Programm

 

 

BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!

UNSERE EINTRITTSPREISE SIND MODERAT UND ABHÄNGIG VON DEN GESPIELTEN FILMEN UND BEWEGEN SICH ZWISCHEN 4,50 EUR und 5,50 EUR.

BEI ÜBERLÄNGE UND FESTIVALS ERHEBEN WIR EINEN MINIMALEN PREISAUFSCHLAG.

KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.

KEIN VORVERKAUF, NUR ABENDKASSE.

WIR NEHMEN NUR BARGELD. CASH ONLY.

WIR SPIELEN KEINE WERBUNG, DESHALB BITTE PÜNKTLICH KOMMEN.

 

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PROGRAMMÜBERSICHT:

 

Do. 23.1. um 20.00 h: BROTHERS – KARDESLER (OmU)

Do. 23.1. um 22.15 h: CHARACTER ONE: SUSAN

 

Fr. 24.1. um 18.00 h: KLAVIERSTUNDEN (OmU)

Fr. 24.1. um 20.00 h: BROTHERS – KARDESLER (OmU)

Fr. 24.1. um 22.15 h: JAM (OmU)

 

Sa. 25.1. um 20.00 h: BROTHERS – KARDESLER (OmU)

Sa. 25.1. um 22.15 h: WESTERN-SPECIAL (OmU)

 

So. 26.1. um 14.30 h: KINOKRÄNZCHEN mit Thomas Reitmair

So. 26.1. um 17.30 h: NACHLASS

So. 26.1. um 20.00 h: BROTHERS – KARDESLER (OmU)

So. 26.1. um 22.15 h: CHARACTER ONE: SUSAN

 

Mo. 27.1. um 17.30 h: NACHLASS

Mo. 27.1. um 20.00 h: BROTHERS – KARDESLER (OmU)

Mo. 27.1. um 22.15 h: JAM (OmU)

 

Di. 28.1. um 17.30 h: FREIES LAND

Di. 28.1. um 20.00 h: BROTHERS – KARDESLER (OmU)

Di. 28.1. um 22.15 h: BAIT (OmU)

 

Mi. 29.1. um 18.00 h: CHARACTER ONE: SUSAN

Mi. 29.1. um 20.00 h: BROTHERS – KARDESLER (OmU)

Mi. 29.1. um 22.15 h: WESTERN-SPECIAL (OmU)

 

Do. 30.1. um 17.45 h: WEITERMACHEN SANSSOUCI

Do. 30.1. um 20.15 h: LIBERTE (OmU)

 

Fr. 31.1. um 17.45 h: NACHLASS

Fr. 31.1. um 20.15 h: DER ATEM

Fr. 31.1. um 22.15 h: BEFREIT, BEWAFFNET, GEFÄHRLICH – ITALIENISCHES TERRORKINO

 

Sa. 1.2. um 20.15 h: DER ATEM

Sa. 1.2. um 22.15 h: BEFREIT, BEWAFFNET, GEFÄHRLICH – ITALIENISCHES TERRORKINO

 

So. 2.2. um 11.00 h (Matinee): KLAVIERSTUNDEN (OmU)

So. 2.2. um 18.15 h: DICKTATORSHIP (OmU)

So. 2.2. um 20.15 h: DER ATEM

So. 2.2. um 22.15 h:

 

Mo. 3.2. um 17.30 h: FRAUENSTUDIEN e.V. zeigt: TULLY

Mo. 3.2. um 20.15 h: LIBERTE (OmU)

 

Di. 4.2. um 20.15 h: LIBERTE (OmU)

 

Mi. 5.2. um 20.15 h: LIBERTE (OmU)

 

 

 

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FREIES LAND
Deutschland 2019.
Regie: CHRISTIAN ALVART.
Mit Trystan Pütter, Felix Kramer, Nora Waldstätten.
HD Digital. 129 Min. Erstaufführung.
Christian Alvart nutzt Alberto Rodríguez' Thriller LA ISLA MINIMA – MÖRDERLAND als Form, um die bekannte Geschichte der deutschen Wiedervereinigung in einem neuen Licht zu erzählen. Zwei Polizisten, der eine von ihnen aus Hamburg, fahnden 1992 im Marschland Mecklenburg-Vorpommerns nach einem Serienmörder. (epd Film)
Dieser Genrefilm nimmt einen emotional gefangen, indem er die seelische Brachlandschaft nach dem historisch-gesellschaftlichen Umbruch im Osten Deutschlands gekonnt mit fiktional-fabulierender Geste in Schwingung versetzt (kino-zeit.de)
Dienstag, 21.1. um 17.30 h
Dienstag, 28.1. um 17.30 h
Weitere Termine sind geplant
 
