Programm

BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!

UNSERE EINTRITTSPREISE SIND MODERAT UND ABHÄNGIG VON DEN GESPIELTEN FILMEN UND BEWEGEN SICH ZWISCHEN 4,50 EUR und 5,50 EUR.

BEI ÜBERLÄNGE ERHEBEN WIR EINEN MINIMALEN PREISAUFSCHLAG.

KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.

KEIN VORVERKAUF, NUR ABENDKASSE.

WIR SPIELEN KEINE WERBUNG, DESHALB BITTE PÜNKTLICH KOMMEN.

 

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SCHWUL

MILK

USA 2008. Regie: GUS VAN SANT. Mit Sean Penn, Emile Hirsch, Josh Brolin, James Franco, Diego Luna, Jeff Koons. HD Digital. 128 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.          

Harvey Milk war der erste offen schwule Mann, der in den USA ein öffentliches Amt bekleiden durfte. Das war 1977. Es ging nicht lange gut. „MILK tells Harvey Milk's story as one of a transformed life, a victory for individual freedom over state persecution, and a political and social cause. There is a remarkable shot near the end, showing a candlelight march reaching as far as the eyes can see. This is actual footage. It is emotionally devastating. And it comes as the result of one man's decisions in life.Sean Penn never tries to show Harvey Milk as a hero, and never needs to. He shows him as an ordinary man, kind, funny, flawed, shrewd, idealistic, yearning for a better world. He shows what such an ordinary man can achieve. Milk was the right person in the right place at the right time, and he rose to the occasion.“ (Roger Ebert)

18. – 20.2. um 20.30 h

 

 

CARRÉ 35
Deutschland/Frankreich 2017.
Regie: ÉRIC CARAVACA.
HD Digital. 67 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Der französische Schauspieler Éric Caravaca stößt auf der Suche nach einer unerklärlichen Traurigkeit auf die Spuren einer älteren Schwester, die noch vor seiner Geburt gestorben ist und auf dem Friedhof in Casablanca begraben wurde. Die persönliche Aufarbeitung der totgeschwiegenen Familiengeschichte weitet sich im Kontext der französischen Kolonialgeschichte zum höchst spannenden Diskurs über kollektive Verdrängungen. Mit einer assoziativen Montage aus Gesprächen mit den Eltern, historischem Wochenschau-Material und Off-Kommentar deckt der Film Muster individueller wie gesellschaftlicher Amnesie auf, verwandelt die persönliche Suche aber auch in einen filmischen Raum des Gedenkens und Erinnerns. (Filmdienst)
24. – 27.2. um 20.15 h
Sonntag, 3.3. um 11.00 h (Matinée)
 
 
 
 
HOTEL JUGOSLAVIJA
Schweiz 2018.
Regie: NICOLAS WAGNIERES.
HD Digital. Originalfassung (französisch/serbisch) mit deutschen Untertiteln. 78 Min. Erstaufführung.
Dokumentarischer Essay über das „Hotel Jugoslavija“ in Belgrad, das Ende der 1960er-Jahre als Repräsentationsbau des sozialistischen Jugoslawien entstand. Der Film protokolliert den Verfall des nach dem Balkankriegen vorübergehend leerstehenden Baus und reflektiert vielschichtig und spannend Architektur-, Ideen- und persönliche Geschichte. (Filmdienst)
21. – 23.2. um 20.15 h und Montag, 25.2. um 18.15 h
 
 
 
 
 
ICH, DANIEL BLAKE
(I, DANIEL BLAKE/MOI, DANIEL BLAKE)
Großbritannien/Frankreich 2016.
Regie: KEN LOACH.
Mit Dave Johns, Hayley Squires, Micky McGregor.
HD Digital. 101 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Ein 59-jähriger britischer Zimmermann erleidet kurz vor dem Rentenalter einen leichten Herzinfarkt und ist erstmals in seinem Leben auf staatliche Hilfe angewiesen. Beim Kampf mit Anträgen und Formularen lernt er eine alleinerziehende Mutter kennen, die ähnlich erniedrigende Erfahrungen mit der Bürokratie gemacht hat. Trotz komödiantischer Töne liegt die Stärke der Inszenierung im politischen Zorn, mit dem Regisseur Ken Loach die Herzlosigkeit der verwalteten Welt auf den Deregulierungswahn der Neokonservativen zurückführt. (Filmdienst)
21. – 23.2. um 22.00 h

 

 

AGGREGAT
Deutschland 2018.
Regie: MARIE WILKE.
HD Digital. 93 Min. Erstaufführung.
Der essayistische Film spürt den politischen Umbrüchen und tektonischen Veränderungen der parlamentarischen Demokratie nach, die von vielen Seiten unter Druck geraten ist. Mit nüchterner Distanz beobachtet der Film Situationen, in denen sich Politiker, Bürger und Journalisten mit ihrer Rolle in diesem Prozess auseinandersetzen. Scheinbar
unzusammenhängend werden Bilder, Szenen und Ansichten aus dem politischen und medialen Geschehen der Jahre 2016 und 2017 aneinandergereiht, in denen es um die Frage geht, welche Bedeutung der parlamentarischen Demokratie in der Gegenwart noch zukommt. Die herausfordernde Collage entwirft ein facettenreiches Panorama gesellschaftlicher
Momentaufnahmen, die sich zur meisterhaften Zeitdiagnose verdichten. (Filmdienst)
Letzte Vorstellung am Freitag, 22.2. um 18.15 h
 
 
 
