Programm

 

BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!

UNSERE EINTRITTSPREISE SIND MODERAT UND ABHÄNGIG VON DEN GESPIELTEN FILMEN UND BEWEGEN SICH ZWISCHEN 4,50 EUR und 5,50 EUR.

BEI ÜBERLÄNGE ERHEBEN WIR EINEN MINIMALEN PREISAUFSCHLAG.

KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.

KEIN VORVERKAUF, NUR ABENDKASSE.

WIR NEHMEN NUR BARGELD. CASH ONLY.

WIR SPIELEN KEINE WERBUNG, DESHALB BITTE PÜNKTLICH KOMMEN.

 

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MESSER IM HERZ
(UN COUTEAU DANS LE COEUR)
Frankreich/Schweiz 2018.
Regie: YANN GONZALES.
Mit Vanessa Paradis, Nicolas Maury, Kate Moran.
HD Digital. 106 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Paris, Sommer 1979. Anne verdient ihr Geld als Regisseurin und Produzentin drittklassiger Schwulenpornos. Als sie von ihrer Freundin Loïs verlassen wird, beschließt Anne, die Geliebte und zugleich Cutterin ihrer Filme mit einem ambitionierten Filmprojekt zurückzugewinnen. Doch eine brutale Mordserie überschattet den Dreh: Ein mysteriöser Killer dezimiert, bewaffnet mit einem Dildo mit Schnappklinge, Cast und Crew. Da die polizeilichen Ermittlungen nicht vorankommen, will Anne selbst dem Mörder eine Falle stellen. Doch ihr Plan bringt das verbleibende Team in größte Gefahr. (Filmfest München)
MESSER IM HERZ trifft mit seiner grandiosen Mischung aus Komik und Tragik, Extravaganz und Unschuld ins Herz des Zuschauers. Die von einer zutiefst wahrhaftigen Künstlichkeit geprägten Bilder entwickeln einen hypnotischen Sog. Wer sich ihm hingibt, erlebt noch einmal ein Kino, das Grenzen überschreitet, um ganz bei sich und seiner einzigartigen Magie anzukommen. (epd Film)
18. – 21.7. um 20.00 h & 22. – 24.7. um 22.00 h
 

 

 

 
 
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TOUCH ME NOT
(TOUCH ME NOT)
Rumänien/Deutschland/Tschechien/Bulgarien/Frankreich 2018.
Regie: ADINA PINTILIE.
HD Digital. 129 Min. Originalfassung (englisch/deutsch) mit deutschen Untertiteln.
An der Grenze zwischen Realität und Fiktion folgt TOUCH ME NOT der emotionalen Reise von Laura, Tómas und Christian, die ihre Intimität und Sexualität erforschen wollen. Wie kann die Balance zwischen Begehren und der Angst vor Kontrollverlust gelingen? Mit abwechselnd klinisch kühlen, erotischen und zärtlichen Bildern nimmt uns Regisseurin Adina Pintilie mit auf eine intime Expedition, in der sich die Barrieren zwischen Mann und Frau, “normal” und “anders” auflösen: eine fundamentale filmische Erfahrung, die niemanden unberührt lässt. (Nachtschatten Filmfestival)
Nur Freitag, 19.7. um 17.30 h
 
 
 
 
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DON‘T GET ME WRONG
(NU TE SUPARA, DAR…)
Rumänien 2007.
Regie: ADINA PINTILIE.
HD Digital. 50 Min. Originalfassung (rumänisch) mit englischen Untertiteln.
Die Protagonisten, vielmehr Helden dieses ersten Films von Adina Pintilie sind die Bewohner eines psychiatrischen Wohnheims in Rumänien. Ganz selbstverständlich ergreift Gott hier das Wort, und in aller Höflichkeit debattieren die „Verrückten“, wer den Regen regiert. Das weltweit als poetisch-politisches Meisterwerk gefeierte Debüt gewann 2007 die Goldene Taube bei DOK Leipzig.
Nur Samstag, 20.7. um 17.00 h

 
 
