Programm

 

BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!

UNSERE EINTRITTSPREISE SIND MODERAT UND ABHÄNGIG VON DEN GESPIELTEN FILMEN UND BEWEGEN SICH ZWISCHEN 4,50 EUR und 5,50 EUR.

BEI ÜBERLÄNGE UND FESTIVALS ERHEBEN WIR EINEN MINIMALEN PREISAUFSCHLAG.

KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.

KEIN VORVERKAUF, NUR ABENDKASSE.

WIR NEHMEN NUR BARGELD. CASH ONLY.

WIR SPIELEN KEINE WERBUNG, DESHALB BITTE PÜNKTLICH KOMMEN.

 

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SLAVE TO THE GRIND – A FILM ABOUT GRINDCORE
USA 2018.
Regie: DOUG BROWN. 
Mit John Jarvis.
HD Digital. 100 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Grindcore is the world's fastest and most aggressive music. Originally fuelled by Punk Rock’s leftist politics, Grindcore’s erratic growth over the past 35 years is documented for the first time with SLAVE TO THE GRIND. Featuring interviews and rare footage from Grindcore masters Napalm Death, Terrorizer, Brutal Truth and many more.
„Having been unfamiliar with what Grindcore was exactly, I went into this as a blank slate, if you will. I assumed it was something akin to punk rock or metal. I was pleasantly surprised to find out you don't need to know, or even like, grindcore to enjoy this well made documentary. (…) It gives you the good, the bad and the ugly and lets you decide for yourself whether this music is worthwhile or a waste of time – just like a good documentary should.“ (newfan)
Mittwoch, 23.10. u m 20.30 h
 
 
 

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BAIT
USA 2019.
Regie: MARK JENKIN.
Mit Edward Rowe, Mary Woodvine, Simon Shepherd, Giles King.
HD Digital. 89 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Die Postkartenidylle des Fischerdorfs in Cornwall ist trügerisch. Wo man früher von der Fischerei leben konnte, fallen nun reiche Londoner Touristen ein und verdrängen die Einheimischen, deren Existenzgrundlage gefährdet ist. Auch das Verhältnis der Brüder Steven und Martin ist angespannt. Martin ist ein Fischer ohne eigenes Boot, denn damit veranstaltet Steven jetzt lukrativere Ausflugsfahrten. Das Cottage der Familie haben sie verkauft und mit den neuen Eigentümern scheint nur noch eine letzte Schlacht zu schlagen zu sein: die um einen küstennahen Parkplatz. Doch die Lage eskaliert und das nicht nur wegen einer Autokralle.
BAIT ist ein Schwarzweißfilm, der im 16-mm-Format gedreht und mit der Hand entwickelt wurde. Zahlreiche Nahaufnahmen von Fischen, Netzen, Hummern, Gummistiefeln, Knoten und Fangkörben lassen an die Theorie einer Montage der Attraktionen denken. Ebenso erinnert die Darstellung der unterschiedlichen sozialen Milieus, man könnte auch von Klassenverhältnissen sprechen, an die sozialrealistische Tradition im britischen Kino. Vor allem aber lässt sich hinter der filmgeschichtlich anspielungsreichen visuellen Oberfläche jede Menge politische Aktualität entdecken. (Anna Hoffmann)
24. – 30.10. um 20.15 h
 
 
 
 
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WEITERMACHEN SANSSOUCI
Deutschland 2019.
Regie: MAX LINZ.
Mit Sophie Rois, Maryam Zaree.
HD Digital. 80 Min.
Dem Institut für Kybernetik und Simulationsforschung droht die Schließung. Es folgt: eine Satire über den Universitätsbetrieb als turbokapitalistische Forschungsmaschinerie. Schmerzbefreite Kalauer und fantastische visuelle Gags heizen die Komödie an. (Underdox)
Donnerstag, 24.10. und 31.10. jeweils um 22.15 h
 
 
 