 
 
THE FRIENDLY BEAST
(O ANIMAL CORDIAL)
Brasilien 2017.
Regie: GABRIELA AMARAL ALMEIDA.
Mit Murilo Benicio, Luciana Paes, Irandhir Santos.
HD Digital. 96 Min. Originalfassung (portugiesisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Ein kleines Restaurant in Brasilien als dampfendes, leicht entzündbares Soziotop: Ein dicker Alter verzehrt seine Mahlzeit, ein arrogantes Bürgerlichen-Paar lässt seiner Verachtung für die Arbeiterklasse freien Lauf, der effeminierte Koch steht im Clinch mit dem chauvinistischen Lokalbesitzer. Die Lunte ist ausgelegt und fängt spätestens, als zwei junge Räuber den Laden überfallen, zu brennen an. Regisseurin Gabriela Amaral führt mit großer Eleganz, viel Humor und erstaunlicher Härte durch ihr grausames Eskalations-Kammerspiel. Mahlzeit! (/slashfilmfestival)
Die junge brasilianische Regisseurin Gabriela Amaral Almeida beweist mit ihrem beeindruckenden Erstlingswerk, dass Genrekino immer noch wehtun kann und präsentiert uns einen Thriller der finstersten Sorte. Ein ausgefeiltes Drehbuch, der großartige Synth-Soundrackvon Rafael Cavalcanti und ein absolut umwerfender Cast verwandeln THE FRIENDLY BEAST in
ein fieses, kleines Genrejuwel: Abgründig, böse, blutig – und verführerisch. (Bildstörung)
Letzte Vorstellung am Sonntag, 24.2. um 18.15 h
 
 
 
 
 
MATANGI/MAYA/M.I.A.
GB/USA 2018.
Regie: STEVE LOVERIDGE.
HD Digital. 100 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Von Bürgerkriegs- und Migrationserfahrungen bis zum Aufstieg zum populären aber kontroversen Star – der Dokumentarfilm spürt dem Leben der Sängerin und Pop-Ikone M.I.A. nach. In Sri Lanka als Kind des Begründers der tamilischen Unabhängigkeitsbewegung geboren, flieht Mathangi „Maya“ Arulpragasam alias M.I.A als Neunjährige mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach London. Mit dem ursprünglichen Plan, Dokumentarfilmerin zu werden, kehrt sie als Kunststudentin nach Sri Lanka zurück und filmt ihre Familienangehörigen. Die Reise und ihre Erfahrungen mit dem dortigen militaristischen Regime prägen ihre künstlerische und politische Haltung. Sie beginnt Musik zu machen und entwickelt, inspiriert von Street Art, Hip-Hop und verschiedenen Londoner Migrationskulturen, eine Culture-Clash-Ästhetik, die zu weltweitem Erfolg führt. Doch ihre Parteinahme für die tamilischen Rebellen und ihr Selbstverständnis als „Bad Girl“ stoßen bei Mainstream-Medien, Politik und der konservativen Öffentlichkeit auf harsche Kritik. Anhand von Archivmaterial aus den letzten 22 Jahren, das meiste von Maya selbst gedreht, zeigt Steve Loveridge, wie sie Popmusik als politisches Sprachrohr nutzt und dabei nicht davor zurückschreckt, als Außenseiterin dazustehen. (Berlinale 2018)

Letzte Vorstellung am Sonntag, 24.2. um 11.00 h (Matinée)

 
 

 

SHORTS ATTACK – 2019 OSCAR NOMINATED SHORT FILMS – LIVE ACTION                                                                                                                                    5 Filme in 103 Minuten. HD Digital. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.                                                                                                             Beinharte Gewalt und gnadenloses Schicksal: Erwachsene gehen voller Hass aufeinander los (Skin), zwei 10-Jährige stehen unter Mordverdacht (Detainment), zwei Jungs erleben Schreckliches in einsamer Natur (Fauve), und ein Junge am Strand ist in Lebensgefahr (Mother). Die Oscar® Live Action Filme aus Kanada, USA, Spanien und Irland/England sind, abgesehen von einer emotionalen Frauenbegegnung (Marguerite), brilliant harte Kost. http://www.shortsattack.com/oscar-shorts2019/                                                                                                                                                                                                        

Dienstag, 5.3. um 18.00 h

 
SHORTS
ATTACK – 2019 OSCAR NOMINATED SHORT FILMS - ANIMATION

7 Filme in 73 Minuten. HD Digital. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Versierte Animationstechniken treffen auf außergewöhnliche Geschichten: Rückbesinnung auf das vergangene Leben (Late Afternoon) trifft auf den langen Weg hin zum Lebensende (Tweet Tweet). Nachwuchsfreude (Bao), Elternstress (Weekends) und tierische Gesprächsrunden (Animal Behaviour) vertiefen die Zyklen. Wunschmaschinen (Wishing Box) sind so beliebt wie Weltallkarrieren (One small step). – Die Oscar® Beiträge der Animationen stammen aus USA, Kanada, Irland und Russland. http://www.shortsattack.com/oscar-shorts-2019/

Mittwoch, 6.3. um 18.30 h

 

 

BUNTER HUND – INTERNATIONALES KURZFILMFEST

7. – 10. März 2019

https://www.kurzfilmfest-muenchen.de/deutsch/festival.html

 

 

 

Einführung in die Filmanalyse

Ein Kurs von Prof. Dr. Raoul Eshelman (LMU) für SchülerInnen und StudentInnen. Ab März 2019.