 

 

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WHY DON‘T YOU JUST DIE!
(PAPA, SDOKHNI)
Russland 2018.
Regie: KIRILL SOKOLOV.
Mit Aleksandr Kuznetsov, Vitaliy Khaev, Evgeniya Kregzhde.
HD Digital. 95 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Matvey hat nur ein Ziel: Er will den Vater seiner Freundin töten, einen korrupten und fiesen Polizisten. Mit Schweiß auf der Stirn und einem Hammer in der Hand klingelt er bei Andrey. Es folgt eine Achterbahnfahrt der Gewalt. Kein Möbelstück bleibt heil, Blut spritzt, und jede Menge Knochen brechen. Der Kampf um Leben und Tod kann dauern, und weitere Besucher der Wohnung bekommen das auch zu spüren. Brillante Kombination aus Splatter und Slapstick. Stark kultfilmverdächtig!
„Der russische Regisseur Kirill Sokolov vergießt in seinem Langspielfilm-Debüt WHY DON’T YOU JUST DIE! eine Tonne an Film-Blut über den Zuschauer. In seiner rasanten und coolen Inszenierung kommt keine Sekunde Langeweile auf. Dafür schlägt die kammerspielartige Krimi Groteske genreüblich ein paar Haken und weiß bis zum blutigen Finale zu überraschen.“ (pressplay.at)
20. – 22.1. um 22.15 h
 
 
 
 
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ALVA
Portugal/Argentinien/Frankreich 2019.
Regie: ICO COSTA.
Mit Henrique Bonacho.
HD Digital. 98 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Nachdem er ein schweres Verbrechen begangen hat, flieht ein mittelloser portugiesischer Landwirt in den nahe gelegenen Wald. Dort beginnt eine Sinnsuche inmitten einer beeindruckenden Natur, in der sich der Mann immer heimischer fühlt. Mit atmosphärischem Feinsinn inszeniert der Portugiese Ico Costa einen sanften, minimalistischen Film, der sich mit Geduld dem Innenleben seines Protagonisten widmet. Ein anspruchsvolles Werk der Stille und inneren Einkehr, das nahezu ohne Dialoge auskommt. (programmkino.de)
20. – 22.1. um 20.00 h
 
 
 
 
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BROTHERS – KARDESLER
(KARDESLER)
Türkei/Bulgarien/Deutschland 2018.
Regie: ÖMÜR ATAY.
Mit Yigit Ege Yazar, Caner Sahin, Gözde Mutluer.
HD Digital. 103 Min. Originalfassung (türkisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Nach vier Jahren Gefängnisaufenthalt für den „Ehrenmord“ an seiner Schwester wird ein 17-Jähriger auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen. Draußen erwartet ihn sein älterer Bruder, der ihm erstmal einen Job in der familieneigenen Autobahnraststätte in Ost-Anatolien verschafft und ihn auch sonst genau im Auge behält. Kontemplativ und äußerst präzise erzähltes, vorzüglich gespieltes, aber pessimistisches Familiendrama um die Konflikte zwischen religiös unterfütterter Familientradition und individueller Moral. Sehenswert. (Filmdienst)
23. – 29.1. um 20.00 h
 
 
 

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CHARACTER ONE: SUSAN
Deutschland 2018.
Regie: TIM LIENHARD.
HD Digital. 80 Min. Erstaufführung.
Die Halbitalienerin Susan Angelini ist seit einem sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit schwer traumatisiert. Nach einem ausschweifenden Leben zwischen Adriaküste und Berliner Technoclubs lebt sie heute mit Anfang 50 in großer Einsamkeit und von Sozialhilfe abhängig in einer kleinen Einzimmerwohnung. Die Dokumentation über die laut ärztlicher Diagnose schizoaffektive und bipolare Frau bezeugt durchgehend die Bewunderung für die so widerständige wie redselige Porträtierte. (Filmdienst)
„Das Endergebnis ist ein intimer Einblick in einen Alltag mit schizoaffektiver Störung.“ (programmkino.de)
Donnerstag, 23.1. und Sonntag, 26.1. um 22.15 h
Mittwoch, 29.1. um 18.00 h
 
 
 
