Programm

 

BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!

UNSERE EINTRITTSPREISE SIND MODERAT UND ABHÄNGIG VON DEN GESPIELTEN FILMEN UND BEWEGEN SICH ZWISCHEN 5,00 EUR und 6,00 EUR.

BEI ÜBERLÄNGE UND FESTIVALS ERHEBEN WIR EINEN KLEINEN PREISAUFSCHLAG.

KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.

RESERVIERUNGEN SIND LEIDER NICHT MÖGLICH.

WIR NEHMEN NUR BARGELD. CASH ONLY.

WIR SPIELEN KEINE WERBUNG, DESHALB BITTE PÜNKTLICH KOMMEN.

 

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EINHUNDERTVIER
Deutschland 2023.
Regie: JONATHAN SCHÖRNIG.
HD Digital. 95 Min. Erstaufführung.
Die tödlichste Fluchtroute der Welt fordert jedes Jahr Tausende Leben. Allein in der ersten Hälfte 2023 starben fast 2.000 Menschen im Mittelmeer, weil die Grenzpolitik der Europäischen Union systematisch geltende Rechte verletzt. Statt Schiffbrüchigen beizustehen, praktiziert Frontex illegale Pushbacks, finanziert das gewaltvolle Vorgehen der libyschen Küstenwache und geht massiv gegen private Seenotrettungsmissionen vor, die dort tätig werden, wo die EU versagt. All das ist medial belegt, und dennoch bleibt es für alle, die diese Situation noch nicht selbst erleben mussten, unbegreiflich: Wie kann man Hunderten Menschen in Todesgefahr Hilfe verweigern, die zivilen Helfenden sogar bedrohen und kriminalisieren?!
Jonathan Schörnig beschäftigte das Dilemma der mangelnden Wahrnehmung und er beschloss, eine Seenotrettung als Echtzeitdokumentation auf die Leinwand zu bringen, um zu zeigen, wie quälend lange es dauert, 104 Personen von einem sinkenden Gummiboot zu bergen. Mensch für Mensch, Schritt für Schritt begleitet der Film die Aktion mit mehreren parallelen Kameras. Mit dem Auftauchen der libyschen Küstenwache spitzt sich die Lage zu. Tagelang harren die Geretteten und die Crew auf hoher See aus, da kein Mittelmeerland ihnen erlaubt anzulegen. Erst nach einem schlimmen Sturm erbarmt sich ein Hafen. Was wie ein schlechtes Drehbuch klingt, ist tatsächlich – tägliche – Realität. (Luc-Carolin Ziemann)
Letzte Vorstellung am Montag, 3.6. um 18.00 h in Anwesenheit von Kapitän Claus-Peter Reisch 
 
 
 
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2. IRANISCHES DOKUMENTARFILMFESTIVAL 2024
30. Mai – 2. Juni 2024
https://www.idfmunich.com/program-2024
 
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LANDSHAFT
(Լանդշաֆտ).
Deutschland/Armenien 2023.
Regie: DANIEL KÖTTER.
HD Digital. 93 Min. Originalfassung (armenisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
In Form einer Reise im Osten Armeniens folgt Daniel Kötters kontemplative dokumentarische Arbeit menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren vom Sewan See bis zur seit dem Karabach-Krieg 2020 aserbaidschanisch kontrollierten Sotk-Goldmine. LANDSHAFT entwirft die Psychogeographie einer geopolitisch aufgeladenen Gegend und ihrer Bewohner zwischen Extraktivismus, Krieg und Vertreibung. Im September 2023 eskalierte der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach, als Aserbaidschan die selbsternannte Republik militärisch einnahm und hunderttausende Armenier fliehen mussten.
„Was ist, wenn ein Krieg chronisch und unsichtbar wird? Wenn er sich in die Erde und die epische Landschaft zurückzieht? Der Film ist eine Spurensuche der geopolitischen Verwerfungen in der Region von Berg-Karabach, vom Sewan See bis zur Goldmine von Sotk, die seit dem Blitzkrieg 2020 von Aserbaidschan besetzt ist. Entlang der seither entstandenen Trennlinie zwischen Aserbaidschan und Armenien taucht Kötter in die weite, undefinierte, grün-gräuliche Landschaft ein. Zwischen den Hügeln wenige Häuser, während er dem Weg einer Schafsherde folgt. Tiere kennen keine Grenze, sagt einmal der Schäfer, seine Herde würde ständig die grüne Grenze übertreten. Auf einem Hügel geparkt: Schweres Panzergerät des Krieges, auf Armenien gerichtet. Überall geht das karge Leben weiter. Lämmer werden älter, saugen trotzdem noch an der Mutter. Kartoffeln werden geerntet, die Knollen fallen vom Kettenfuhrwerk, die Frauen gehen Schritt für Schritt in gebückter Haltung hinterher, mit ihren Eimern. Irgendwann stehen überall in der Landschaft weiße, prall gefüllte Kartoffelsäcke.“ (Dunja Bialas, Underdox Film Festival)
Montag, 3.6. und Dienstag, 4.6. jeweils um 20.00 h
Mittwoch, 5.6. um 20.15 h
 