 
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MÜNCHEN 089 – BIG TROUBLE IN LITTLE MINGA
Deutschland 2019.
Regie: PHILIPP DETTMER.
HD Digital. 92 Min. Erstaufführung.
Das größte portable Riesenrad, ein neuer Konzertsaal und ein Interimssaal, ein neues Museumsquartier, nur das Beste, Beste, Beste! In München hat man's gerne ein bisschen groß und großartig. In jeglicher Hinsicht. Der Münchner Filmemacher Philipp Dettmer hat dieser Stadt, ihrer Regierung und ihren Bewohnern mit der Dokumentation nun ein bissiges Denkmal gesetzt. Doch was heißt Denkmal? Eigentlich ist dieser Film, der in jahrelanger Detailarbeit seit 2016 entstanden ist, ein gewaltiger Zerrspiegel, der der Isarmetropole nun schonungslos vorgehalten wird. All die Mauscheleien, seien es Operationen zur Aufhübschung der feschen Münchnerin, die Vergabe von Fördergeldern und Schirmherrschaften oder die zufällige Zerstörung eines denkmalgeschützten Handwerkerhäuschens, finden sich im Film genauso wieder wie großmaulige Investoren, Insider-Influencer oder Isarschwimmer.

Sonntag, 21.7. um 11.00 h (Matinee)

 
 
 
 
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DENE WOS GUET GEIT
Schweiz 2017.
Regie: CYRIL SCHÄUBLIN.
Mit Sarah Stauffer, Nikolai Bosshardt, Fidel Morf.
HD Digital. 71 Min. Originalfassung (schwyzerdütsch, arabisch, englisch) mit deutschen Untertiteln.
Eine junge Frau arbeitet in einem Call-Center am Stadtrand von Zürich, wo sie dubiose Angebote an Unbekannte verkaufen soll. Nach dem Job lässt sie sich durch die Straßen treiben und ruft eine alte Frau an, um sie mit einem Trick um ihre Ersparnisse zu bringen. Der bestechende Film entwirft mit viel Humor und formaler Konsequenz das dystopische Porträt einer Gesellschaft, in der sich immer mehr ums Internet dreht, wobei die hochgradig stilisierte Kamera Zürich als blitzsaubere, aber seelenlose Ansammlung von „Nicht-Orten“ inszeniert, in der Menschen nur noch am Rande auftauchen. (Filmdienst)
Samstag, 20.7. um 18.30 h
22. – 24.7. um 20.15 h

 
 
 
 
 
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THE ARTIST & THE PERVERT
Deutschland 2019.
Regie: BEATRICE BEHN.
HD Digital. 92 Min. Originalfassung (englisch) mit deutschen Untertiteln.
Die afroamerikanische Sexualpädagogin, Autorin und Performerin Mollena Williams-Haas und der renommierte österreichische Komponist Georg Friedrich Haas suchten 40 Jahre lang nach dem richtigen Partner, nun leben sie glücklich und offen in einer BDSM-Beziehung. Sie ist 24 Stunden, sieben Tage die Woche seine “Sklavin” und Muse, er ist ihr Meister. Der Film begleitet ein Jahr lang diese zwei Menschen, die sich selbst und einander gefunden haben, auf ihrem Weg radikaler Selbstbestimmung. (Nachtschatten Filmfestival)
Nur Montag, 22.7. um 18.00 h
 
 
 
 
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Kinokränzchen #144 

Einführung: Thomas Reitmair
Sonntag, 21.7. um 14.30 h  

 

 

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WERKSTATTKINO & FRAUNHOFER 
zeigen zum 10. Todestag von Jörg Hube
 
POLIZEIRUF: KLICK GEMACHT
D 2009.
Regie: STEFAN WAGNER.
Buch: Christian Jeitsch. Produktion: Bavaria Fernsehproduktion.
Mit Jörg Hube, Stefanie Stappenbeck, Dirk Borchardt, August Schmölzer.
Digital. 90 Min.
Der Film wurde vom 21. Oktober bis 27. November 2008 in München gedreht. Jörg Hube starb im Juni 2009 noch vor der Erstsendung. Mit Hube und Stappenbeck sollte ein neues Ermittlerteam die Nachfolge der Münchner Ermittler Tauber und Obermaier antreten, doch blieb es durch Hubes Tod bei dieser einen Folge mit ihm. Hauptkommissar Friedl Papen ist neu in der Dienststelle. Aber im Job hat er Erfahrung und die braucht er auch für diesen Fall. Bei einem Einsatz in Afghanistan kommen deutsche Soldaten durch einen Anschlag ums Leben. Wäre er vermeidbar gewewsen? (BR)
"Sehenswert ist dieser POLIZEIRUF allemal. Und zwar wegen Jörg Hube, einem der wirklich Guten. Halb Buddha, halb Brechstange bringt er eine sonderbare sanfte Nervosität auf den Bildschirm, der man sich gerne die nächsten Jahre ausgesetzt hätte." (taz)  
Sonntag, 21.7. um 18.00 h