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KLAVIERSTUNDEN
(MAKING THE GRADE)
Irland 2017.
Regie: KEN WARDROP.
HD Digital. 85 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Ein irischer Dokumentarfilm, der in die Welt des Klavierunterrichts eintaucht und eine Vielzahl jener Schüler, die sich in Irland jährlich zu Prüfungen an den Musikschulen anmelden, sowie ihre Lehrer und Eltern porträtiert. Dabei eröffnet der Film ein breites Spektrum unterschiedlichster Motivationen und musikalischer wie sozialer Erwartungen, die die Eleven zum Tasteninstrument treiben bzw. ihre Eltern veranlassen, die Kinder ans Klavier heran zu führen, sowie unterschiedlicher Lehrer-Persönlichkeiten und ihrer pädagogischen Konzepte. Ein aufschlussreicher und höchst unterhaltsamer Einblick ins Laien-Klavierspiel als kulturelles und gesellschaftliches Phänomen. (Filmdienst)
Freitag, 24.1. um 18.00 h
Sonntag, 2.2. um 11.00 h (Matinee)
 
 
 
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JAM
(JAM)
Japan/Deutschland 2018.
Regie: SABU.
Mit Sho Aoyagi, Mariko Tsutsui, Keita Machida.
HD Digital. 102 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Bei einem Schlagerkonzert verbinden sich die Erzählfäden um einen von älteren Frauen vergötterten Popstar, einen besonders obsessiven Fan, einen aus dem Knast entlassenen Ex-Gangster und einen jungen Mann, der darauf vertraut, mit guten Taten seine Freundin aus dem Koma zu erwecken. Die ineinander verwobenen, nicht chronologisch geordneten Episoden leben von der Verbindung aus Action und Aberwitz, auch wenn die Thriller-Groteske ihr Potenzial nur ansatzweise entfaltet. Eine Genrevariation auf den Spuren von Quentin Tarantino und PULP FICTION. (Filmdienst)
Letzte Vorstellungen am
Freitag, 24.1. um 22.15 h
Montag, 27.1. um 22.15 h
 
 
 
 
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NACHLASS
Deutschland 2017.
Regie: CHRISTOPH HÜBNER.
Digital. 112 Min. Erstaufführung.
Fünf Nachfahren von NS-Tätern und zwei von Holocaust-Überlebenden erzählen in analytisch-ruhigen Gesprächen über ihr emotional wie kognitiv komplexes Dasein als Nachgeborene. Der formal strenge, ebenso puristische wie assoziative Dokumentarfilm sieht ihnen in langen, einen genauen Blick fordernden Einstellungen beim Erinnern, Denken und sich Offenbaren zu. Unterlegt sind die Gespräche mit Bildern aus der Berliner „Topographie des Terrors“-Ausstellung oder der KZ-Gedenkstätte Buchenwald. Durch die Montage treten Querverbindungen hervor, die das Erinnern der NS-Verbrechen als bleibende öffentliche Aufgabe sichtbar machen. (Filmdienst).
Sonntag, 26.1. und Montag, 27.1. um 17.30 h
Freitag, 31.1. um 17.45 h
 

 

 

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BAIT
USA 2019.
Regie: MARK JENKIN.
Mit Edward Rowe, Mary Woodvine, Simon Shepherd, Giles King.
HD Digital. 89 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Die Postkartenidylle des Fischerdorfs in Cornwall ist trügerisch. Wo man früher von der Fischerei leben konnte, fallen nun reiche Londoner Touristen ein und verdrängen die Einheimischen, deren Existenzgrundlage gefährdet ist. Auch das Verhältnis der Brüder Steven und Martin ist angespannt. Martin ist ein Fischer ohne eigenes Boot, denn damit veranstaltet Steven jetzt lukrativere Ausflugsfahrten. Das Cottage der Familie haben sie verkauft und mit den neuen Eigentümern scheint nur noch eine letzte Schlacht zu schlagen zu sein: die um einen küstennahen Parkplatz. Doch die Lage eskaliert und das nicht nur wegen einer Autokralle.
BAIT ist ein Schwarzweißfilm, der im 16-mm-Format gedreht und mit der Hand entwickelt wurde. Zahlreiche Nahaufnahmen von Fischen, Netzen, Hummern, Gummistiefeln, Knoten und Fangkörben lassen an die Theorie einer Montage der Attraktionen denken. Ebenso erinnert die Darstellung der unterschiedlichen sozialen Milieus, man könnte auch von Klassenverhältnissen sprechen, an die sozialrealistische Tradition im britischen Kino. Vor allem aber lässt sich hinter der filmgeschichtlich anspielungsreichen visuellen Oberfläche jede Menge politische Aktualität entdecken. (Anna Hoffmann)
Dienstag, 28.1. um 22.15 h
 
 
 