 
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ROTE RÄTE
BRD 1979/80.
Regie: KLAUS STANJEK.
Produktion: Cinetarium Babelsberg.
HD Digital. 60 Min.
Die bayrische Revolution aus der Sicht von Augenzeugen.
„Im Jahr 1918 setzte sich in Bayern eine unblutige Revolution durch. Nach dem Sturz der Kaiserherrschaft entstand ein regelrechtes Labor der Demokratie sowohl mit basisdemokratischen als auch mit sozialistischen Experimenten. 60 Jahre später haben wir Augenzeugen der Münchner Räterepublik nach ihren Erlebnissen befragt. 1978 konnten die Zeitzeugen noch gut erzählen, was sie erlebt hatten.“ (Klaus Stanjek)
Freitag, 25.10. um 18.00 h in Anwesenheit des Regisseurs
 
 
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LAST HOUSE ON DEAD END STREET
USA 1977.
Regie: ROGER WATKINS.
Mit Roger Watkins, Ken Hardy, Bill Drexel.
Digital. 78 Min. Originalfassung.
“One of the ultimate feel-bad movies of all time, this surrealist horror film plays out equally with shades of De Sade, THE TEXAS CHAIN SAW MASSACRE, and Seventies experimental film tendencies. Shot in ‘72 with a pseudonymous cast and crew, it was long rumored the film contained footage of real murders until director Watkins (credited as Victor Janos in the film) came out years later on an Internet message board veryfing he was the film’s creator. Upon his release from prison, Terry decides to break into the film industry by recruiting amateur actors and filmmakers to help him create the ultimate snuff film. Choosing an abandoned college as the site of his film, Terry and his crew set about on a demented quest to get revenge on society by documenting the murders of four strangers.” (Belcourt Theatre)
Freitag, 25.10. und Sonntag, 27.10. jeweils um 22.15 h
 
 
 
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LEBE SCHON LANGE HIER
Deutschland 2014.
Regie: SOBO SWOBODNIK.
HD Digital. 90 Min. Erstaufführung.
Miniatursinfonie einer Großstadt: Eine Straßenkreuzung in Berlin, wie sie in jeder Metropole sein könnte. Der Blick aus dem Fenster. Über ein Jahr lang beobachtet der Film das Treibens der Kreuzung aus einer Wohnung heraus. Die Bilder des externen Geschehens und der Ton aus dem Wohnungsinnern komplettieren, konterkarieren, karikieren sich. Die sonore Erzählstimme von Schauspieler Clemens Schick führt uns durch das Leben in Berlin. Und die von Till Mertens komponierte Musik in Verbindung mit dem rhythmischen Schnitt macht LEBE SCHON LANGE HIER zu einem Bild-Ton-Gesamtkunstwerk. (Anja Klauck)
Samstag, 26.10. und Montag, 28.10. jeweils um 18.15 h
 
 
 
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BERLIN 4 LOVERS
Deutschland 2019.
Regie: LEONIE LORETTA SCHOLL.
HD Digital. 72 Min. Erstaufführung.
Berlin ist ein Mekka für Junge und Kreative, die in der Stadt Freiheit, sich selbst und künstlerische Möglichkeiten suchen. Schon immer als Ort der Offenheit und sexuellen Freizügigkeit bekannt ist mit dem Aufkommen von Dating-Apps eine neue Komponente hinzugekommen: Das schnelle und unkomplizierte Kennenlernen via Smartphone, das den direkten, persönlichen Kontakt zunächst ausspart. Vor allem beliebte App „Tinder“ hat das Datingverhalten in der Großstadt in den vergangenen Jahren revolutioniert. Der Film porträtiert 10 Wahlberliner*innen in ihrer Nutzung der App. Welche Erfahrungen haben sie gemacht und welche Wünsche und Hoffnungen trieben sie an? Vom Fitnessfan, der Anschluss in der neuen Stadt sucht, über zwei werdende Eltern, die sich via Tinder kennengelernt haben, bis hin zu einem vermeintlichen „Ghoster“, der seinen Umgang mit Dates reflektiert. Offen und ungeschönt kommen auch unpopuläre Themen wie Isolation, Einsamkeit und psychische Probleme zur Sprache. (Verleih)
Samstag, 26.10. und 28. – 30.10. jeweils um 22.15 h
 