 

 

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FIVE FINGERS FOR MARSEILLES
Südafrika 2017.
Regie: MICHAEL MATTHEWS.
Mit Vuyo Dabula, Zethu Dlomo, Hamilton Dhlamini.
HD Digital. 123 Min. Originalfassung (xhosa, sesotho, afrikaans, englisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Ein Südafrikaner mit einer langen kriminellen Karriere kehrt nach vielen Gefängnisaufenthalten, bei denen er zum Gangster-Mythos wurde, in sein altes Milieu zurück, wo er sich während der Apartheid mit seiner Gang dem rassistischen Terror eher spielerisch widersetzte. Seine Absicht, künftig unauffällig und ohne Gewalt zu leben, hat nicht lange Bestand, da sich die Bevölkerung nach der Aufhebung der Apartheid jetzt gegen neue Unterdrücker zur Wehr setzen muss. Auf den Spuren klassischer Western handelt der Film vor einer großartig in Szene gesetzten Landschaft vom Verlust politischer Ideale, wobei hinter dem Spiel mit Genre-Versatzstücken die Enttäuschung über die politische wie soziale Stagnation in Südafrika deutlich wahrnehmbar ist. (Filmdienst)
Wiederholung am Sonntag, 4.8. um 17.45 h
 

 

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ESTA TODO BIEN – ALLES IST GUT
Deutschland/Venezuala 2018.
Regie: YUKI JENCQUEL.
HD Digital. 70 Min. Originalfassung (spanisch) mit deutschen Untertiteln.
Venezuela steht durch seine Staatskrise seit Monaten im Fokus der Öffentlichkeit. Bilder der Demonstrationszüge und Straßenschlachten begegnen uns beinahe täglich in den Nachrichten. Die Staatskrise ist dabei schon längst zur humanitären Katastrophe geworden. Es fehlt an Ärzten, Pflegern, vor allem an grundlegenden Medikamenten und Hygieneartikeln. In einem Land, das im Chaos versinkt, nimmt ESTÁ TODO BIEN das Leben von Menschen in den Fokus, deren einziges Ziel das Überleben ist: ein Arzt, der das Land verlassen will, eine Krebspatientin, deren lebenserhaltende Medikamente nicht mehr erhältlich sind, ein selbstloser Medikamentenschmuggler, eine Apothekerin mit leeren Schränken. Im Mikrokosmos dieser Menschen sind es kleine Gesten des Mitgefühls und der Menschlichkeit, die sie weiter hoffen lassen. (DOK.fest)
Wiederholung am Sonntag, 4.8. um 11.00 h
 
 
 
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DECKNAME JENNY
Deutschland 2017.
Regie: SAMIRA FANSA.
Mit Sarah Graf, David Schellenberg, Arjuna Festbaum.
HD Digital. 110 Min. Erstaufführung.
Geschichte wird Film – Geschichte ist jetzt – Film im Widerstand – Rechtsruck in Europa.
Ertrunkene Menschen im Mittelmeer. Der Staat kriminalisert Seenotrettung. Jennys Bande schaut nicht mehr zu. Und handelt. Doch als Jennys Vater deren militante Ambitionen herausfindet, muss er sich seiner eigenen Vergangenheit als Mitglied einer Stadtguerillagruppe stellen. Und nun wird es für alle Beteiligten eng… Eine Geschichte zwischen Liebe und Verrat, Hoffnung und Resignation, Widerstand und Freundschaft.
Wiederholung am Montag, 5.8. um 17.45 h