Programm

 

 

BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!

UNSERE EINTRITTSPREISE SIND MODERAT UND ABHÄNGIG VON DEN GESPIELTEN FILMEN UND BEWEGEN SICH ZWISCHEN 4,50 EUR und 5,50 EUR.

BEI ÜBERLÄNGE UND FESTIVALS ERHEBEN WIR EINEN MINIMALEN PREISAUFSCHLAG.

KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.

WIR NEHMEN NUR BARGELD. CASH ONLY.

WIR SPIELEN KEINE WERBUNG, DESHALB BITTE PÜNKTLICH KOMMEN.

 

 

 

 

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CORONA-PANDEMIE:

Der Schutz unserer Gäste und Mitarbeiter/innen ist uns wichtig. Es werden von uns alle notwendigen Maßnahmen getroffen und die behördlichen Vorgaben umgesetzt.

– Es gilt im Kinobereich überall ein Mindestabstand von momentan 1,5 Meter.

– Ausserdem muss eine Gesichtsmaske getragen werden, die im Kinosaal abgenommen werden darf.

– Personen mit Krankheitssymptomen wie Husten oder Fieber dürfen das Kino nicht betreten.

– Alle Besucher/innen müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen. Der Datenschutz wird ausdrücklich gewahrt.

 

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SWORD OF GOD
(KREW BOGA)

Belgien/Polen 2018.
Regie: BARTOSZ KONOPKA.
Mit Krzysztof Pieczynski, Karol Bernacki, Wiktoria Gorodecka.
HD Digital. 100 Min. Originalfassung (polnisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Zwei polnische Ritter stranden im frühen Mittelalter auf einer von Heiden bewohnten Insel. Während der Ältere das Volk mit eiserner Autorität christianisieren will, beginnt der Jüngere mit den Heiden auf Augenhöhe zu leben. Das archaische, visuell wagemutige Drama lässt verschiedene Auslegungen des Christentums in einem erbitterten Konkurrenzkampf aufeinanderprallen. Der Film steuert zwar allzu geradlinig auf die Eskalation zu, bleibt durch seine ambivalenten Protagonisten und eine durchdachte Inszenierung aber durchgehend spannend. (Filmdienst)
Dass Kino ein visuelles Medium ist, wird oft vergessen, funktionieren Filme doch meist über Worte und nicht über Bilder. Bartosz Konopka wählt in seinem Film SWORD OF GOD einen anderen Weg, erzählt fast nur mit Bildern vom Aufeinanderprallen und schließlich dem Kampf der Kulturen. Ein archaischer, blutiger Film über Religion und Humanismus (programmkino.de)
Donnerstag, 6.8. und Freitag, 7.8. um 22.15 h
 
 
 
 
 
 
 
KRAUTROCK 1
(ROMANTIC WARRIORS IV: KRAUTROCK [PART I])
USA 2019.
Regie: ADELE SCHMIDT, JOSE ZEGARRA HOLDER.
HD Digital. 129 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Eine materialreiche Musikdokumentation über die einflussreiche Stilrichtung des westdeutschen Krautrock, mit der Bands wie CAN, Kraftwerk oder Faust zwischen 1969 und 1974 eine experimentelle, elektronisch-improvisierte Spielart der Rockmusik begründeten. Der Film überzeugt durch seine puristische Ästhetik, die den Erinnerungen und Anekdoten der Musiker viel Platz einräumt, während man bei der Auswahl der Gesprächspartner und der präsentierten Materialien nicht sehr wählerisch war, sondern eher einem gewissen Pragmatismus huldigte. (Filmdienst)
Weitere Vorstellungen sind in Planung!
 
 
 
 
DER UNVERHOFFTE CHARME DES GELDES
(LA CHUTE DE L'EMPIRE AMÉRICAIN)
Kanada 2018.
Regie: DENYS ARCAND.
Mit Alexandre Landry, Maripier Morin, Rémy Girard.
HD Digital. 127 Min. Originalfassung (französisch) mit deutschen Untertiteln.
Der Kapitalismusfeind Pierre-Paul kommt zufällig an Säcke voll Schwarzgeld. Es stellt sich die Frage: Wohin mit dem Zeug? Denn nicht nur Mafia oder Finanzamt, sondern auch zwei schlaue Cops haben großes Interesse an seinem neuen Reichtum. Doch mit Hilfe eines Ex-Knackis, eines Offshore-Bankers und einer teuren Freundin gelingt es ihm, ein System auszutricksen, in dem alles für den funktioniert, der zahlen kann.
"Höchst amüsanter Krimi vom Kreislauf des Geldes durchs Finanzwesen weltweit, an dessen Ende aus Schwarzgeld ein legales Vermögen geworden ist. Trotzdem wird der Kapitalismus zur Abwechslung subversiv genutzt, und damit ist man mal auf einer neuen Position: Man wünscht sich, dass er ungebremst funktionieren möge." (Dr. Knallo)
3. – 5.8. um 20.30 h
 