 
 
 
 
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Kinokränzchen # 148
Einführung: Thomas Reitmair
Sonntag, 27.10. um 14.30 h
 
 
 
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Aktionsgruppe Untergiesing e.V. zeigt in Zusammenarbeit mit dem Werkstattkino:
PUSH – FÜR DAS GRUNDRECHT AUF WOHNEN
(PUSH)
Schweden 2019.
Regie: FREDRIK GERRTEN.
Digital. 96 Min. Originalfassung (diverse Sprachen) mit deutschen Untertiteln.
Die kanadische Juristin Leilani Farha reist als UN-Sonderberichterstatterin rund um den Globus, um die Ursachen und Hintergründe der weltweiten Wohnungskrise zu ermitteln. Trotz regionaler Unterschiede lassen sich die Gründe in den Metropolen meist auf das Gewinnstreben mächtiger Finanzgesellschaften und Pensionsfonds zurückführen, für die Wohnraum zum lukrativen Spekulationsobjekt geworden ist. Die vielstimmige Bestandsaufnahme begnügt sich nicht mit der Dokumentation der Misere, sondern ergreift Partei und benennt Verantwortliche (Filmdienst)
Sonntag, 27.10. um 17.30 h
 
 
 
 
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SUPER FRIEDE LIEBE LOVE

Österreich/Deutschland 2017.
Regie: TILL CÖSTER.
HD Digital. 90 Min.
Eine utopische Wortreihung. Ein Mantra zur Beruhigung innerer Stimmen. Durch die Flure und Stockwerke eines Männerwohnheims ertönt die Friedensbotschaft und wird Teil einer vielstimmigen Geräuschkulisse. Im „Haus an der Kyreinstraße“, mitten in München, leben unterschiedlichste Männer zusammen. Sie eint der Verlust einer Wohnung, eines festen Platzes in der Mitte der Gesellschaft. Hier ringen sie gemeinsam um Selbstachtung und um Verständnis für die Eigenheiten ihrer Zimmernachbarn. Sie verpflegen sich selbst und helfen einander aus. Sie teilen Zeiten der Not, wie auch Momente schieren Daseins. Der Dokumentarfilm begleitet die Gemeinschaft durch das Jahr. Zwischen zarten Begegnungen und tiefgreifenden Umbrüchen ist jeder ist auf der Suche. Jeder hat einen Traum.
Letzte Vorstellung am Samstag, 9. November um 11.00 h (Matinée)
 
 
 
 
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THINKING LIKE A MOUNTAIN
USA 2018.
Regie: ALEXANDER HICK.
HD Digital. 91 Min. Originalfassung (deutsch, spanisch, arhuaco) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
„Wenn diese Felsen sprechen könnten, würden sie die Geschichte des Widerstands erzählen“, spricht Alexander Hick zu Beginn seines bildgewaltigen Dokumentarfilmessays aus dem Off. Zusammen mit seinem Bruder, dem Kameramann Immanuel Hick, hat er ein Jahr bei den Bewohnern des höchsten Küstengebirges der Welt gelebt: den Arhuacos. In Gesellschaftstableaus und atemberaubenden Naturlandschaften erzählt der Chiemgauer Filmemacher als „Bonachi“ (weißer Mann) die Geschichte eines freiwillig isoliert lebenden Volkes. Die Folgen des kolumbianischen Bürgerkriegs und die globale Klimaerwärmung sind nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Ein pazifistisches Filmpoem, das lange nachhallt. (DOK.fest München 2019)
Voraussichtlich Mittwoch, 27.11. und Samstag, 30.11. um 19.00 h im Rahmen der Lateinamerikanischen Filmtage im Werkstattkino