 
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HITCHCOCK AND COMEDY
Programm siehe unseren Newsletter!
Montag, 3.6. und Dienstag, 4.6. jeweils um 22.15 h
 
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Instituto Cervantes München zeigt im Werkstattkino
am 8. und 9. Juni jeweils um 18.00 h
anlässlich der PrideWeek 2024:

FANCINEQUEER: INFANCIAS

Das Instituto Cervantes beteiligt sich an der Feier der LGTBIQ+-Kultur mit zwei Kurzfilmprogrammen, die gemeinsam mit dem Festival FanCineQueer in Extremadura organisiert werden. Im Mittelpunkt dieser Programme stehen verschiedene Geschichten, die uns den Alltag von Kindern und Jugendlichen aus unterschiedlichen Verhältnissen und mit unterschiedlicher Herkunft näher bringen, die ihr Leben von einer Ausgangsposition aus angehen, die durch Themen und Schwierigkeiten der Kindheit und des Erwachsenwerdens geprägt sind. Die verschiedenen Formate und Genres, die in diesem Programm vorgestellt werden, sprechen auch für den erzählerischen und ästhetischen Reichtum dieses monografischen Kinos, das es seinen Filmemachern ermöglicht, die gesellschaftliche Verwundbarkeit und das Streben nach Identität zu thematisieren, die immer hinter diesem Lebensabschnitt eines jeden Menschen liegen, und ganz besonders bei denen, die sich der Normativität widersetzen.

Die Kurzfilmreihe „FanCineQueer: Infancias“ (zu Deutsch: Kindheiten) präsentiert eine Auswahl von sieben audiovisuellen Werken, die Geschichten über die LGBTI-Kindheit und -Jugend erzählen. Unter den ausgewählten Vorführungen sind der Gewinner des Preises für den besten Kurzfilm der 22. Ausgabe von FanCineQueer: COCODRILO (2019), unter der Regie von Jorge Yúdice, und der für das 25-jährige Jubiläum des Festivals nomierte Kurzfilm CRISTIANO (2021) unter der Regie von Adán Pichardo. Die fünf restlichen nominierten Filme, ELSA (2021), EL REY DE LAS FLORES (2021), 17 MINUTOS CON NORA (2021), LA ACAMPADA (2022) und EL DANCE OFF (2023) waren Teil der offiziellen Auswahl bei verschiedenen Ausgaben des Festivals. Das Leben der Protagonisten zeigt ein Mosaik von Realitäten aus Zärtlichkeit, Illusion und auch Wut, die den Zuschauer als Teil einer Gesellschaft herausfordern, der es immer noch schwerfällt, Unterschiede zu akzeptieren. (Text: Instituto Cervantes)

Samstag, 8.6. um 18.00 Uhr: Programm 1
LA ACAMPADA (22 Min.) | ELSA (12 Min.) | EL REY DE LAS FLORES (13 Min.)

Sonntag, 9.6. um 18.00 Uhr: Programm 2
COCODRILO (5 Min.) | 17 MINUTOS CON NORA (19 Min.) | CRISTIANO (11 Min.) | EL DANCE OFF (13 Min.)

Alle Filme in den spanischen Originalfassungen mit englischen Untertiteln:
 
 

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PROGRAMMÜBERSICHT:

 
Do. 30.5. um 15.00 h / 17.00 h / 19.00 h / 21.00 h:
2. IRANISCHES DOKUMENTARFILMFESTIVAL 2024
 
Fr. 31.5. um 13.00 h / 15.00 h / 17.00 h / 19.00 h / 21.00 h:
2. IRANISCHES DOKUMENTARFILMFESTIVAL 2024
 
Sa. 1.6. um 13.00 h / 15.00 h /17.00 h / 19.00 h / 21.00 h:
2. IRANISCHES DOKUMENTARFILMFESTIVAL 2024
 
So. 2.6. um 13.00 h / 15.00 h / 17.00 h / 19.00 h:
2. IRANISCHES DOKUMENTARFILMFESTIVAL 2024
 
Mo. 3.6. um 18.00 h: EINHUNDERTVIER 
Mo. 3.6. um 20.00 h: LANDSHAFT (OmU)
Mo. 3.6. um 22.15 h: HITCHCOCK-SPECIAL | 35mm
 
Di. 4.6. um 20.00 h: LANDSHAFT (OmU)
Di. 4.6. um 22.15 h: HITCHCOCK-SPECIAL | 35mm
 
Mi. 5.6. um 20.15 h: LANDSHAFT (OmU)
 
 

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