 

 

 

 

SHORTS ATTACK – FISCH LIEBT VOGEL

12 Filme in 86 Minuten. Tiere in außergewöhnlichen Lebenslagen: Ein Programm mit Katze, Kuh, Elefant, Hirsch, Vogel, Luchs, Fisch, Murmeltier und weiteren tierähnlichen Wesen. Katze und Luchs machen Stadterfahrung, die Kuh führt zu Leidenschaft, der Vogel gerät in Brutekstase, ein Elefant macht Sport und den Stand bevölkern eigentümliche Kreaturen. Auch geht es ums Kochen und um Leben und Tod. Ausführliches Programm unter http://www.shortsattack.com/fisch-liebt-vogel/

Donnerstag, 6.8. um 20.15 h

 

 

 

GIRAFFE

Dänemark/Deutschland 2019. Regie: ANNA SOFIE HARTMANN. Mit Lisa Loven, Maren Eggert, Jukub Gierszal. HD Digital. 87 Min. Originalfassung (deutsch/englisch/dänisch/polnisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Auf der dänischen Insel Lolland dokumentiert eine Ethnologin die Geschichten jener Orte und Existenzen, die einem bevorstehenden Tunnelbau nach Deutschland weichen müssen. Während ihrer Arbeit beginnt sie eine Affäre mit einem jungen polnischen Bauarbeiter, der nach wochenlangen Arbeiten ohne Lohn dasteht. Bemerkenswerter, präzise und aufmerksam inszenierter Film mit realen und fiktiven Geschichten, die zu einer losen Erzählung über Verlust und die Flüchtigkeit von Begegnungen zusammengewebt werden. (Filmdienst)

7. – 12.8. jeweils um 20.15 h

 

 

BLACK POWER MIXTAPE 1967-1975

Schweden/USA 2011. Regie: GÖRAN HUGO OLSSON. Digital. 94 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Neben den Locken von Angela Davis gehört die hochgereckte, schwarzbehandschuhte Faust der afroamerikanischen Sprinter Tommie Smith und John Carlos bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko zu den ikonografischen Bildern der Black-Power-Bewegung. In seinem Film spürt Regisseur Göran Hugo Olsson den Entwicklungslinien dieser Bewegung nach. Bisher unveröffentlichtes Dokumentarmaterial des schwedischen Fernsehens und aktuelle Interviews mit Protagonisten von einst und heute geben neue Einblicke in die Geschichte und Bedeutung der Bürgerrechtsbewegung. Zu Wort kommen unter anderem der Bürgerrechtler Stokely Carmichael, 1967 Co-Autor des Bestsellers „Black Power. The politics of liberation in America“, die Black-Panther-Gründer Bobby Seal und Huey P. Newton, die Black-Power- Aktivisten Angela Davis und Eldridge Cleaver sowie der Dokumentarfilmer Emile de Antonio. Unter dem Eindruck des Vietnamkriegs erlangte das Interesse der schwedischen Gesellschaft an der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung Ende der 70er Jahre seinen Höhepunkt. In einer Mischung aus Anteilnahme und Naivität bereisten schwedische Dokumentaristen die USA, um einen Eindruck von der Black-Power- Bewegung zu bekommen, die in den US-Medien stereotyp als terroristische Vereinigung dargestellt wurde. Heute machen die hier erstmals veröffentlichten Archivaufnahmen jüngere Generationen mit der Black-Power-Bewegung und der weltweiten Resonanz vertraut. Eldridge Cleaver: „Du bist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems.“ (Berlinale)

Samstag, 8.8./Montag, 10.8./Dienstag, 11.8. jeweils um 22.15 h

 

 

UNS GEHÖRT DIE STADT

Deutschland 2019. Regie: Sabine Janowitz. HD Digital. 90 Min. Erstaufführung.
Was hält eine Stadt bunt und lebendig? In Zeiten von Gewinnoptimierung und Profitgier auf dem Immobilienmarkt haben die Protagonist*innen des Films unkonventionelle Wege gefunden, ihr ganz eigenes „Recht auf Stadt“ zu leben. Mit viel Durchhaltevermögen, Kampfgeist und Engagement vertreten sie nicht nur ihren eigenen Platz in München, sondern tragen auch zum Erhalt der Vielfalt und Lebendigkeit bei, die eine Stadt erst lebenswert machen.

Samstag, 8.8. um 18.00 h in Anwesenheit der Regisseurin

Weitere Vorstellungen in Planung.