAN FESS, GERRIT PAWLICZAK.
HD Digital. 68 Min. Erstaufführung
Der Film ABGEFÄRBT thematisiert die aktuellen Entwicklungen im Hallenser Viertel Freiimfelde. Freiimfelde war noch bis vor wenigen Jahren der Stadtteil in Deutschland mit dem größten Leerstand. Mittlerweile ist das Viertel zum Experimentierfeld neuer Ansätze in der Stadtentwicklung geworden. 2012 begann ein Stadtgestaltungsprojekt, den Leerstand kreativ zu nutzen und Freiimfelde durch Graffiti und Street Art in eine städtische Leinwand zu verwandeln. Die Aktionen lokaler und internationaler Künstler*innen rückten das Viertel zurück ins öffentliche Bewusstsein. Vier Jahre später scheinen die Voraussetzungen für eine langfristige Entwicklung geschaffen zu sein, die sich in der Ausgestaltung einer Brachfläche zum Bürgerpark durch engagierte Bewohner*innen manifestiert. Der Dokumentarfilm ABGEFÄRBT lässt involvierte Akteur*innen zu Wort kommen und fragt nach Möglichkeiten und Grenzen von Bürgerbeteiligung angesichts der aktuellen Debatten um Zwischennutzung, Sanierung und Aufwertung innerstädtischer Wohn- und Lebensräume.
Dienstag, 10.9. und Mittwoch, 11.9. um 20.15 h
 
 
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LA FLOR

Argentinien 2018. Regie: MARIANO LLINÁS.

Mit Elisa Carricajo, Valeria Correa, Pilar Gamboa, Laura Paredes.
HD Digital. Originalfassung (spanisch, französisch, englisch, russisch, deutsch, schwedisch, italienisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Ein Film, der mit sechs Episoden, die von verschiedenen Filmkunstformen inspiriert sind, der Kinogeschichte Anerkennung zollt. Jede Episode gehört einem Genre an. Die erste Episode könnte als B-Film betrachtet werden, also als diejenige Sorte von Film, welche die Amerikaner früher mit geschlossenen Augen gedreht haben und heute einfach nicht mehr drehen können. Die zweite Episode ist eine Art Musical mit einem geheimnisvollen Touch. Die dritte Episode ist ein Spionagefilm. Die vierte ist schwer zu beschreiben. Die fünfte ist von einem alten französischen Film inspiriert. Und die letzte Episode handelt von einigen gefangenen Frauen, die im 19. Jahrhundert, nach vielen Jahren bei den Indianern, aus der Wüste zurückkehren. Zehn Jahre lang hat Mariano Llinás an seinem knapp 14-stündigen Epos gearbeitet, und das Ergebnis zählt unbestritten zu den außergewöhnlichsten Kinoereignissen des Jahres. Eine Serie für die Leinwand, eine verspielte, vor Ideen berstende Hommage an das Kino und das Geschichtenerzählen überhaupt. Elisa Carricajo, Valeria Correa, Pilar Gamboa und Laura Paredes bilden für drei Kapitel ein fulminant aufspielendes Quartett, das in sechs Episoden und acht Akten, umgeben von Dutzenden NebendarstellerInnen, als betörend roter Faden der Serie fungiert. Verwirrend? Dabei ist alles ganz einfach: Jede Episode bezieht sich auf ein klassisches Filmgenre, das Llinás genüsslich dekonstruiert und dem er zugleich huldigt. LA FLOR ist ein wunderbares Mysterium, wie es sich Llinás’ Landsmann Borges nicht besser hätte ausdenken können.
 
Wiederholungsvorstellungen im September:
Freitag, 20.9. um 20.00 h: Akt 1 (80 Min.) und Akt 2 (134 Min.)
Samstag, 21.9. um 20.00 h: Akt 3 (101 Min.) und Akt 4 (100 Min.)
Freitag, 27.9. um 20.00 h: Akt 5 (125 Min.) und Akt 6 (86 Min.)
Samstag, 28.9. um 20.00 h: Akt 7 (105 Min.) und Akt 8 (106 Min.)