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WEITERMACHEN SANSSOUCI
Deutschland 2019.
Regie: MAX LINZ.
Mit Sophie Rois, Maryam Zaree.
HD Digital. 80 Min.
Dem Institut für Kybernetik und Simulationsforschung droht die Schließung. Es folgt: eine Satire über den Universitätsbetrieb als turbokapitalistische Forschungsmaschinerie. Schmerzbefreite Kalauer und fantastische visuelle Gags heizen die Komödie an. (Underdox)
Donnerstag, 30.1. um 17.45 h
 
 
 
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LIBERTÉ
Deutschland/Frankreich/Portugal/Spanien 2019.
Regie: ALBERT SERRA.
Mit Helmut Berger, Marc Susini, Iliana Zabeth, Laura Poulvet.
HD Digital. 132 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
In einem Wäldchen zwischen Potsdam und Berlin versammeln sich 1774 französische Adlige und ihre Bediensteten, die vom Hofe Ludwig XVI. nach Preußen geflohen sind, weil sie hier ihrem von keinerlei Verboten gefesselten Begehren freien Lauf lassen können. In den vulgär-sexuellen Spielen und Fantasien geht es um Vitalität und grenzenlose Erregung, die allerdings wiederholt an der Körperlichkeit oder auch der Monotonie des Perversen scheitert. Die schwelgerische Bewegung durch die Reize und Abgründe der Libertinage setzt auf ein geschicktes Spiel der Doppelungen und nimmt den Zuschauer als Voyeur in den Blick. Der dritte Teil eines aus Installation, Theaterstück und Film bestehenden Gesamtprojekts zielt auf die Dekonstruktion einer eingebildeten Männlichkeit, die sich in lauter Erwartungen erschöpft. (Filmdienst)
Donnerstag, 30.1. und 3. – 5.2. jeweils um 20.15 h
 
 
 
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DER ATEM
Deutschland 2019.
Regie: ULI M SCHUEPPEL.
HD Digital. 95 Min. Erstaufführung.
Die Nacht kennt ihre Lieder. Sie handeln von Liebe und Not, von Hoffnung und Bitternis, von Erfüllung und Enttäuschung. Erfahrungen zwischen Tag und Traum. Unvergessene Momente des Innehaltens, des Atemholens, zum Augenblick geronnener Unendlichkeit. Uli M Schueppel sammelt in DER ATEM existenzielle Erlebnisse aus der Berliner Nacht. Menschen im Dunkel der Stadt, die ihre persönlichen Geschichten des Atem-Anhaltens erzählen, Geschichten von Sorgen, Schmerz, Angst und Glück. Menschen, deren Atem ineinander übergeht. Porträtfragmente, die sich zu einer Komposition zusammenfügen. Eine Sinfonie des Lebens, die Raum für eigene Gedanken, Assoziationen, Visionen lässt. Der analog gedrehte Schwarz-Weiß-Film spielt radikal mit den harten Kontrasten der Nacht. Wie auch manche Erzählungen verlieren sich die Bilder in Unschärfen, sind grobkörnig und reflexiv. Sie schaffen Kontrastflächen zu den Worten oder umschließen sie – ein magischer Kosmos. DER ATEM ist der dritte Teil von Uli M Schueppels „Gesänge“-Trilogie über die Themen Raum, Zeit und Körper. Eine filmische Weltbetrachtung, gedreht zwischen 1998 und 2019. (Berlinale)
31.1. – 2.2. jeweils um 20.15 h
 

 
 
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Frauenstudien München e.V. zeigen:
TULLY
USA 2018.
Regie: JASON REITMAN.
Mit Charlize Theron, Mackenzie Davis, Mark Duplass.
HD Digital. 96 Min. Deutsche Fassung.
Eine zweifache Mutter bringt nach einer anstrengenden Schwangerschaft ein drittes Kind zur Welt. Um wieder durchschlafen zu können, engagiert sie auf Anraten ihres Bruders eine sogenannte Night Nanny, die sich nachts nicht nur um das Baby, sondern auch um den Haushalt kümmert. Die Mutter lebt dadurch förmlich wieder auf. Die humorvolle Komödie entzaubert zunächst recht realistisch den Mythos von Schwangerschaft und Muttersein, um dann eine ungewöhnliche Lösung anzubieten. Die Inszenierung setzt vor allem auf verhaltene Situationskomik mit witzigen Dialogen und popkulturellen Anspielungen. Der Film lebt dabei vor allem von der Hauptdarstellerin, die die körperlichen und seelischen Folgen von Mutterschaft und Älterwerden gut nachvollziehbar verkörpert. (Filmdienst)
Montag, 3.2. um 17.30 h (Mit anschließendem Publikumsgespräch)
 
 
 
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SMALL PLANETS
Deutschland 2018.
Regie: DIRK MANTHEY.
HD Digital. 96 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Vier außergewöhnliche Orte in Spanien, auf Spitzbergen, mitten in Neapel und auf der Insel Grimsey, die in sich geschlossene Gesellschaften beherbergen, stehen symbolhaft für die Überwindung von realen und metaphorischen Grenzen. Der hybride Dokumentarfilm verzichtet auf eindeutige Handlungsstränge, sondern setzt ganz auf die Kraft des visuellen Ausdrucks. Ein zwischen Essay und distanzierter Beobachtung wechselnder Film auf der Suche nach einer originären poetischen Bildsprache. (Filmdienst)
Eventuell weitere Termine
 

 

 

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DICKTATORSHIP

(DICKTATORSHIP – FALLO E BASTA!)
Italien 2019.
Regie: GUSTAV HOFER, LUCA RAGAZZI.
HD Digital. 90 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
"Einen Penis zu haben, bedeutet, an einen Verrückten gekettet zu sein", schrieb Sophokles vor mehr als 2500 Jahren. Und er hat bis heute Recht. Mit Donald Trump im Weißen Haus – trotz aller offen frauenfeindlichen und chauvinistischen Ansichten – und vielen weiteren starken Männern, die sich rund um den Globus behaupten, stellen sich Intellektuelle, Feministinnen, Aktivistinnen und viele andere die gleiche Frage: Wie ist das möglich? Als schwules Paar, kurz vor der Ehe, kennen Gustav und Luca einen Ort auf der Welt, der helfen kann, Antworten auf diese Frage zu geben: Italien!
Sonntag, 2.2. um 18.15 h
 

 
 
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JEANNETTE – DIE KINDHEIT DER JEANNE D‘ARC
(JEANNETTE, L'ENFANCE DE JEANNE D'ARC)
Frankreich 2017.
Regie: BRUNO DUMONT.
Mit Lise Leplat Prudhomme, Jeanne Voisin, Lucile Gauthier.
HD Digital. 114 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Kindheit und Jugend der Heiligen und französischen Nationalheldin Jeanne d’Arc als Gegenstand eines eigenwilligen Films, der auf das einfühlsame Drama eines Mädchens zwischen der Suche nach göttlichem Beistand und der Furcht vor seiner Aufgabe fokussiert. Anspruchsvoll in den theologischen Disputen, wird die Hauptfigur in eine durch traumhafte Bilder zur Hirtenidylle stilisierte Landschaft eingebettet, die konsequent als positive Gegenwelt zu den Kriegsgräueln in Frankreich erscheint. (Filmdienst)
Ein Heavy-Metal- und Rap-Musical voller (selbst)bewusst schlaksig-tapsiger Tanz- und Gesangseinlagen, dargeboten von Laiendarstellern mit teils recht eigenwillig-eindrücklichen Gesichtern – über die Kindheit von Jeanne d’Arc, basierend auf einem modernen Mysterienspiel aus dem Jahre 1910?! Ganz genau. Und so findet in JEANNETTE zusammen, wovon man nie glaubte, dass es tatsächlich etwas miteinander zu tun haben könnte: die (scheinbar) religiösvergeistigte und die (oberflächlich) humoristisch-groteske Seite von Bruno Dumont. Hier, bei diesem spirituell durchaus ernsthaften, minimalistisch-bizarren Camp-Gustostück, kann man endlich einmal sagen: Das habe ich so noch nie gesehen. (Viennale)
evtl. weitere Termine
 
 
 
 
 
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JEANNE D‘ARC
(JEANNE)
Frankreich 2019.
Regie: BRUNO DUMONT.
Mit Lise Leplat Prudhomme, Fabrice Luchini, Jean-Francois Causeret.
HD Digital. 137 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Nach seinem Rockmusical JEANNETTE setzt sich der unberechenbare Bruno Dumont weiter mit dem französischen Nationalmythos Jeanne d’Arc auseinander. Basierend auf Charles Péguys Theaterstück von 1897 und in Anlehnung an die großen Kinofilme von Dreyer und Bresson entsteht eine in sich ruhende Arbeit, die sich vor allem mit dem Gerichtsprozess um die junge Widerständige befasst. Es ist ein politischer Film über Sprache, in dem leere Worte die Welt beherrschen. Man hört getragene Balladen des Chansonniers Christophe, sieht die entblößte Absurdität von Macht und blickt in die Augen eines Mädchens, das sich nicht einschüchtern lässt. (Viennale)
evtl. weitere Termine